Zauberhafte Schwestern - Filmkritik | kulthit.de 
Die Filmkritik Community!

Suche
Start » Filmarchiv » Filmkritik

Zauberhafte Schwestern| Kritik

Kinostart
1998



Handlung

Die Owen-Frauen haben ein Problem: Seit nunmehr dreihundert Jahren sind sie mit einem Fluch behaftet, der bewirkt, dass jeder Mann, in den sie sich verlieben, eines vorzeitigen, unnatürlichen Todes stirbt. Damit nicht genug, sind sie nicht nur als Hexen verschrien, sondern sie betreiben die (mehr oder weniger) schwarze Magie als Hobby. Auch die Schwestern Sally (Sandra Bullock) und Gillian (Nicole Kidman), die nach dem frühen Tod ihrer Eltern bei ihren beiden Tanten (Dianne Wiest und Stockard Channing) aufwachsen, bleiben von dieser Familientradition nicht verschont. Während Sally sich schwört, einmal ein normales Leben ohne Hexerei zu führen, ist Gillian dem Geschäft nicht ganz abgeneigt.

Doch auch Sally ereilt schließlich der alte Fluch und macht ihre beiden kleinen Töchter zu Halbwaisen. Gillian hat derweil Ärger mit einem Liebhaber, und so beraten sich die beiden Schwestern, wie man diesen am elegantesten loswerden könnte. Letztendlich wird doch wieder die Magie bemüht, allerdings ist das Ergebnis nicht hundertprozentig zufriedenstellend...


Filmkritik | Zauberhafte Schwestern

Was dieser Komödie vor allem fehlt, ist zunächst das humoristische Element. Alles in allem gibt es nur sehr wenige Szenen, die tatsächlich komisch sind, das meiste wirkt irgendwie gekünstelt und aufgesetzt. Die Idee von Hexerei im modernen Rahmen hätte wesentlich mehr Ansatzpunkte für Gags liefern können, obwohl der Film durchaus seine Momente hat. Welche Frau hat sich nicht schon einmal insgeheim gewünscht, die Überreste eines abgelegten Lovers einfach mit dem Besen aus dem Haus zu fegen?!

Das Drehbuch wirkt relativ chaotisch und inkonsequent: Einmal glaubt man, man sei unversehens in einem Märchenfilm gelandet, kurz darauf wird man mit Szenen konfrontiert, die einer schlechten Stephen King-Verfilmung zu entstammen scheinen. Die Darsteller können hier auch nicht mehr viel retten. Die zum Teil unfreiwillige Komik hinterlässt nicht das Gefühl, einen lustigen Film gesehen zu haben. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet, dass es ungemein schwierig ist, eine gute Komödie zu drehen. Bei diesem Film kann man getrost auf das Erscheinen auf Video oder auf die Fernsehausstrahlung warten und sich das Eintrittsgeld ersparen.


Filmkritik von Monika Hübner

Sag es weiter



Kommentare

Derzeit sind keine Kommentare vorhanden!

Einen Kommentar schreiben

Bitte beim Kommentieren auf Rechtschreibung und Grammatik achten!

Name
eMail (wird nicht veröffentlicht)
What is 7 * 7 - 15 =  
Bitte Sicherheitscode in das rechte Feld eintippen.




Steckbrief
Gastkritiken
Anzeige

Filmfacts
Herstellungsland
USA, Australien

Alternativ- bzw. Originaltitel
Practical Magic

Budget
75 Mio. US-Dollar




Benutzername

Passwort

Anzeige