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Zuhause ist der Zauber los| Kritik 3/10

Kinostart
29.10.2009



Handlung

Die Welt von Evan Danielson (Eddie Murphy) dreht sich ausschließlich um seine Arbeit. Als erfolgreicher Finanzchef weiß er alles über Aktienkurse und Börsentrends, aber wenig über seine bezaubernde Tochter Olivia (Yara Shahidi). Während Evan seine Freizeit seinem BlackBerry widmet, beratschlagt Olivia sich unter ihrer „Goo Gaa" Zauberdecke mit Moopida und Koopida, zwei Prinzessinnen, die zu allem eine Meinung haben - eine sehr wertvolle Meinung, wie sich herausstellt. Als Evans Prognosen im Job fehlschlagen und sein ärgster Konkurrent, der Möchtegern Indianer Johnny "Whitefeather" (Thomas Haden Church) alles daran setzt, um ihm den Rang abzulaufen, entführt Olivia ihren verzweifelten Vater in ihre „Goo Gaa" Welt. Äußerst verblüfft muss dieser feststellen, dass die Prinzessinnen auch ein sehr gutes Händchen für die Welt der Finanzen haben, vorausgesetzt man weiß, welche Tänze getanzt und wie bestimmte Lieder gesungen werden müssen, um einen nützlichen Ratschlag der beiden zu erhalten!


Filmkritik | Zuhause ist der Zauber los

Eddie Murphy ist bekannt für seinen ganz besonderen Charme und seine ganz eigenen und dennoch immer wiederkehrenden und ähnlichen Gags; und das bereits seit den 80ern. Warum Murphy also auch nach wirklichen Filmerfolgen wie beispielsweise Dreamgirls - für seine Darstellung erhielt er eine Oscarnominierung und einen Golden Globe – trotzdem wieder auf das allseits bekannte und bereits Altbackene zurückgreift, ist so manchem sicher schleierhaft.

So also auch bei Murphys neuestem und Regisseur Karey Kirkpatricks (unter anderem bekannt durch „Ab durch die Hecke“) zweitem Werk „Zuhause ist der Zauber los“. Was auf den ersten Blick wie eine wenig einfallsreiche TV-Produktion oder bestenfalls halbherzig produzierte Fortsetzung klingt, entpuppt sich leider auch auf den zweiten Blick als wenig individuell.

Abgesehen von den fantastischen Leistungen der Nebendarsteller, etwa Yara Shahidi als Murphys Filmtochter Olivia oder auch Nicole Ari Parker als deren Mutter, bringt „Zuhause ist der Zauber los“ wenig Filmzauber und Kreativität mit. Murphys komödiantischen Leistungen sind natürlich keinesfalls außer Acht zu lassen. Dennoch stellen diese wieder einmal nur eine moderne Zusammenfassung der Blödeleien dar, die Murphy schon seit dem Beginn seiner Karriere immer wieder auf die Leinwand bringt. Darüber hilft dann auch die ebenfalls schon da gewesene Story über den geplagten Familienvater nicht hinweg. Verwunderlich, da das Drehbuch von Ed Solomon (bekannt durch „Men In Black” und “Drei Engel für Charlie”) stammt.

Einzig wirklich überzeugendes Mitbringsel der Komödie ist der rundum gelungene Soundtrack aus der „Feder“ von Mark Macina (bekannt durch „Con Air” und „Speed”); jedoch kann dieser aufgrund des wahrhaftig sehr schwachen Gesamtpackets höchstenfalls als kleiner Wehmutstropfen gesehen werden.

Alles in allem wird „Zuhause ist der Zauber los“ sicherlich seine Fans finden. Jedoch müssen diese möglichst niedrige Unterhaltungsanforderungen mitbringen: Vor allem was Individualität, Kreativität und eine wenigstens zum Teil nicht bereits existierende Story und Gags, die nicht aus der Konserve stammen betrifft...


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Zuhause ist der Zauber los

© Paramount Pictures International Germany

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Steckbrief
Regie
Karey Kirkpatrick

Darsteller
DeRay Davis, Eddie Murphy, Lauren Weedman, Martin Sheen, Nicole Ari Parker, Ronny Cox, Stephen Rannazzisi, Stephen Root, Thomas Haden Church, Timm Sharp, Vanessa Williams, Yara Shahidi

Genre
Fantasy, Komödie

Tags
Familie
Gastkritiken
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Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Imagine That

Budget
55 Mio. US-Dollar




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