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Woher weißt du, dass es Liebe ist?| Kritik 7/10

Kinostart
20.01.2011



Handlung

Lisa Jorgenson (Reese Witherspoon) steckt in ihrem Leben gerade mitten in einer schwierigen Übergangsphase. Auf der Suche nach etwas Ablenkung, stürzt sie sich in eine Beziehung mit Matty (Owen Wilson), einem berühmten Basketball-Spieler. Was Lisa zunächst nur für ein kurzes Abenteuer gehalten hat, entpuppt sich bald als weit mehr - denn zu ihrer großen Überraschung scheint Matty sich nicht nur ernsthaft in sie verliebt zu haben, hinter seiner manchmal etwas großspurigen Art verbirgt sich obendrein ein absolut liebenswerter Kerl.

Genau wie Lisa, hat auch George Madison (Paul Rudd) gerade eine wahre Pechsträhne hinter sich: Seine Freundin hat ihn verlassen, ihm droht der finanzielle Ruin und eine Anzeige, weil die Firma, die er für seinen Vater (Jack Nicholson) leitet, in zwielichtige Geschäfte verwickelt sein soll. Doch statt sich um seine zahlreichen Probleme zu kümmern, verbringt er seine Zeit lieber mit Lisa. Als George und Lisa ihr erstes Date haben, entdecken sie, dass einem manchmal sehr wohl etwas Wunderbares passieren kann, während alles andere gerade ganz furchtbar schief läuft.


Filmkritik | Woher weißt du, dass es Liebe ist?

Der Regisseur und Drehbuchautor James L. Brooks ist ein absoluter Fachmann auf seinem Gebiet. Im Jahr 1983 gewann er drei Oscars für "Zeit der Zärtlichkeit" und auf diesen Klassiker folgten zahlreiche weitere Erfolgsfilme. Mit romantischen Komödien wie beispielsweise "Spanglish" und "Besser geht's nicht" rückte Brooks immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit, denn faszinierende Lacher sind bei ihm Programm. Seinem Image bleibt der bekannte Regisseur auch bei seinem neusten Werk "Woher weißt du, dass es Liebe ist?" gerecht. Stilsicher wie immer fasziniert er mit einmaligen Ideen und sorgt dafür, dass seine Charaktere den Schauspielern wie auf den Leib geschnitten scheinen. Die Darsteller Reese Witherspoon, Owen Wilson, Paul Rudd und Jack Nicholson positionieren sich in schlagfertigen und interessanten Dialogen als konträre Type.

Reese Witherspoon ist bekannt als jemand, der den "American Dream" lebt - erfolgreich, tüchtig und jung! In "Woher weißt du, dass es Liebe ist?" verkörpert sie die Sportskanone Lisa. Die Softballspielerin hasst nichts mehr als Selbstmitleid. Ihr Badezimmerspiegel ist stets gespickt mit kleinen Kärtchen und Merksprüchen für jeden einzelnen Tag, in denen sie sich beispielsweise selbst Mut zuspricht - der Film besticht mit zahlreichen Details, die mit viel Liebe dargestellt werden und stets eine bestimmte Message rüberbringen möchten. Reese Witherspoon spielt Lisa als eine disziplinierte und zielstrebige junge Frau, die sich selbst keine Schwächen eingestehen kann - eine grandiose Darbietung, die perfekt zur Ausstrahlung der beliebten Schauspielerin passt. Die Gesellschaft des Baseballstars Matty, Owen Wilson, hilft Lisa dabei, vor dem Mitleid aus ihrer Umgebung zu entfliehen.

Unternehmer George, der von Paul Rudd gespielt wird, hat von seinem egoistischen Vater einen reinen Aktienbetrug "geerbt", doch der naive und gutmütige junge Mann ist fassungslos. Jack Nicholson verkörpert Georges Vater Charles Madison. Mit seiner dominanten Art gelingt es Jack Nicholson im Handumdrehen, die Machtverhältnisse zwischen George und seinem Vater aufzuzeigen. Bei einem Blind Date treffen Lisa und George aufeinander - eine absolute Meisterleistung von Brooks. Der Regisseur konstruierte die Situation so, dass das Date am schlimmsten Tag im Leben der beiden Singles stattfindet.

Die Persönlichkeiten in der Komödie könnten nicht unterschiedlicher sein und das Drehbuch ist mit so viel Liebe zum Detail geschrieben, dass ein einmaliger Kinobesuch vorprogrammiert ist. Durch die treffenden Dialoge und dank ausdrucksstarker Gestik wird die Inszenierung perfekt. Die stilsicher Komödie wirkt erfrischend und aufregend, wenn sie auch die typischen Züge einer Komödie enthält und obwohl sie sich leicht durchschauen lässt, bieten Reese Witherspoon, Owen Wilson und Paul Rudd schauspielerische Leistungen auf höchstem Niveau.
Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Woher weißt du, dass es Liebe ist?

© Sony Pictures Releasing GmbH

Kommentare


ella
27.02.2011, 19:50:58
Ich verstehe diese Kritik einfach nicht, er ist nicht ansatzweise lustig. Es gibt eine lustige Stelle im ganzen Film und die ist auch schon im Trailer zusehen. Der Film hat keinen wirklichen sinn und die Dialoge sind sehr langweilig.
Coco
10.02.2011, 00:37:24
War heute mit meiner Freundin in dem Film. Absoluter Schrott, total langweilig! Wir haben vorzeitig das Kino verlassen, konnten uns diesen Film nicht bis zum Ende antun. Schade um's Geld!
anji
24.01.2011, 06:54:04
Habe mir gestern diesen hochgelobten Film angesehen und war leider maßlos enttäuscht!
Keiner der Charaktere ist ausgeläuchtet; Handlungen werden nicht flüssig gehalten; Handlungshintergründe bleiben im Dunkeln!
Der gesamte Film verläuft ohne erkennbaren roten Faden.
Für mich war dieser Kinobesuch leider nicht das Geld wert und auch beim Verlassen des Saales konnte ich bei den anderen anwesenden Besuchern die gleichen Reaktionen erleben und hören.

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Steckbrief
Regie
James L. Brooks

Darsteller
Dean Norris, Jack Nicholson, Kathryn Hahn, Lenny Venito, Mark Linn-Baker, Molly Price, Owen Wilson, Paul Rudd, Reese Witherspoon, Ron McLarty, Shelley Conn, Tony Shalhoub

Genre
Drama, Komödie, Romantik
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Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
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