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The Sixth Sense| Kritik

Kinostart
30.12.1999



Handlung

Es wird die Geschichte eines Jungen erzählt, der anders ist als andere Kinder. Cole (Haley Joel Osment) ist neun Jahre alt und lebt in ständiger Angst: Er sieht "tote Menschen". Sie begegnen ihm überall, sogar in seinem Kinderzimmer. Seine Mutter Lynn (Toni Collette) möchte ihm gerne helfen, Cole kann ihr sein Geheimnis jedoch nicht anvertrauen, da er große Angst hat ein Freak zu sein. In seiner ausweglosen Lage trifft er auf den Kinderpsychologen Dr. Crowe (Bruce Willis), der unter dem Tod eines Jungen leidet, dem er nicht helfen konnte. Cole ist diesem Jungen sehr ähnlich und Dr. Crowe beschließt wenigstens Cole zu helfen. Der Junge fasst Vertrauen zu Dr. Crowe und erzählt ihm sein schlimmstes Geheimnis. Gemeinsam suchen sie ein Mittel gegen die Angst.


Filmkritik | The Sixth Sense

The Sixth Sense ist ein sensibel gestalteter Film, der mit subtilen psychologischen Tricks arbeitet. Der Regisseur M. Night Shyamalan ("Das Mädchen aus dem Wasser", "The Happening") hat weitestgehend auf Effekthascherei verzichtet und einen Film geschaffen, der zum Nachdenken anregt und Szene für Szene spannend bleibt. Das Ende überrascht, ist jedoch glaubwürdig gestaltet und steht in keinem Widerspruch zu der vorhergehenden Handlung. Getragen wird der Film durch die glaubwürdige Darstellung der beiden Hauptcharaktere Dr. Crowe und Cole, die von Bruce Willis und Haley Joel Osment verkörpert werden. Die Atmosphäre des Films wird durch die Lichtgebung und die melancholische Ausstrahlung des Psychologen und seines Schützlings erzeugt. Die Luft in den Bildern wirkt gespannt und die aufziehende Kälte in der Wohnung der Sears wird geradezu fühlbar.

Shyamalan schafft mit Sixth Sense einen Film der ein schwieriges Thema anschneidet: Was passiert mit Menschen, die einem gewaltsamen Tod zum Opfer fallen? Wissen die Toten das sie tot sind? Diese Thematik erzeugt die unheimliche Note des Films und hält sie bis zum Ende aufrecht. Gestützt wird das unheimliche Moment des Films durch die teilweise sehr dezente Musik und die Entwicklung der Charaktere. Die bizarre, meist jedoch fehlende Interaktion der Haupt- und Nebencharaktere unterstreicht dies zusätzlich und fokussiert das Augenmerk des Betrachters. Die vorhandenen Dialoge sind gehaltvoll. Die gefühlte Zeit des Films ist stark gedehnt, dies lässt den Film länger erscheinen als 107 Minuten. Die Altersbeschränkung des Films auf 16 Jahre ist gerechtfertigt, da die Spannung und die Thematik Kindern Angst bereiten könnte.


Filmkritik von Gastautor

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Steckbrief
Regie
M. Night Shyamalan

Darsteller
Bruce Willis, Donnie Wahlberg, Haley Joel Osment, Jeffrey Zubernis, Mischa Barton, Olivia Williams, Peter Anthony Tambakis, Toni Collette

Genre
Drama, Mystery, Thriller
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Budget
40 Mio. US-Dollar

Einspielergebnis
673 Mio. US-Dollar (weltweit)



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