Handlung
In dem Film "The Fifth Commandment" überlebt Chance Templeton (Rick Yune) als Kind die Ermordung seiner Eltern nur knapp, er wird gerettet und von seinem Adoptivvater aufgezogen. Dessen Sohn Miles (Bokeem Woodbine) wird zu seinem besten Freund. Allerdings trennen sich die Wege der beiden Jungen, und während Chance zu einem gefürchteten Auftragskiller wird, rettet Miles die Leben anderer als Bodyguard. Als Chance Templeton ein Auftrag nach Bangkok führt, in die unmittelbare Nähe des Heims seiner Kindheit und in die Schußlinie seines Adoptivbruders, lehnt er diesen Job ab. Daraufhin wir er zur Zielscheibe einer Eliteeinheit seines eigenen Berufstandes. Seine einzige Rettung - Miles, der Freund aus Kindertagen. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die brutalen Killer auf.
Filmkritik | The 5th Commandment - Du sollst nicht töten
"The 5th Commandment" ist das Filmdebüt von Jesse V. Johnson als Regisseur. Als Stuntman stand er schon in vielen Filmproduktionen (wie z. B. "Die Legende von Beowulf", "Mission Impossible III" und "Krieg der Welten") vor und hinter der Kamera. "Du sollst nicht töten", wie der deutsche Untertitel lautet, könnte gut und gerne aus den Martial-Arts-Fabriken Hong Kongs stammen. Allerdings ist für Drehbuch, Produktion und Hauptdarsteller Rick Yune verantwortlich. Dem amerikanischen Schauspieler mit koreanischen Wurzeln, den man aus Filmen wie "Stirb an einem anderen Tag" kennt, ist diese amerikanische Produktion zu verdanken. Man merkt ihm an, dass er sich auf dem hart umkämpften Markt von Martial Action Movies etablieren will.
Vielleicht will der Film zu viel auf einmal. Weniges erreicht er. Das meiste hat man dann schon in anderen Filmen gleichen Genres gesehen. Das Erwachsenwerden von Chance durch das harte Trainig eines Mentors im Kampfsport kennt man aus "Karate Kid". "Die Lovestory" oder "Bodyguard". Auch wenn das Hauptaugenmerk bei Filmen dieses Actiongenres eher auf den Kampf- und Actionszenen liegt, sind gerade diese, zwar solide gemacht, bieten aber wenig Neues. Somit kann auch die Umsetzung des eigentlich mitreißenden Plots nichts gut machen. "The 5th Commandment" wirkt über weite Strecken vorhersehbar, manchmal kitschig und wirkt im Ganzen nicht überzeugend. Allerdings hat er einige unfreiwillige Lacher zu bieten, wenn man den Film nicht allzu ernst nimmt. Dennoch kann dieser Film bei Liebhabern des Martial Action Genres und auf dem asiatischen Markt recht erfolgreich sein.
Filmkritik von Gastautor