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Wächter der Wüste| Kritik 5/10

Kinostart
20.11.2008



Handlung

Erdmännchen - sie leben, lieben und leiden in der Wüste. Eine Erdmännchenfrau bringt in ihrem Bau in der Kalahari-Wüste vier Junge zur Welt. Unter den vier Kleinen befindet sich auch Kolo. Dieser muss schnell feststellen, dass das Leben in der Wüste nicht nur Sonnenseiten mit sich bringt. Egal ob Tag oder Nacht, er muss sich immer der drohenden Gefahr bewusst sein. Kolos großer Bruder, der gerade in der Pubertät steckt, begleitet das junge Erdmännchen auf Schritt und Tritt. Er hilft ihm beim Erlernen von überlebenswichtigen Dingen wie beispielsweise die Nahrungssuche. Ferner rettet er ihn vor dem ein oder anderen Huf, vor der Löwen-Familie, die in der Nähe des Baus lebt, oder aber vor dem Adler der ständig Jagd auf Erdmännchen macht. Letztenendes wird das Leben und Überleben auf Grund einer anhaltenden Dürreperiode stark erschwert.


Filmkritik | Wächter der Wüste

Der Film ist eine Dokumentation und bedient sich als Vorlage den Film "Die Reise der Pinguine". Durch kleine aber feine Veränderungen wurde daraus "Wächter der Wüste". Die Erdmännchen werden über den ganzen Tag begleitet, sie können sprechen und erzählen somit ihre Geschichte vom täglichen Kampf ums Überleben. Der Film wird durch einige Actionszenen wie beispielsweise ein Angriff durch einen Adler im Sturzflug aufgelockert und gewinnt ebenso an Spannung. Durch die Familienfreundliche Geschichte werden sich an diesem Film wohl auch Kinder erfreuen, allerdings geht die Faszination der Bilder, die man von BBC Reportagen gewohnt ist und die auch erwartet werden, weitgehend verloren. Diese Dokumentation ist vollgestopft von Dingen die der Film nicht braucht. Ebenso hat der Film an sich wohl nur noch wenig mit einer Dokumentation zu tun, da sich die Erdmännchen unterhalten, Witze gemacht werden und Spannung aufgebaut wird. So etwas gehört nicht in eine gute Dokumentation. Ein postiver Aspekt ist aber, dass der Film dennoch sehr gut das Leben der Erdmännchen wiederspiegelt. Er zeigt auf, wie Erdmännchen leben und überleben können, welche Vorlieben sie in Sachen Nahrung haben, vor welchen Feinden sie sich in Acht nehmen müssen und wie ihr Familienleben aufgebaut ist.

Alles in Allem ist diese Dokumentation nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gelungen. Auf Grund von zu viel Krims-Krams der in dem Film untergebracht ist, geht das dokumentarische Herz des Films leider unter.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Wächter der Wüste

© Central Film Verleih GmbH

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Steckbrief
Regie
James Honeyborne

Genre
Dokumentation

Tags
Erdmännchen, Wüste
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
Großbritannien

Alternativ- bzw. Originaltitel
Meerkats




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