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Umständlich verliebt| Kritik 7/10

Kinostart
11.11.2010



Handlung

Kassie (Jennifer Aniston) ist zwar mit niemandem zusammen, trotzdem möchte sie schwanger werden. Ihr bester Freund Wally (Jason Bateman) äußert zwar Bedenken, kann seine Freundin jedoch nicht davon abbringen. Also machst sich Kassie auf die Suche nach einem Samenspender. Und findet den durchaus nicht unattraktiven Roland (Patrick Wilson). Leider läuft bei der Befruchtung etwas nicht so wie es soll. Von Wally erfährt Kassie erst Jahre später, was da passiert ist.



Filmkritik | Umständlich verliebt

Na, das kann ja was werden! Vorbei sind die Zeiten der Filme über den sinnlosen Austausch von Körperflüssigkeiten, heute gibt es in Hollywood ein neues Top Thema: Samenspenden! Der Film "Plan B für die Liebe" mit Jennifer Lopez befasst sich ebenso wie die bald anlaufende Lesbenvariante "The Kids Are All Right" mit diesem Thema und so werden Samen Befruchtung ausgetauscht wie Sammelkarten auf dem Schulhof. Das Süße daran - meist geschieht dies in einer enorm amüsanten Szene, sodass auch der Protagonist in "Umständlich verliebt" vollkommen betrunken ist, als er nicht ahnt, welche süßen Folgen sein Verhalten haben kann. Josh Gordon und Will Speck, wahres Frischfleisch unter den Regisseuren, haben mit "Umständlich verliebt" eine wirklich lustige Geschichte über Sex, Freundschaft und die ganze große Liebe entworfen.

Für die größte Überraschung sorgt jedoch Jennifer Aniston, die, trotz dass sie zu den am besten verdienenden Schauspielerinnen zählt, als weibliche Hauptrolle eher im Hintergrund steht, denn während Aniston zurückhaltend agiert, liegt der Fokus auf dem männlichen Hauptdarsteller Jason Bateman. Der Newcomer war bisher nur als Nebendarsteller in Filmen wie "Juno" zu sehen, spielt seine Rolle jedoch ausgesprochen überzeugend.

In "Umständlich verliebt" geht es um die Single-Frau Kassie (Jennifer Aniston), die bereits in den Vierzigern ist und sich ein Kind wünscht. Auf einer außergewöhnlichen Party sucht sie nach dem Vater ihres zukünftigen Kindes, wobei ihr bester Freund Wally, den sie auf platonische Art sehr liebt, heimlich Gefühle für sie hat und deshalb eifersüchtig auf die potenziellen Väter ihrer Kinder ist. Mit viel Charme und Witz stellt Bateman die Rolle des Wally perfekt dar und durch einen dummen Zufall wird Kassie von seinen Samen schwanger!

Ob das nun wirklich gut gehen kann? Klar, in Hollywood kann man aus allem eine aufregende Story machen und diese ist wahrlich mehr als gelungen. Nach dieser Begebenheit springt der Film sieben Jahre in die Zukunft, wo Kassie einen jungen Sohn hat und wieder auf Wally trifft. Nun beginnt die klassische Hollywood-Story, welche seit Jahren unendlich viele Kinobesucher teilweise erfolgreich unterhält, teilweise jedoch auch schrecklich langweilt. In diesem Fall ist das Drehbuch genial, die Story fantastisch und die Umsetzung grandios. Die Chemie zwischen Jennifer Aniston und ihrem Film Partner stimmt total überein, was durchweg unterhaltsame Dialoge und Kommentare bewirkt. Allein die Mimik der Schauspieler spricht Bände - ein ausgezeichneter Film! Wie es in Hollywood jedoch so ist, darf ein bisschen Kitsch am Ende nicht fehlen, welcher hier jedoch keineswegs aufgesetzt oder nervig, sondern eher wunderschön präsentiert wird.


Filmkritik von Gastautor

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Umständlich verliebt

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