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The Fighters| Kritik

Kinostart
14.08.2008



Handlung

Seine Odyssee durch diverse Highschools endete immer wieder mit dem Rausschmiss. Jake Tyler (Sean Farris) zieht den Ärger wie magnetisch an. Weil der begeisterte Sportler nach einem Football-Spiel mal wieder ausrastet, kommt seiner besorgten Mutter Margot (Leslie Hope) das Angebot eines Tennis-Stipendiums für ihren jüngsten Sohn Charlie (Wyatt Smith) gerade recht. Luftveränderung ist angesagt, die Familie zieht ins sonnige Florida, nach Orlando. Dort soll Jake seinem Bruder endlich ein Vorbild sein.
Jake folgt Highschhol-Schwarm Baja (Amber Heard) auf eine Party und geht so gleich in eine Falle. Der reiche Nichtsnutz Ryan (Cam Gigandet) provoziert Jake aufs Übelste und erteilt ihm eine Lektion als vermeintlich bester „Free Fighter“der Schule. Jake ist an Blessuren und Erfahrung reicher. Sein einziger neuer Schulfreund, Außenseiter Max (Evan Peters) stellt den Kontakt zu dem Kampfsportlehrer Jean Roque (Djimon Hounsou) her. Bei ihm bekommt er den härtesten Unterricht. Jake erlernt Schläge, Tritte und Würfe, Disziplin und Selbstkontrolle. Allerdings besteht der Fight-Guru auf eine eiserne Regel: Kein Kampf außerhalb des Trainingsgeländes im Combat Club!


Filmkritik | The Fighters

In „The Fighters“ bedient Regisseur Jeff Wadlow („Cry Wolf“) gleich zwei Genres: Highschool-Drama und Martial Arts. Originalität zeichnet diese Mixtur aber nicht aus. Im Gegenteil. Das ist routiniert bis altbacken in Szene gesetzt, mit einem Drehbuch (Chris Hauty) vom Fließband – wenig inspiriert, vorhersehbar, austauschbar. Schade! Überflüssige Nebenhandlungen, hier ein stereotyper Vater-Sohn-Konflikt, hemmen den Erzählfluss, Klischees pflastern gleichsam den Weg der Protagonisten. Die Moral, die der Film anfangs ins Spiel bringt, bleibt ein Lippenbekenntnis.

The Fighters“ (im Original fast poetisch „Never Back Down“) gibt den Sinn nur vor, macht aber selbst keinen Gebrauch davon. Die Charaktere sind eindimensional gezeichnet und keine Wesen aus Fleisch und Blut, obwohl letzteres in diesem Film reichlich fließt. Immerhin sind die Prügelorgien, Mixed Martial Arts, eine Kombination aus Kickboxen, Boxen, Karate und Jiu-Jitsu, ansprechend choreographiert.
Djimon Hounson, der für „Blood Diamonds“ für einen Oscar nominiert war, spielt den Free-Fighting-Mentor achtbar aber ohne Charisma. Aus der Darstellerriege ragt aber Wyatt Smith als Charlie hervor. Die Beziehung der ungleichen Brüder, die sich aber beide dem Sport verschrieben haben, hätte vielleicht den besseren Film ergeben. Am Ende wirkt „The Fighters“ wie eine ganz maue Mischung aus „Fight Club“ und „Karate Kid“.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

The Fighters

© Concorde Filmverleih GmbH

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Steckbrief
Regie
Jeff Wadlow

Darsteller
Affion Crockett, Amber Heard, Cam Gigandet, Djimon Hounsou, Evan Peters, Leslie Hope, Sean Faris

Genre
Action

Tags
Kampfsport
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Never Back Down

Budget
20 Mio. US-Dollar




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