Handlung
Eine Naturkatastrophe der "dritten Art" greift die westliche Zivilisation an. Ohne Vorwarnung fangen große Teile der Bevölkerung an, sich das Leben zu nehmen und das ohne jeglicher Begründung. Ein Gift scheint in der Luft zu liegen und die Leute willenlos zu machen. Aber warum? Ist es eine Rache der geschundenen Natur gegen ihre menschlichen Bewohner? Elliot Moore (Mark Wahlberg) versucht zusammen mit seiner Frau Alma (Zooey Deschanel) und der Tochter eines gemeinsamen Freundes diesem Schicksal zu entkommen und verfolgen den wichtigsten menschlichen Instinkt: Den eigenen Überlebenswillen.
Filmkritik | The Happening
Der Film "The Happening" ist nach "Signs", "The Sixth Sense" und "The Village" erneut ein Mystery Thriller vom Meister M. Night Shyamalan. Und das kann er ja auch am Besten:
In "The Happening" geht es, wie auch in seinen früheren Filmen, natürlich wieder um den Glauben an das Übernatürliche und die Liebe. Er lässt eine nahezu kaputte Familie in eine nahezu unüberbrückbare Situation geraten. Für diese "Liebesgeschichte der besonderen Art" hat Shymalan den gerade vielversprechend gelobten Mark Wahlberg und die noch relativ unbekannte Zooey Deschanel gewinnen können. Für diesen Film eine wahre Bereicherung. Die beiden harmonieren auf eine sehr gelungene Art und Weise.
Wie auch schon in "Signs" rätselt der Zuschaer mit und es stockt einem immer wieder der Atem, wenn ein Mysterium langsam aufgeklärt wird. Mit horrenden 50 Millionen Dollar schafft Shymalan eine Produktion, die aber doch irgendwie an einen Erstsemesterfilm eines Studenten erinnert. Aber gerade das macht für viele den Charme dieses Regisseurs aus. Dass er jedoch erneut Kritik einstecken werden muss, steht auch jetzt schon unwiderrufbar fest. Auch "The Happening" wird bestimmt von Kritikern zerrissen. Denn mit wirklicher Action kann auch dieser Film nicht dienen. Die Angst und die Aufregung spielen sich vielmehr in den Köpfen der Zuschauer als auf der Leinwand ab. Zu sehr driftet er irgendwann ab und erzählt lieber die Geschichte der beiden Liebenden als das Weltuntergangsszenario weiterzuspinnen. Vielen wird das gefallen; es bietet mehr Freiraum für eigene Gedanken. Anderen wiederum könnte das irgendwann zu langweilig werden. Aber eins ist sicher, man wird auch über diesen Film reden.
Filmkritik von Gastautor