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The Crazies - Fürchte deinen Nächsten| Kritik 6/10

Kinostart
27.05.2010



Handlung

Ogden Marsh ist die typische amerikanische Kleinstadt im Mittleren Westen, in der sich die Einwohner auf der Straße freundlich "Guten Tag" sagen. Bis eines Tages, langsam aber unaufhaltsam, das Leben aus den Fugen gerät. Wieso läuft plötzlich Rory Hamill (Mike Hickmann) mit einer Schrotflinte über das Baseballfeld? Und wieso tötet der angesehene Bürger Bill Farnum (Brett Rickaby) seine Familie und fackelt dann seine Farm ab? Bevor Sheriff David Dutten (Timothy Olyphant) und seine schwangere Frau Judy (Radha Mitchell) auch nur darüber nachdenken können, sind die Verrückten – die Crazies – schon überall. Die Nationalgarde geht brutal gegen Infizierte und Gesunde vor. Gemeinsam mit Judys Mitarbeiterin Becca (Danielle Panabaker) und Deputy Russel (Joe Anderson) suchen die letzten Verschonten einen Ausweg aus der Hölle, während die mörderischen Bestien im Schatten der einstigen Idylle lauern.


Filmkritik | The Crazies - Fürchte deinen Nächsten

Remakes von legendären Gruselstreifen scheinen auch im Jahr 2010 ganz oben auf der Beliebheitsskala zu stehen und so ist es nicht verwunderlich, dass nach "A Nightmare on Elm Street" mit "The Crazies - Fürchte deinen Nächsten" ein weiterer Horrorschocker in unsere Kinos kommt. Überraschend ist allerdings, dass sich diese Neuauflage durchaus sehen lassen kann und die einzelnen Handlungsstränge ansatzweise nachvollziehbar sind.

Das Original "Crazies" von 1973 stammt aus der Feder des Horrormeisters George A. Romero ("Survival of the Dead"). Knapp 37 Jahre später traut sich nun Regisseur Breck Eisner an das Material, allerdings immer unter dem wachsamen Blick von Romero, der sich als Executive Producer an dem Projekt beteiligt hat. Dabei braucht der Altmeister sich gar keine Gedanken zu machen. "The Crazies - Fürchte deinen Nächsten" hebt sich vor allem durch seine Authentizität positiv von anderen Zombie-Filmchen ab. Auch wenn auf die üblichen, stumpfen Metzel-Szenen und sadistisch veranlagte Charaktere natürlich nicht verzichtet werden konnte. Enttäuschend, denn eigentlich braucht ein wirklich guter Horrorfilm keine derart blutigen Gelage.

Mit Timothy Olyphant ("Hitman - Der Film") in der Rolle des Sheriffs David Dutton und Radha Mitchell ("Surrogates - Mein Zweites Ich") als Judy Dutton sind zwei bekannte Gesichter zu sehen, denen ungewöhnlich viel Raum für ihr Schauspiel gelassen wird. Der restliche Cast bleibt größtenteils blass, darf er doch meist nur als kaltblütig mordende Bedrohung auftreten. Anders als im Original sind die Charaktere aber dennoch feiner ausgearbeitet und machen ihre Handlungen durch "echte" Emotionalität glaubhaft.

Während die erste Hälfte von "The Crazies - Fürchte deinen Nächsten" spannend, fast schon bedrohlich ist, verliert der Film nach der Erkenntnis, warum die Bewohner von Ogden Marsh Amok laufen, leider etwas an Fahrt. Dennoch ist es Regisseur Breck Eisner gelungen, ein durchaus unterhaltsames Remake abzuliefern. Man darf also auf seine geplante Neuverfilmung von John Carpenters "Die Klapperschlange" gespannt sein.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

The Crazies - Fürchte deinen Nächsten

© Kinowelt Filmverleih

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Steckbrief
Regie
Breck Eisner

Darsteller
Brett Rickaby, Christie Lynn Smith, Danielle Panabaker, Joe Anderson, John Aylward, Lisa K. Wyatt, Mike Hickmann, Preston Bailey, Radha Mitchell, Timothy Olyphant

Genre
Horror, Sci-Fi, Thriller
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
The Crazies




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