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Twilight - Biss zum Morgengrauen| Kritik 6/10

Kinostart
15.01.2009



Handlung

Die 17-Jahre junge Bella (Kristen Stewart) ist eher ein Aussenseiter, sie hat nicht viele Freunde. Durch eine erneute Heirat ihrer Mutter, passiert es zudem, dass die sich an einen neuen Wohnort und eine neue Schule gewöhnen muss. Denn Bella zieht zu ihrem Vater in einen kleinen Ort in Norden der USA. Viele neue Freunde findet sie dort auch nicht, aber ein Mitschüler hat es ihr angetan. Ein junger Mann mit dem Namen Edward (Robert Pattinson), der ebenfalls nicht zum Rest der Mitschüler passen will. Es bahnt sich eine Romanze an. Zu Bellas Überraschung stellt sich heraus, Edward ist ein Vampir...

Schauspielerin Kristen Stewart hat mit Twilight ihre erste Hauptrolle. Davor war sie bereits in einigen Nebenrollen, unter anderem in Jumper zu sehen. Robert Pattinson ist bereits aus Harry Potter und der Orden des Phönix bekannt.


Filmkritik | Twilight - Biss zum Morgengrauen

Verfilmungen bekannter Romanvorlagen haben es nicht immer leicht an den Kinokassen. Doch wenn die Vorlage sich um Vampire dreht, könnte die Sache schon etwas anders aussehen. Immerhin stellte "Bram Stoker's Dracula" schon eindrucksvoll unter Beweis, dass der blutsaugende Graf nicht nur im Buch, sondern auch auf Zelluloid für Schauer, Grusel und Erotik zugleich sorgen kann. Letzteres ist im Falle von "Twilight - Biss zum Morgengrauen" jedenfalls hervorragend gelungen.

Der durch seine Rolle als Cedric Diggory in "Harry Potter und der Feuerkelch" bekannte gewordene Schauspieler Robert Pattinson verkörpert in der gleichnamigen Verfilmung des ersten Romans von Stephenie Meyers den Vampir-Frauenschwarm Edward Cullen. Optisch durchaus ansehnlich, bleibt sein Schauspiel dennoch blass - und das nicht nur wegen der weißen Schminke im Gesicht. Die ihm zur Seite gestellte Kristen Stewart, die bereits mit Jodie Foster in "Panic Room" drehte, spielt etwas agiler, kann sich allerdings aus dem Korsett ihrer Rolle kaum lösen. So entwickelt sich zwischen den beiden zwar im Laufe des Films durchaus glaubwürdig eine Romanze, tiefgründiger als in den vielen Soap Operas dieser Welt geht es dabei aber nicht zu. Die ersten Schmetterlinge im Bauch, Ausflüge in die Natur, Spaziergänge bei Nacht - gepaart mit der Vampir-Thematik hat dies dennoch durchaus seinen Reiz.

Regisseurin Catherine Hardwicke orientierte sich für den Film zwar an der Romanvorlage, bewahrte sich allerdings die ein oder andere Freiheit. An manchen Stellen scheint dies sinnvoll, an anderen wäre eine detailgetreuere Umsetzung des Stoffes vielen Fans sicherlich recht gewesen. Insgesamt profitiert "Twilight - Biss zum Morgengrauen" jedenfalls von seinen hübsch anzusehenden Hauptdarstellern sowie der gut umgesetzten Thematik. Sonderlich viel Tiefgang sollte man jedoch nicht erwarten. Wer sich einen gruseligen Vampirfilm erhofft, wird nämlich feststellen müssen, dass man es eher mit einer etwas seichten Gothic-Romanze zu tun bekommt, die immer wieder auf die üblichen Klischees setzt.


Filmkritik von Gastautor

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Twilight - Biss zum Morgengrauen

© Concorde Filmverleih GmbH

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10.03.2009
Concorde Filmverleih hat bekanntgegeben, dass Dakota Fanning (Krieg der Welten) im "Twilight" Nachfolger "New Moon" eine wichtige Rolle übernehmen soll. Hauptdarsteller bleiben Robert Pattinson und Kristen Stewart.

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