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Wie durch ein Wunder| Kritik 2/10

Kinostart
07.10.2010



Handlung

Durch einen tragischen Autounfall in der Nähe eines Friedhofs kommen der 15-jährige Charlie (Zac Efron) und sein kleiner Bruder Sam (Charlie Tahan) ums Leben und schwören sich in den Momenten "danach", auf immer zusammenzubleiben. Die Wiederbelebungsmaßnahmen eines Notarztes holen allerdings Charlie wieder zurück und auch 13 Jahre später hat er die Vergangenheit nicht hinter sich lassen können. Er arbeitet auf dem Friedhof und hält sich tatsächlich an sein Versprechen, Sam niemals alleine zu lassen. Dank seiner Gabe, Geister sehen und mit ihnen sprechen zu können, "besucht" er seinen Bruder fast jeden Abend und spielt mit ihm. Doch dann begegnet er der abenteuerlustigen Tess (Amanda Crew) und das erste Mal seit dem Unfall scheint Charlie aus seinem zurückgezogenen Alltag zu erwachen. Als die mutige Seglerin nach einer Ausfahrt in einem Sturm vermisst wird, trifft er sie erneut auf ungewöhnliche Weise und damit beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit. Charlie muss sich entscheiden, ob er bereit ist, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen und an eine Zukunft zu glauben.


Filmkritik | Wie durch ein Wunder

"Wie durch ein Wunder" ist ein Film, der einen Logikfehler nach dem anderen bietet, und den Zuschauer somit zwingt, seine Gehirnaktivität von Minute zu Minute immer mehr einzustellen. Aber selbst dann fällt die an den Haaren herbeigezogene Handlung immer noch überdeutlich auf. Der Film ist auf diese Weise unfreiwillig komisch, jederzeit vorhersehbar und vor allem eines: Langweilig! Da hilft es auch nicht, dass sich der Film dreist offensichtlich an bekannten Filmen wie zum Beispiel "The Sixth Sense" bedient.

Regisseur Steers ertränkt den Zuschauer zunächst in einem Misch aus Gefühlsduselei, Postkartenidylle und primitivstem Kitsch bis dieser aufgrund der Albernheit der Geschichte laut zu lachen beginnt - wenn sich der Zuschauer dann überhaupt noch freiwillig im Kino befindet.

Der erste große Fehler von Steers liegt in der Besetzung der Hauptrolle. Zac Efron - genau, das ist der singende und tanzende Teenie-Star aus der High School. Dass Efron ein Teenie-Held ist, kann nicht bestritten werden, doch dies macht ihn noch lange nicht zum Charakterdarsteller. Selten hat man als objektiver Betrachter so eine schlechte schauspielerische Leistung gesehen - schlechter hat man eigentlich nur Paris Hilton in Erinnerung. Wenn Efron dicke Tränen über das Gesicht fließen, ist man als Zuschauer kurz davor einen Lachanfall zu bekommen. Eines muss man dem Jungen aber zu Gute halten: Efron muss den Film alleine tragen, was ihm angesichts der Absurdität dieses Kitschs sowie der Blutleere der trägen Inszenierung überhaupt nicht gelingen KANN. Dass er dabei aber so albern wirkt, spricht nun aber auch nicht für ihn. Auch die anderen Rollen des Films sind mit bekannten Namen besetzt: Ray Liotta und Kim Basinger sind fähige Leute, die ohne Zweifel schauspielern können. Das Problem an der Sache ist aber, dass sie das überhaupt nicht dürfen. Basinger ist nur kurz zu sehen und dann urplötzlich verschwunden, während Liottas Rolle als religiöser Sanitäter zu einem Fanatiker verkommt, den man als Zuschauer gar nicht ernst nehmen kann. Was für ein Trauerspiel!

Die eigentliche Story um zwei Brüder, die sich über den Tod hinaus treffen, ist auf den ersten Blick recht interessant. Kenner der Mysteryhighlights "Lost" und "Akte X" werden jedoch schnell merken, dass sie jedoch komplett uninteressant und unlogisch umgesetzt wurde. Am Ende ist Efron der große Held seiner großen Liebe. Alles Mysteriöse wird nochmal in die Waagschale geworfen und das Happy End wird gehuldigt - schließlich müssen alle Teenie-Gören glücklich gemacht werden. Alle "etwas" ältereren Zuseher (älter als 16 Jahre) werden jedoch komplett enttäuscht sein.

Auf eine naive Weise fesselt "Wie durch ein Wunder" aber trotzdem. Man hat als Zuschauer ständig einen Satz im Kopf: "Jetzt geht es gleich richtig los!" Doch bis zum Ende geht gar nichts los und man bleibt als Zuschauer enttäuscht zurück.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Wie durch ein Wunder

© Universal Pictures International Germany GmbH

Kommentare


Anjong
13.09.2011, 14:41:59
Was ist das bitte für eine kritik ?!

Der Film ist toll !!!

und es ist echt nicht fair Zac Efron abzustempeln nur weil er als Jugendlicher bei HSM mittgespielt hat .Er hat seine Sache toll gemacht und die Rolle sehr gut verkörpert . Aber jeder hat ja seine eigene Meinung . Alle die ich kenne und die den Film gesehn haben fanden ihn gut und der film ist spannend und nicht so offensichtlich vorhersehbar !


LG Anjong
Melanie
01.12.2010, 11:07:19
Ich bin icht dieser Meinung.. Ich liebe denn <FIlm und ich bin älter als 16!!!!!!
Zac Efron spielt sein Rolle würdig und echt gut.. Ihr habt ja keine Ahnung Sorry...
Alle schwachsinn was ihr schriebt... Das hat mir gezeigt jeder muss eine Film im Kino gesehen haben ode rauf DVD befor er sagen kann: das ist ein schlechter film, langweilig, usw.
Eine Frage hat ihr den Film gesehen???
André
28.09.2010, 09:33:20

viel zu übertrieben, selbst frauen müssen bei den übertriebenen, schon nicht mehr kitschigen szenen lachen, da es schon nichts mehr von einem ernsthaften film hat.
auf jedenfall nicht weiter zu empfehlen.
das beste Kommentar des Filmes, das schon alles aussagt: "Sie hat nur überlebt weil du sie umarmt hast"

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Steckbrief
Regie
Burr Steers

Darsteller
Amanda Crew, Augustus Prew, Charlie Tahan, Dave Franco, Donal Logue, Julia Maxwell, Kim Basinger, Ray Liotta, Tegan Moss, Zac Efron

Genre
Drama
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
The Death and Life of Charlie St. Cloud




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