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Wickie und die starken Männer| Kritik 8/10

Kinostart
09.09.2009



Die Trickfilmserie "Wickie und die starken Männer", eine Gemeinschaftsproduktion von Deutschland, Österreich und Japan, basieren auf Kinderbüchern aus Schweden, begeisterte in den Jahren 1972 bis 1974 Jung und Alt.

Regisseur und Unternehmer Michael Herbig hat sich der Trickfilmserie angenommen, um sie als Realfilm auf die Kinoleinwand zu bringen. Als Drehorte für den Abenteuerfilm wurden der südbayerische Walchensee, die nahe gelegene Gemeinde Bad Heilbrunn und auch Malta auserkoren. Wickie wird von Jonas Hämmerle dargestellt, und hat bereits durch die Filmproduktionen "Das Kuckuckskind" und "Morphus" ein wenig Erfahrung vor der Kamera gesammelt. Wikinger Hunne Halvar wird von Waldemar Kobus gespielt ("Speed Racer", "Operation Walküre").


Handlung

Wickie (Jonas Hämmerle), der kleine liebenswerte Junge mit den rotblonden Haaren, lebt zusammen mit seiner Mutter Ylva (Sanne Schnapp) und seinem Vater Halvar (Waldemar Kobus), dem stursten Wikinger-Chef aller Zeiten, im Wikinger-dorf Flake. Die Wikinger sind von Natur aus starke, unerschrockene und laute Gesellen. Wickie jedoch ist ganz anders: zurückhaltend und zart besaitet. Doch er besitzt eine Gabe, die kaum einer seiner Mitwikinger hat: er ist schlau, um nicht zu sagen: sehr, sehr schlau – und überzeugt mit Ideen frei nach dem Motto „Köpfchen geht über Kraft!“

Eines Tages wird das Dorf von einer skrupellosen Horde wilder Fremder mit Angst einflößenden Drachenmasken heimgesucht und gnadenlos überfallen. Die allergrößten und liebsten Schätze der Dorfbewohner werden geraubt: nämlich ihre Kinder! Alle, bis auf Wickie, der sich – Glück im Unglück – beim Drachenfliegen in einem Baumwipfel verheddert hatte. Wickie, sein Vater Halvar und die anderen Wikinger aus Flake hissen die Segel, um die Kinder zu befreien und begeben sich so in ein großes, spannendes Abenteuer auf hoher See. Immer wieder muss Wickie mit seinen schlauen Einfällen und Ideen seine Freunde aus schier ausweglosen Situationen befreien.


Filmkritik | Wickie und die starken Männer

Story

Die Story des Films wurde nah an die Trickfilmserie angelegt. Der kleine Wikinger gerät auch im Film in Schwierigkeiten, findet aber für alles eine Lösung. Es ist schön, dass eine Trickfilmserie als richtiger Film umgesetzt wurde. Die Story steckt voller Spannung und Abenteuer, aber ist auch mit jeder Menge Humor benetzt. Von der Story her ist es eine richtige Familienkomödie, die für Erwachsene ansprechend, und für Kinder leicht verständlich ist.

Kulissen

Für den Film "Wickie und die starken Männer" wurden wunderschöne Kulissen ausgewählt. Die Crew hatte ja recht lange gebraucht, um die passenden Drehorte für den Film zu finden, doch letztendlich haben sie einen perfekten Ort auf Malta gefunden. Die gute alte Wikingerzeit kommt durch die umwerfenden Hintergründe sehr gut rüber. Auch Häuser, und die Schiffe sind gigantische Werke, die täuschend echt aussehen. An den Kulissen wurde sehr gut gearbeitet, sie kommen sehr real rüber. Nichts sieht nach Pappmaschee oder Plastik aus.

Schauspielerische Leistungen

Die Darsteller, welche in "Wickie und die starken Männer" als Wikinger zu sehen sind, mussten ja vorher ein umfangreiches Casting durchstehen. Viele der Castinggewinner waren absolute Anfänger auf dem Schauspielgebiet. Dies merkt man im Film überhaupt nicht. Die Darsteller wurden wunderbar in die Schauspielkunst eingewiesen. Nichts von dem was gezeigt wird, sieht in irgendeiner Weise gekünstelt, oder auswendig gelernt aus. Die Bewegungen sind genauso professionell, wie die Dialoge. Es sind auch bekannte deutsche Darsteller zu sehen. Gesichter die man aus TV-Sendungen und anderen Filmen schon kennt. Diese arbeiteten ebenfalls sehr professionell, doch die bisher unbekannten Schauspieler stehen den Profis in nichts nach.

Die Macher des Films

Die Schauspieler hatten es keineswegs einfach bei den Dreharbeiten. Michael „Bully“ Herbig führte Regie, suchte die Kulissen aus, und hat so gut wie alles was zum Film gehört überwacht und bestimmt. Er selbst spielt natürlich auch mit. Er hat nur eine Nebenrolle besetzt, doch diese sehr gut. Michael Herbig ist ein bekannter Comedian, der aber auch bekannt für seine Härte bei den Dreharbeiten ist. Er ist ein Perfektionist, wenn es um seine Filme geht. Sein Team und er haben auch hier wieder alles in perfekter Weise gemacht. Die Regie hat saubere Arbeit geleistet und die Szenen in ein gutes Licht gestellt.

Gesamtbewertung

Inhaltlich, wie auch vom Aufbau der Kulissen, und den schauspielerischen Leistungen, ist "Wickie und die starken Männer" ein perfekter Film. Eine deutsche Produktion mit erstklassiger Story, guten Schauspielern und einer perfekten Inszenierung.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Wickie und die starken Männer

© Constantin Film

Dreharbeiten zu Wickie und die starken Männer

© Constantin Film

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