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Hancock| Kritik

Kinostart
03.07.2008



Handlung

Als Superheld hat Hancock (Will Smith) es wirklich nicht leicht. Obwohl er fliegen kann, Kugeln ihm nichts anhaben können und er übermenschliche Kräfte hat, hassen ihn alle. Denn im Gegensatz zu anderen Superhelden schläft Hancock auf Parkbanken und trinkt auch gerne mal ein bis zwei Bier zu viel. Kurz gesagt, alle hassen ihn und kühren ihn kurzerhand zum Antihelden.
Um Hancock doch noch zum beliebtesten Superhelden aller Zeiten zu machen, heuert man kurzerhand einen PR Berater (Jason Bateman) an, der ihm endlich das verdiente Superheldenimage einbringen soll. Als Hancock jedoch eine Affäre mit dessen Frau Mary (Charlize Theron) beginnt gerät alles ein wenig aus den Fugen.


Filmkritik | Hancock

Nach langer Zeit versucht sich Will Smith mal wieder mit einer Komödie. Er hat uns bewiesen, dass er ein ernstzunehmender Schauspieler ist. Hier zeigt er mal wieder, was für eine außerordentliche Ausdruckskraft er hat. Und das soll hier auch als das eigentliche Highlight des Films hingestellt werden. Denn wenn Will Smith als „Superheld“ mal wieder einen Fehler begangen hat, kann kein anderer mit seinem Blick ausdrücken, dass es einem eigentlich egal ist und man nebenbei doch weiß, dass man gerade unglaublichen Mist gebaut hat. Allein deshalb ist der Film sehr empfehlenswert.

Zugegeben, die Story ist nicht die originellste, aber dennoch nett anzuschauen. Die Handlung eines Antihelden lässt den Zuschauer schmunzeln und ab und an sogar mal sehr laut auflachen. Neben Will Smith sind aber auch die anderen Schauspieler nicht zu verachten. Nach nunmehr ernsten Rollen, spielen auch die Nebendarsteller zum ersten Mal nach langer Zeit wieder eine komische Rolle. Bei Charlize Theron, die nach „Kaltes Land“ und „Monster“ endlich mal wieder in ihrer natürlichen Schönheit zu sehen ist, ist die schauspielerische Leistung, wie auch bei den anderen, nicht so wichtig wie in bisherigen Filmen. Auch Golden Globe Gewinner Jason Bateman kehrt nach kurzem Ausflug in die ernstere Schiene zu seinem eigentlichen Terrain zurück. Zugegeben, weder Charlize Theron noch Jason Batemann können mit diesem Film einen weiteren Preis einheimsen. Und auch Will Smith wird mit diesem Film nicht seinen ersten Oscar gewinnen, aber das will diese Art von Film ja auch nicht. Denn dieser Film will amüsieren und das gelingt ihm auch.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Hancock

© Sony Pictures Releasing GmbH

Kommentare


Zak
19.07.2008, 21:00:44
Naja, hatte mehr erwartet. Nach der Hälfte des Films wird es dröge. Und Will Smith hat den ganzen Film nur einen wie betonierten Gesichtsausdruck.

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USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
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