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The Living Sea| Kritik

Kinostart
1995



Alles irdische Leben begann im Meer, und die Ozeane sind auch heute noch das Lebenselixier des blauen Planeten Erde. Wenn sie sterben, stirbt auch der Mensch. Man könnte "The Living Sea" als eine Ode an das Wasser unter all seinen Aspekten bezeichnen; als Zuschauer taucht man ein (und unter) in eine phantastische Welt voller Leben, deren Kreaturen teilweise so seltsam anmuten, als stammten sie von einem fremden Planeten.

Auf den 800 m² Projektionsfläche des IMAX-Doms in Speyer kann dieser Film nur beeindrucken, auch wenn für manchen die Unterwasseraufnahmen etwas zu kurz gekommen zu sein scheinen. Das Anliegen des Films besteht jedoch vor allem darin,  die Beziehung zwischen Mensch und Ozean darzustellen, und so ist es nicht nur ein Film über die Bewohner des Meeres, sondern auch über diejenigen, die an seinen Ufern leben.

Die Musik von Sting, die den gesamten Film begleitet, trägt das ihrige zur zauberhaften Atmosphäre von "The Living Sea" bei. Man lässt sich von ihr tragen, wenn man mit dem Motorboot durch ein Inselreich der Südsee steuert oder mit dem Flugzeug darüber fliegt. Der Eindruck, dass man tatsächlich "fliegt", wird durch die gewölbte Leinwand noch verstärkt, so dass man das Kino auf leicht unsicheren Beinen verlässt, sofern man zu denjenigen Menschen gehört, die nicht schwindelfrei sind.

45 Minuten können sehr lang oder aber sehr kurz sein. Bei diesem Film vergehen sie buchstäblich wie im Flug, und wer Sinn hat für gelungene Naturaufnahmen, der wird das Kino zufrieden verlassen und sich wünschen, das Gefühl zu schweben würde noch etwas länger andauern.


Filmkritik von Monika Hübner

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Steckbrief
Regie
Greg MacGillivray

Genre
Dokumentation
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Herstellungsland
USA




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