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Transformers 3| Kritik 5/10

Kinostart
29.06.2011



Handlung

Als der Astronaut Neil Armstrong am 20. Juli 1969 seine Raumkapsel Apollo 11 verlässt und als erster Mensch seinen Fuß auf den staubigen Mondboden setzt, hält die Welt den Atem an. Ein historisches Ereignis und das Ende des "Wettlaufs ins All". Doch etwas viel unglaublicheres wurde der Menschheit verschwiegen. Auf der dunklen Seite des Mondes - der Dark Side - haben die Pioniere der Raumfahrt etwas gefunden, was den Überresten eines Raumschiffes ähnelt.
Ganze 40 Jahre später erwacht an Bord dieses Wracks ein Transformer zum Leben. Es ist Shockwave - kein geringerer als der Herrscher von Cybertron. Seine Mission ist der Krieg: Autobots gegen Deceptions. Und die Erde muss darunter leiden. Abermals wird es Zeit für Sam Witwicky (Shia LaBeouf) eine Katastrophe zu verhindern...


Filmkritik | Transformers 3

Michael Bay war seit jeher ein Regisseur, der den niedersten Instinkten in seinen Filmen freien Lauf ließ. Weibliche Rundungen, die in den formvollendetsten Posen aus den gewagtesten Blickwinkeln die männlichen Sinne ergötzen, polierte Edelkarosserien, die ein Meer aus Lensflare in die Kameras werfen und echte Helden in Uniform, die im Gegenlicht in unverkennbaren Silhouetten ihr Gemächt symbolisch nach außen tragen. Der echte Kerl, der in jedem von uns schlummert, schlägt sich bei solchen Bildern auf die haarige Brust und schreit ein inbrünstiges HARHARHAR in die Welt hinaus. Doch gleichzeitig kratzt sich der introvertierte und sensible Brillenträger mit seinem Bleistift an der Stirn und entlässt einen ernüchterten Seufzer. Zeit, die eigenen gespaltenen Persönlichkeiten zu Wort kommen zu lassen:

Ein echter Kerl braucht einen Film mit Testosteron in der Blutbahn und einem Auge für das Wesentliche: Autos, Ärsche, Außerirdische! „Transformes 3: Dark of the Moon“ ist die Filmoffenbarung und epileptische Overkill, worauf das Publikum und die Kinobetreiber so lange hofften. Die stilisierte Action rehabilitiert den überteuerten 3D-Effekt und umgekehrt. Über den Humor darf nun wieder herzhaft gelacht werden ohne sich an der grenzwertigen Banalität des zweiten Teils zu stören. „Transformers 3“ dauert satte 157 Minuten und unterhält auf breitem Niveau. Megan Fox' Hintern und Marmorbauch hinterließ zwar eine klaffende Lücke, doch Rosie Huntington-Whiteley Gazellenbeine und nicht vorhandenes Selbstwertgefühl was sexy Outfits betrifft, macht den Verlust mehr als nur wieder wett. Michael Bay wird nie erwachsen und deswegen lieben wir ihn. Da stört es nicht, dass sich die Reihe im Grunde nur selbstzitiert und echte Überraschungen ausbleiben.

Der sensible und nachdenkliche Junge stimmt dem in einigen Punkten zu. Der 3D-Effekt ist dank der nativen Machart ansehnlich ausgefallen - aber ebenso flüchtig wie der Lack der Autobots. Auch von dem inhaltliche Dilettantismus aus „Transformers 2“ wird man größtenteils verschont. Fast: Wer sich noch an den Leitsatz aus dem zweiten Film erinnert - „Nur ein Prime kann einen Prime töten!“ - der wird auch die Handlung des dritten Teile vollumfänglich erfassen können: „Nur ein Prime kann einen Prime wiedererwecken!“ Hat man diese Tatsache einmal geschluckt, entblättert sich der Rest des Film vor dem geistigen Auge und der Zuschauer ist vor Überraschungen gefeit. Doch die Transformers-Filme wurden ohnehin noch nie wegen ihrer Handlung geschaut, so lautet zumindest eine alte Redensart. Dennoch wird eine einigermaßen logische und nachvollziehbare Handlungsabfolge dankbar angenommen. Je unangestrengter ein Film seine strukturellen Plotpoints abarbeitet, desto positiver wirkt sich das auf die Filmwertung aus - was Bays dritter Streich solide meistert. Doch das ändert nichts daran, dass die Filmreihe an einem toten Punkt angekommen ist. Die selben Heldenstereotypen, die selben Automarken, die selben Bedrohungen, dieselben Witze. Mit der neuen Fischlippe an Shia LaBeoufs Seite sind selbst die Liebesnöte wieder bei 0 angekommen.

Es war eine physikalische Unmöglichkeit, dass „Transformers 3“ schlechter ausfallen könnte als sein direkter Vorgänger - und dies hat sich bewahrheitet. Doch die Begeisterung ist verschwunden, Michael Bays Spielzeugroboter haben ihren Reiz verloren, was bleibt ist ein Berg aus Altmetall, der im Sonnenlicht funkelt und durch seine Größe beeindruckt - mehr aber auch nicht.


Filmkritik von Orlindo Frick

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Transformers 3

© Paramount Pictures International

Kommentare


Jan
14.04.2012, 15:48:59
Ich fand alle drei teile genial und der dritte Teil ist immernoch der beste . Ich empfehle jeden den Film zu sehen.
prime
10.12.2011, 22:48:07
ich fand das wirklich scheiße mit ihronhide aber so weit ich es weiß kommt er im 4. teil wieder. sagt mal, weiß einer was jetzt aus sam (Shia LaBeouf) und Michael Bay wird. viele sagen ja, die wollen beide aufhören. wenn das stimmt brauch ich keinen weiteren film von transformers zu sehen, wird ja dann voll langweilig. nachfolger von Shia LaBeouf soll ja vielleicht jason statham sein und für michael bay steven spielberg. adas geht ja noch, aber dann rosie huntington whiteley, die war voll für den arsch. hat man im film fast gar net gesehen und die kann nicht schauspielern. was fandet ihr an transformers 3 so gut oder schlecht? und welche transformer(1-5) sind euch am liebsten?=)
by!!=)=)=)!
Bumblebee93
14.11.2011, 21:15:19
Ich fand den Film soooo toll :D
Gut, an manchen Stellen hat er sich etwas gezogen, aber es war der erste, der allererste Film den ich im Kino sah, bei dem ich weinen musste. Und das ganze drei Mal. Manche mögen es zwar nicht verstehen aber ich bin ein toootaler Transformers Fan, ich kann die Sprüche alles auswendig :P
Und wenn dann so jemand wie Ironhide stirbt oder alle ins Raumschiff steigen weil die Menschen sie nicht wollen, muss ich weinen.
Also, wer Fan ist sollte den Film unbedingt sehen! Wer keiner ist, hat Geschmacksverirrung:D nein.. also als Fan sehr sehenswert, leider nicht in 3D gesehen.. :)

lg
Bumblebee93 (Bumblebee ist sooo süß)
prime
19.09.2011, 14:51:42
ich fand den film eigentlich ganz gut aber die handlung war nicht ganz so gut. dafür war optimus witziger als im zweiten. ich fand es scheiße das ironhide erschossen wurde.=(
Skydancer
13.08.2011, 19:53:30
Hatte mich echt auf den dritten Teil gefreut, leider umsonst :-(

Der Film ist einfach nur grottenschlecht. Die Handlung, sofern überhaupt vorhanden, ist so kompletter Murks das man sich fragen muss ob Michael Bay seinen Namen absichltich ruinieren will. Von den weiteren Massen an Physik- und Logikfehlern im Film ganz zu schweigen geht es in dem Film nur um Effekte. Effekte vorn, Effekte hinten... und diese sind nicht mal wirklich gut. Vielleicht hätte Micheal Bay mehr rausgeholt wenn er als Gaststars noch die Teletubbies verpflichtet hätte.

Leute spart euch das Eintrittsgeld für diesen Film und geht lieber Eis essen. Davon habt ihr mehr.

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