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The Spirit| Kritik 6/10

Kinostart
05.02.2009



Die Fans von Comicverfilmungen dürfen die Ohren spitzen, denn Frank Miller ("Sin City", "300") will nun den Comic "The Spirit" von Will Eisner verfilmen, der Ende 2008 in die Kinos kommt. Ein Held ohne Superkräfte und bei uns eher unbekannt, wird dieser trotzdem mit Maske den Schurken das Handwerk legen.


Handlung

The Spirit (Gabriel Macht) - Sie wissen nicht wer er ist und woher er kommt, doch die Menschen in seiner Stadt Central City lieben und verehren ihn, denn er hilft den Opfern und bestraft die Täter. Wer er wirklich ist, weiß The Spirit selbst nicht so genau. Er ist gestorben und als Superheld zurückgekehrt. Alles was vor seinem Leben war, weiß er nicht mehr. Nur einer könnte wissen, was es mit seiner Verwandlung auf sich hat, sein Erzfeind Octopus (Samuel L. Jackson), der jede Person auslöscht die sein Gesicht gesehen hat. Auf der Suche nach ihm bekommt The Spirit ein Medaillon zugesteckt, dass einer Frau die mit Octopus zeitgleich erschienen ist, gehört. Spirit erkennt das Schmuckstück sofort. Er schenkte es einst seiner großen Liebe Sand Saref (Eva Mendes). Ist sie wirklich auf die Seite des Bösen gewechselt?< Es beginnt die Suche nach ihr auf der The Spirit Ocopus Machenschaften aufdeckt, die die gesamte Menschheit bedrohen.


Filmkritik | The Spirit

The Spirit“ ist eine düster anmutende Action-Romanze mit derbem Humor und wunderschönen weiblichen Darstellern, die auf der Comicreihe von Will Eisner basiert. Mit „300“ und „Sin City“ bewies Regisseur Frank Miller bereits sein Können, doch wer sich wieder ein solches Meisterwerk erhofft, wird leider enttäuscht.

Der Film erzählt die Story eines Helden, der geboren, ermordet und wiedergeboren wurde. Parallelen zu mythischen Sagenhelden wie Jason und Herakles sind bewusst gewählt, um das eingestaubte Superheldenimage aufzufrischen. So hat „The Spirit“ auch keine Superkräfte und jedoch einige Macken zu bieten. So schafft er es beispielsweise nicht, sich nicht in eine Frau zu verlieben. Bei Darstellerinnen wie Paz Vega, Scarlett Johansson und Eva Mendes ist das eigentlich auch kein Wunder.
Frank Miller übernahm vieles aus den Eisner-Comics. Typische Gestaltungsmittel des Zeichners wie plötzlich farbige Kostüme wurden zum Beispiel verwendet. Eisners bitterböser Humor scheint keine Grenzen zu kennen, denn ein Farbiger in Naziuniform mit eindeutigen Gesten, übersteigen meiner Meinung nach die Grenzen des guten Geschmacks. Sexuell angehaucht wird der Film vor allem durch die Schauspielerin Eva Mendes, die nach diesem Film eindeutig zum Traum aller Männer geworden sein dürfte. Samuel L. Jackson stellt allerdings alle anderen Darsteller in den Schatten, selbst den Superhelden Gabriel Macht lässt er ein bisschen blass aussehen.

Wer kein Fan des Comics ist, sollte nicht zu viel von diesem Film erwarten, denn die Geschichte ist sehr einfach gehalten. An die Klasse von „Sin City“ reicht „The Spirit“ leider nicht heran. Dafür fehlt der Story der richtige Kick. Dennoch wertet Samuel L. Jackson jede Szene auf und der Humor dieses Filmes kann sich ebenfalls sehen lassen. Das Ende des Films lässt auf eine Fortsetzung schließen.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

The Spirit - Sexy Sondermotive

© Sony Pictures Releasing

The Spirit

© Sony Pictures Releasing GmbH

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News

13.08.2008
Der Deutschlandstart für die Comicverfilmung "The Spirit" mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle wurde auf das Jahr 2009 verschoben. Der neue Termin ist der 29. Januar 2009.
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