Vielleicht, vielleicht auch nicht - Filmkritik | kulthit.de 
Die Filmkritik Community!

Suche
Start » Filmarchiv » Filmkritik

Vielleicht, vielleicht auch nicht| Kritik

Kinostart
27.03.2008



Handlung

Für Will Hayes (Ryan Reynolds) steht die Scheidung vor der Tür. Seine 10jährige Tochter Maya (Abigail Breslin) sieht er, seit ihre Eltern getrennt leben, jede Woche, wenn er sie von der Schule abholt. Bei diesem allwöchentlichen Treffen mit ihrem Vater, möchte Maya nun erfahren, wie Will ihre Mutter kennengelernt hat und lässt nicht locker, bis ihr Vater die letzten 15 Jahre an sich vorbeiziehen lässt. Er erzählt ihr von den drei Frauen in seinem Leben, die er aufrichtig liebte. Nachdem er deren Namen und ein paar persönliche Details zu ihnen verändert, soll Maya nun raten, hinter welcher Dame sich ihre Mutter verbirgt. Ob es die lockere April war oder vielleicht seine Schulliebe Emily? Vielleicht doch die aufstrebende Journalistin Summer? Maya rätselt fleißig, während Will klar wird, dass er für seine wahre Liebe weitaus mehr übrig hat, als schöne Erinnerungen.


Filmkritik | Vielleicht, vielleicht auch nicht

Adam Brooks hat mit seiner Arbeit als Regisseur und Autor des Drehbuchs zu dieser Romantikkomödie, einen durch und durch sympathischen, charmanten und zugleich intelligenten Film geschaffen, der sich von Filmen des gleichen, fast luftleeren Genres abhebt. Die clevere Art, mit der die Story angegangen wird, überzeugt auf ganzer Linie. Mit Brooks Film „Vielleicht, vielleicht auch nicht“ wurde das Komödien-Rad zwar nicht neu erfunden, allerdings hat das Casting ganze Arbeit geleistet, sodass jede Rolle nahezu maßgeschneidert zu sein scheint. Dem Zuschauer wird ebenso ziemlich schnell klar, wer nun die Herzdame unter den erwähnten Dreien ist. Das gestaltet den Film vielleicht kurzweilig, allerdings wird die Handlung dadurch nicht unbendingt origineller, ergibt Hollywood plus Romantik am Ende der Gleichung doch meist einen glücklichen Ausgang der Geschichte. Ryan Reynolds in der Hauptrolle des Will Hayes schafft es, den Zuschauer die richtige Chemie zwischen ihm und seinen drei Lieben des Lebens verspüren zu lassen. Auch den liebevollen und sympathischen Vater, der von Abigail Breslin herzerweichend süß gespielten Maya, kauft man ihm durchaus ab. Elizabeth Banks, Isla Fisher und Rachel Weisz machen sich als wunderschöne Puzzlestücke eines romantischen Rätsels alle Ehre. Ein Highlight im Cast ist Kevin Kline, der in einer kurzen Spielzeit besonders hervorsticht und mit erstklassig komödiantischem Einsatz einen tollen Akzent setzt. Unter dem Strich bleibt eine ordentlich strukturierte, romantische Komödie, in der vor allem Wert auf gewissenhafte Dramaturgie gelegt wurde. Man kann davon ausgehen, dass man den Kinosaal zumindest mit einem Schmunzeln verlassen wird.
Filmkritik von Gastautor

Sag es weiter



Bilder / Fotos

Vielleicht, vielleicht auch nicht

© Universal Pictures International Germany GmbH

Kommentare

Derzeit sind keine Kommentare vorhanden!

Einen Kommentar schreiben

Bitte beim Kommentieren auf Rechtschreibung und Grammatik achten!

Name
eMail (wird nicht veröffentlicht)
What is 10 * 5 =  
Bitte Sicherheitscode in das rechte Feld eintippen.




Steckbrief
Regie
Adam Brooks

Darsteller
Abigail Breslin, An Nguyen, Bob Wiltfong, Dana Eskelson, Elizabeth Banks, Isla Fisher, Kevin Kline, Matthew Mason, Rachel Weisz, Rick Derby, Ryan Reynolds, Sakina Jaffrey

Genre
Komödie, Romantik
Gastkritiken
Anzeige

Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Definitely, Maybe




Benutzername

Passwort

Anzeige