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Yogi Bär| Kritik 7/10

Kinostart
23.12.2010



Die klassische Comicfigur Yogi Bär aus der gleichnamigen Cartoonserie von 1961 kommt auf die Kinoleinwand. Es wird eine Mischung aus Realfilm und den computeranimierten Bärendarstellern Yogi, Cindy und Boo-Boo. Die menschlichen Hauptrollen werdefn von Anna Faris ("Shopping-Center King"), T.J. Miller ("Cloverfield") und Andrew Daly ("Der Informant!") gespielt.


Filmkritik | Yogi Bär

Obwohl er schon weit über fünfzig Jahre alt ist, ist er immer noch vielen Menschen ein Begriff: „Yogi Bär“. Wer kennt denn haarigen Hünen nicht, der immer wieder den Jellystone Park unsicher macht? Eric Brevig (Regie, bekannt durch „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“) versucht den schrägen Comicbären mit seiner jüngsten Verfilmung wieder in aller Munde zu bringen.

Im Filmemittelpunkt steht ein voll animierter Grizzlybär mit zu großem Kopf und zu schlanker Taille – aber mit Hut, Krawatte und jede Menge schlauen Sprüchen auf den haarigen Lippen. Natürlich schockt das Fans ebensowenig wie Kritiker. Yogi war eben noch nie ein erschreckender Grizzly, der die Zähne fletscht und die Klauen hebt. Das die CGI-Animationen von Yogi und seinem schrägen Freund Boo Boo nahezu fantastisch und doch fantasiereich sind, überrascht uns dabei recht wenig. Immerhin hat Brevig in der Vergangenheit für seine Arbeiten die eine oder andere Auszeichnung bekommen: zum Beispiel einen Oscar für „Total Recall“.

Die zugegeben etwas schwache Geschichte erzählen Brevig und sein Team durchweg sehr lebendig und liebevoll. Im Mittelpunkt stehen Yogi, seine Freunde und Feinde sowie ganz viele vermittlungswürdige Botschaften, die von Freundschaft, Verlust, Heimat und auch Ängsten sprechen. Natürlich spielt sich das alles stets vor einer eher heiteren Filmkulisse ab. Und während Yogi und Co. bei ihrem Versuch das Schlimmste abzuwenden von einem Chaos ins andere schlittern, ist einem selbst bei den tragischen Szenen eher zum Lachen zumute. Da das aber eindeutig beabsichtigt ist, kann man das niemanden vorwerfen. „Yogi Bär“ ist eben alles andere als tragisch und bewegend.

Die Leinwand teilt sich, mit Starts und Sternchen wie Anna Faris (unter anderem bekannt aus „Scream“) und Tom Cavanagh (bekannt durch „The Cake Eaters“), ein recht namenhaftes Cast mit den animierten Helden. Das steht aber leider, trotz aller Bemühungen, hinter Yogi und Boo Boo – denen im Original Dan Aykroyd („Ghostbusters“) und Entertainertalent Justin Timberlake die Stimmen leihen - zurück. Ob das nun an mangelnden Leistungen oder eher an den tollen CGI-Darstellungen der comichaften Bären liegt, bleibt fraglich. Schlecht spielen tut zwar keiner der Darsteller, nur spielt auch niemand gut genug, um wirklich hervorstechen zu können.

Brevigs effektvolle Verfilmung „Yogi Bär“ ist vor allem großes Familienkino – und das auf Wunsch sogar in 3D. Die Effekte täuschen leider nicht immer über die vorausschaubare Story des Films hinweg, die zwar nicht total veraltet ist, aber dennoch nicht so wirklich überzeugen kann. Großen Besuchern wird das aber wahrscheinlich eher auffallen, als kleinen. Fazit: Ansehen lohnt sich.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Yogi Bär

© Warner Bros. Pictures

Kommentare


30.12.2010, 14:28:38
Hallo Antje

Auf dieser Webseite findest du eine Liste aller Lieder aus Yogi Bär. Einn offiziellen Soundtrack zum Film in Form eines Albums gibt es nicht: http://reelsoundtrack.wordpress.com/2010/12/29/yogi-bear-soundtrack/
Antje
30.12.2010, 10:59:54
hallo,

kennt jemand die Filmmusik zum aktuellen kinofilm, ich finde niergends den soundtrack!

lg antje

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Steckbrief
Regie
Eric Brevig

Darsteller
Andrew Daly, Anna Faris, Dean Knowsley, Nathan Corddry, T.J. Miller, Tom Cavanagh

Genre
Abenteuer, Comic, Komödie

Tags
CGI, Yellowstone-nationalpark
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA, Neuseeland

Alternativ- bzw. Originaltitel
Yogi Bear




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