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Superhero Movie| Kritik

Kinostart
24.07.2008



Handlung

Rick Riker (Drake Bell) ist ein schüchterner Teenager, der nicht beim anderen Geschlecht ankommt und in der Pause verprügelt wird. Das ändert sich, als er durch Zufall von einer genetisch veränderten Libelle gebissen wird und dadurch Superkräfte erhält (ähnlich wie bei einem gewissen netzespinnenden Superheld in rot-blau). Schnell entschließt er sich, die neugewonnenen Fähigkeiten dem Kampf für das Gute zu widmen, schneidert sich ein fesches Kostüm und macht als "Dragonfly" die Straßen wieder sicher. Leider stellt er sich dabei mehr als tollpatschig an und so überleben es viele nicht, wenn er ihnen zu helfen versucht - darunter auch sein eigener Onkel Albert Adams (Leslie Nielsen). Als dann auch noch ein neuer Superschurke auftaucht, der Leuten das Leben aussaugen kann, muss Rick feststellen, dass Superheld sein eine ernste Angelegenheit ist, selbst in einem Film der jeden Anflug von Ernsthaftigkeit vermeidet.


Filmkritik | Superhero Movie

Filme die sich über andere Filme lustig machen, haben eine lange Tradition. Sir Mel Brooks hat mit den sogenannten "Spoof Movies" fast seine gesamte Karriere bestritten. Anfang der Neunziger verschwanden sie nach und nach aus den Kinosälen, aber in den letzten Jahren feierten sie mit Erfolgsproduktionen wie "Scary Movie" ein fulminantes Comeback und so wurde Genre nach Genre kräftig durch den Kakao gezogen. Zuerst waren die Horrorfilme dran, dann die Teenykomödien, dann die Fantasyfilme und so war es nur eine Frage der Zeit bis Hollywood sich das publikumswirksamste Genre des Jahrzehnts vornehmen würde: den Superheldenfilm. Schließlich bieten maskierte Verbrechensbekämpfer in hautengen Spandexanzügen ja auch jede Menge Angriffsflächen für absurden Humor und Scherze unterhalb der Gürtellinie.

Die charakteristischsten Merkmale von Spoof Movies sind Gags im Sekundentakt, sowie die sehr enge Anlehnung an die zu verulkenden Filme. Ihr Erfolgsrezept sind die Zündkraft der Gags und der Wiedererkennungswert der einzelnen Szenen. Erst wenn einem klar ist, welcher Film da gerade karikiert wird, kann man darüber lachen. Diese Hürde nimmt "Superhero Movie" mit Bravour. Freunde von "Spider-Man" und "Batman" werden die verschiedenen Anspielungen und Seitenhiebe auf die großen Comicverfilmungen sehr gut deuten können, ob sie auch darüber lachen können, ist fraglich. Der Humor nämlich ist die große Schwachstelle der Komödie. Die Gags kommen zwar zahlreich, aber so recht begeistern wollen sie nicht. Wenn Wolverine von den X-Men sich mit seinen Krallen die Beine rasiert, mag das den ein oder anderen leicht zum schmunzeln bringen, doch Szenen, in denen Menschen in Hundehaufen fallen oder sich in Aquarien übergeben, sind wohl nur für Zuschauer unter zwölf Jahren interessant. Schade, da der Film erst ab zwölf freigegeben ist!
Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Superhero Movie

© Senator Entertainment

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Steckbrief
Regie
Craig Mazin

Darsteller
Christopher Mcdonald, Drake Bell, Kevin Hart, Leslie Nielsen, Marion Ross, Pamela Anderson, Regina Hall, Ryan Hansen, Sara Paxton

Genre
Action, Komödie
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Herstellungsland
USA




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