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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen| Kritik 9/10

Kinostart
28.01.2010



Handlung

Wie sieht es aus, wenn statt Regen und Schnee, Hamburger vom Himmel fallen oder die Dächer der Stadt von Eiskugeln bedeckt sind? Und welche Maschine steckt hinter diesem Naturwunder? Flint Lockwood, ein eigenbrötlerischer Erfinder mit bisher mäßigem Erfolg, steht vor der Entdeckung seines Lebens: einer Maschine, die Essen produziert – zur Freude aller Kinder! Doch wegen eines überaus gierigen Bürgermeisters spielt die Maschine verrückt und verursacht plötzlich essenstechnische Unwetter. Die Moral von der Geschicht: Mit Essen spielt man nicht!


Filmkritik | Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Die Idee zu diesem Kinoerlebnis stammt aus einem Bilderbuch aus dem Jahr 1982. Autorin dieses Buches ist Judi Barrett und ihr Mann Ron illustrierte. Die beiden regten auch mit Büchern wie "Gurken nach Pittsburgh" und "Tiere, die keine Kleidung tragen sollten" die Fantasie ihrer Leserschaft an. Zum Leben erweckten diese Bildergeschichte die Autoren und Regisseure Chris Miller und Phil Lord.

Hinter dieser bunten, chaotischen Trickfilmwelt stehen Fragen über das Außenseitertum und was alles erlaubt ist im Kampf um die Anerkennung seiner Mitmenschen. Ein großes Thema des Films ist es auch die Klimakatastrophe auf die Schippe zu nehmen. Auch hier läuft alles nach anfänglicher Begeisterung über die fortgeschrittene Technik schnell aus dem Ruder. Die Lebensmittel, die der Wissenschaftler Flint vom Himmel regnen lässt, werden immer gigantischer. Entstanden sind diese durch Mutationen. Diese Kritik an der Genmanipulation und der Fresssucht sind allerdings nur unterschwellig angedeutet und werden nicht etwa mit dem erhobenen Zeigefinger hervorgebracht.

In heiterer Art zeigt "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" wie gravierend sich der Wunsch nach Anerkennung auf Verhalten und Psyche auswirken kann und wie sich ein liebenswertes Genie in einen Größenwahnsinnigen verwandeln kann. Ein weiteres Thema des Films ist die verkorkste Beziehung zwischen Wissenschaftler Flint und seinem Vater, der keinen Zugang zu seinem Sohn und dessen Wissenschaft findet. Erst auf dem Höhepunkt des Films finden Vater und Sohn zueinander. Und auch die Liebe kommt in diesem 3D Erlebnis nicht zu kurz. Eine süße kleine Romanze zwischen zwei Eigenbrödlern.

Für Kinder ein heiteres Abenteuer, für Erwachsene ein Trickfilm mit Tiefgang. Der Kinostreifen ist das Schlaraffenland des 21. Jahrhunderts im 3D- Format. Das Kinospektakel begeistert durch seine Einfachheit in den Figuren, der Farbenexplosion und der detailgetreuen Darstellung der Lebensmittel. "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" ist eine Hommage an Katastrophenfilme wie "The Day After Tomorrow" und "Independence Day".


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

© Sony Pictures Releasing GmbH

Kommentare


Lisa Peter
04.01.2011, 04:29:44
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen <- -.- toll echt super.. wegen dem film hab ich mcih heute abend vollgefressen.. dabei bin ich nach weihnachten und der ganzen depri kacke schon fett genug geworden o_O XDD
oh der film is toll T ^T . abgesehn davion =_= XD Lisa Peter Mad Kuchen Flavour Geburtsdatum: 19.03.1992 Geburtsort: Krumbach

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Steckbrief
Regie
Chris Miller, Phil Lord

Darsteller
Chris Miller, Phil Lord

Genre
Animation
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Cloudy with a Chance of Meatballs




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