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The Roommate| Kritik 3/10

Kinostart
24.03.2011



Handlung

Als die junge Studentin Sara (Minka Kelly) ihr erstes Semester an der Uni antritt, bekommt sie Rebecca (Leighton Meester) als Zimmergenossin im Wohnheim zugewiesen. Aus der anfänglichen Freundschaft der beiden jungen Frauen wird bald tödlicher Ernst, denn Rebecca entpuppt sich als Psychopathin, die von Sara regelrecht besessen ist. Aus Eifersucht fängt Rebecca damit an, jeden auszuschalten, der in Saras Leben eine Rolle spielt...


Filmkritik | The Roommate

Der Film "The Roommate" ist ein von Klischees getriebener Collegestreifen mit stereotypischen und zu schönen wie hölzernen Darstellern, denen man die Emotionen zu keinem Zeitpunkt abnehmen kann.

Die von Minka Kelly gespielte Sara hat eigentlich ein ruhiges Collegeleben vor sich. Gerade eben vom beschaulichen Iowa an den Campus der Universität von Los Angeles gezogen und sich sofort mit der reichen und verrückten aber netten Zimmernachbarin Rebecca, gespielt von Leighton Meester, angefreundet, entwickelt sich diese Freundin direkt einmal zu einer eiskalten Psychopathin. Rebecca stellt sich im Laufe des Films als psychotisch heraus bis hin zur Bessenheit. Sara ist die Leidtragende, denn Rebecca möchte Sara mit niemanden teilen und niemanden an sie heranlassen.

Mehr als eine Stunde langweilt der Film seine Zuschauer auf das Äußerste und das einzig spannende ist das keusche Geturtel zwischen Sara und einem Studenten der Universität. Dynamik und Dramatik entwickelt die Geschichte zu keinem Zeitpunkt.

"The Roommate" bedient sich einfacher Thrillerelemente. Gut gegen Böse. Hübsche Studentin gegen hübsche Studentin - allerdings lässt das alles ziemlich kalt. Es kann keine Verbindung zwischen den Rollen und dem Zuschauer aufgebaut werden, selbst die Schauspieler scheinen keine Bindung mit der Rolle zu genießen. Alles wirkt reichlich inszeniert und nicht wirklich einem Thriller gerecht werdend. Der Film krankt an fast jeder Ecke und die Haupthandlung zieht sich wie Kaugummi. Dies wäre ja nicht so schlimm, wenn "The Roommate" eine gute Nebenhandlung hätte - nur existiert da keine. So muss der Zuschauer stets bei den zwei Hauptprotagonisten bleiben und ist ziemlich erleichtert, wenn er denn mal ein anderes Gesicht zu sehen bekommt.

Regisseur Christian E. Christiansen schafft es nicht, aus einer Geschichte, die schon hundertfach verfilmt und niedergeschrieben wurde, einen halbwegs brauchbaren Thriller zu machen. Handwerklich und soundtechnisch gibt es hier nichts vorzuwerfen - jedoch ist das Drehbuch zu dünn und die Figuren haben kein Profil. Für einen verregneten Sonntagnachmittag scheint dieser Film dennoch zu reichen, jedoch wird er dem Kino und dessen großer Leinwand zu keiner Sekunde gerecht.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

The Roommate

© Sony Pictures Releasing GmbH

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