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Zwölf Runden| Kritik 4/10

Kinostart
28.05.2009



Handlung

Danny Fisher (John Cena) ist Polizist in New Orleans und konnte während eines Einsatzes einen Millionenraub verhindern und zudem den flüchtigen Meisterdieb Miles Jackson (Aidan Gillen) festnehmen. Leider ist bei der ganzen Aktion die Freundin des Verbrechers ums Leben gekommen. Doch Miles läßt sich nicht so einfach einsperren und bricht aus dem Gefängiss aus, um Rache an Danny zu nehmen. Danny muss 12 fast unlösbare Prüfungen bewältigen, um seine Verlobte wieder lebend in die Arme schließen zu können. Die Prüfungen stellen ihn vor gewaltige Herausforderungen, die seine Intelligenz, seinen Mut und seine Stärke auf die Probe stellen. Mit rasanten Tempo geht es durch die Stadt, von einer Aufgabe zur nächsten und dabei bringt sich Danny und viele unschuldige Menschenleben in Gefahr. Nur eine falsche Bewegung und das Spiel ist aus.


Filmkritik | Zwölf Runden

Der Weg für den Wrestler aus dem Ring auf die Leinwand scheint immer verlockender zu sein. Neben dem legendären Hulk Hogan und zuletzt Dwayne "The Rock" Johnson versucht nun auch John Cena bereits zum zweiten Mal sein Glück als Hauptdarsteller in einem Film. Mit "Zwölf Runden" spielt er dabei in einem Actionstreifen, der vergleichsweise gut zu seinem Charakter passt: Er mimt den guten Detektiv, der seine Verlobte retten will, die Passanten in New Orleans beschützen und so nebenbei noch den flüchtigen Sträfling schnappen muss, der hinter all dem Chaos steckt.

Unter der Regie von Renny Harlin (u.a. "Cliffhanger", "Stirb langsam 2") bietet John Cena dabei zwar eine solide Leistung, kann aber über die gesamten 100 Minuten des Films hinweg kaum Akzente setze. Sein Mimenspiel ist zu steif, als dass man wirklich mit ihm fühlen würde. Eher entwickelt der Zuschauer Sympathien für den Antagonisten Aidan Gillen, der den Sträfling Miles Jackson spielt. Eine verkehrte Welt? Mag sein. Doch wer auf krachende Action steht, wird sich daran kaum stören. Immerhin ist Regisseur Harlin ein Meister seines Faches. Sein Können demonstriert er auch in "Zwölf Runden" ein weiteres Mal. Waghalsige Stunts und fette Explosionen bringen immerhin eine gewisse Popcorn-Atmosphäre in den Streifen, wenngleich der Film dennoch hinter den ganz großen Blockbustern zurück bleibt. Verantwortlich dafür ist in erster Linie das vorhersehbare Drehbuch aus der Feder von Daniel Kunka, der hiermit sein Debüt abgeliefert hat. Trotz eingestreuter Verwirrungen und teils geschickt inszenierter Rätsel im Plot sind die Rollen klar verteilt, Überraschungen bleiben größtenteils aus und das Ende ist auch bereits nach kurzer Zeit abzusehen.

Allzu viel darf man von "Zwölf Runden" also nicht erwarten. Als Hommage an das Helden-Kino der 80er geht der Streifen gerade noch so durch und eignet sich für pure Action-Fans. Ob ihm das an den Kinokassen allerdings helfen wird, ist fraglich.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Zwölf Runden

© 20th Century Fox

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Steckbrief
Regie
Renny Harlin

Darsteller
Aidan Gillen, Ashley Scott, Billy Slaughter, Brian J. White, Brian Stanton, Gonzalo Menendez, John Cena, Lara Grice, Nick Gomez, Rosalind Rubin, Steve Harris, Taylor Cole, Travis Davis

Genre
Action

Tags
Polizei
Gastkritiken
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Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
12 Rounds

Einspielergebnis
17 Mio. US-Dollar (weltweit)



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