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Wanted| Kritik

Kinostart
04.09.2008



Handlung

Wesley Gibson (James McAvoy) hat sein Leben nicht sonderlich im Griff. Er kommt einfach nicht voran. Doch eines Tages wendet sich sein Blatt auf erstaunliche Weise. Er erfährt, dass sein schon längst tot geglaubter Vater ermordet wurde. Dieser war scheinbar Mitglied einer Gruppe von Auftragskillern. Doch es kommt noch besser. Eine sexy Killerin mit dem Namen Fox (Angelina Jolie), ebenfalls Mitglied der besagten Gruppierung, tritt mit Wesley in Verbindung und bietet ihm eine Ausbildung an, und die Möglichkeit den Tod des Vater zu rächen. Wesley nimmt das Angebot an und entwickelt schnell Kräfte, von dessen Existenz er nichts wusste. Mit der Zeit fällt ihm jedoch auf, die Gruppe hat noch ganz andere Pläne mit ihrem Neuzugang...


Filmkritik | Wanted

Angelehnt an die der gleichnamige Comicvorlage von Mark Millar, gelingt dem russischen Regisseur Timur Bekmambetow ("Wächter des Tages") ein beachtliches Hollywood-Debüt. Die bekannten Probleme, bei der Umsetzung einer Comicvorlage in einen Spielfilm, werden hier gekonnt gemeistert. Die Brücke zur Realität wird geschlagen, ohne die Grundidee der Vorlage zu verlieren. Ein Werk voller Speed und Actionsequenzen. Der Film fesselt von Beginn an, mit schnell geschnittenen Szenen. Wenn auch an einigen Stellen, aufgrund der Treue zur Vorlage, ein wenig übertrieben, so gelingt es dennoch, den Zuschauer dauerhaft in den Bann zu ziehen. Trotz der öfters düster wirkenden Kulissen, verliert der Film nie an Vitalität.

Ein besonderes optisches Highlight ist Angelina Jolie, die durch ihre unvergleichliche Ausstrahlung brilliert. Sie erfüllt ein weiteres Mal, die Rolle der geheimnisvollen Schönheit, welche in zahlreichen Actionszenen gefordert wird. Anlehnungen an ihre Rolle als Lara Croft, sind hier kaum zu übersehen.

Der schottische Hauptdarsteller James McAvoy, überzeigt bei seiner Wandlung vom langweiligen Bankangestellten zum Superkiller. Er zeigt die Wandlung des Charakters seiner Figur, im Laufe der Handlung, facettenreich auf. Unterstützt wird er hierbei durch eine Stimme aus dem "Off". Aber auch Morgan Freeman, als charismatischer Chef und besonnen agierender "Mann im Hintergrund", zeigt wie sehr er die für ihn typische Rolle beherrscht. Der Deutsche Thomas Kretschmer als sein Gegenspieler, verleiht dem Film internationale Qualität und macht Lust auf weitere Filme, mit diesem bemerkenswerten Schauspieler.

Durch geschicktes Einsetzen des Stilmittels der Rückblende, zieht sich der Handlungsstrang wie der berühmte "rote Faden", durch den Film und präsentiert dann, eine überraschende Wende zum Ende. Ganz sicher keine Familienkomödie, da an einigen Stellen sehr brutal, jedoch sollten Freunde des Actiongenres diesen Film keinesfalls verpassen. Der Film besticht nicht durch seine tiefsinnige Handlung, sondern er überzeugt mit schönen Bildern, beeindruckenden Actionszenen und purer Unterhandlung. Auch Anhänger der Comicvorlage, dürften mit der Umsetzung mehr als zufrieden sein.


Filmkritik von Gastautor

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Wanted

© Universal Pictures International Germany GmbH

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News

03.09.2008 - Quelle
Bizarr aber wahr: In Großbritannien wurde das "Filmposter zu Wanted" als Gewaltverherrlichend aus der Öffentlichkeit verbannt. Zu sehen ist die Schauspielerin Angelina Jolie mit einer Pistole in der rechten Hand. Beklagt hatte sich die "Advertising Standards Authority", einer Behörde mit Aufsichtsfunktion bezüglich Werbung. Dabei dürfte die heutige Jugend weitaus mehr gewohnt sein, hätte das Poster vermutlich nicht einmal als ungewöhnlich zur Kenntnis genommen. Ein vergleichbares Motiv ist bei jedem James Bond Film zu bestaunen...
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Herstellungsland
USA, Deutschland

Budget
75 Mio. US-Dollar




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