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U-900| Kritik 6/10

Kinostart
09.10.2008



Handlung

In "U-900" spielt Atze Schröder sich selbst - im Jahr 1944. Der Krieg wütet noch immer und Atze, der als Schwarzmarkthändler arbeitet, muss fliehen weil er eine Affäre mit der Frau eines berühmten Generals hatte. Nun landet Atze zusammen mit seinem Freund Samuel (Oliver Wnuk) und der Schauspielerin Maria (Yvonne Catterfeld) zufällig an Bord des letzten verbliebenen U-Bootes, das nach Warnemünde überführt werden soll. Pech nur, dass Atze - der sich als Leutnant ausgibt - keine Ahnung von der Seefahrt hat. Schlechte Voraussetzungen für die äußerst wichtige Reise.

Atze Schröder gehört mittlerweile seit vielen Jahren zu den bekanntesten und gefragtesten Comedians Deutschlands. Daher war es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch er zum ersten Mal auf der Kinoleinwand zu sehen sein wird.


Filmkritik | U-900

Atze Schröder trägt diesen Film. Mit seiner Dauerwelle, seinem Dialekt, seiner riesigen Brille und seinen durchaus prolligen Sprüchen trifft er den Nerv vieler Menschen, die sich in "U-900" auf genau diesen Schröder freuen dürfen. Mit anderen Worten: den eingefleischten Fans von Atze Schröder wird der Film definitiv gefallen, da sich Schröder nicht verstellen muss.

Glücklicherweise ist "U-900" nicht zu einer plumpen Parodie von Wolfgang Petersens Geniestreich "Das Boot" verkommen. Zwar kann der Film sein Vorbild nicht verleugnen, da viele Szenen teilweise möglichst originalgetreu "kopiert" werden, doch der Film besitzt auch in der Geschichte einige eigene Ideen und verulkt "Das Boot" nicht auf zu platte Weise. Natürlich kann man an den Film keine allzu hohen Ansprüche stellen. Die verwendeten Witze sind teilweise sehr altbacken und wenig komisch, die Tricktechnik allenfalls ausreichend und wirklich neu ist die Geschichte auch nicht, da man solche Verwechslungskomödien schon zu oft gesehen hat. Positiv hervorheben muss man allerdings, dass der Film sehr unverkrampft mit seiner Vorlage und der Zeit, in der er spielt, umgeht. Er entlarvt die Nazi-Schergen als Bösewichte, auch wenn man sich hierbei ein bisschen mehr Konsequenz und Biss gewünscht hätte.

Den Darstellern ist ihr Spaß deutlich anzumerken. Allen voran natürlich Yvonne Catterfeld, die im Film in die Rolle eines Mannes schlüpfen darf. Insgesamt ist "U-900" beileibe kein Film, den man gesehen haben muss. Wer jedoch seine Erwartungen nicht allzu hoch schraubt, wird mit einer unterhaltsamen und kurzweiligen Kinokomödie belohnt.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

U-900

© Warner Bros. Pictures Germany

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Steckbrief
Regie
Sven Unterwaldt Jr.

Darsteller
Atze Schröder, Christian Kahrmann, Doreen Jacobi, Jan Fedder, Jaymes Butler, Jesse Inman, Jorres Risse, Jürgen Schornagel, Maxim Mehmet, Michael Preiss, Oliver Wnuk, Yvonne Catterfeld

Genre
Deutscher Film, Komödie
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Herstellungsland
Deutschland




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