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Stepfather| Kritik 4/10

Kinostart
31.12.2009



Handlung

Als Michael (Penn Badgley) nach einem Jahr Militärschule endlich wieder nach Hause zurückkehrt, ist seine Mutter Susan (Sela Ward) frisch liiert. Doch Michael hat eine dumpfe Vorahnung, dass mit seinem zukünftigen Stiefvater David (Dylan Walsh) irgendetwas faul ist. Nur glaubt ihm leider niemand. Seine Mutter und seine Freundin halten Michael schlichtweg für paranoid, obwohl sich David ihm gegenüber ganz subtil immer bedrohlicher und böswilliger benimmt. Michael stöbert derweil in Davids Vergangenheit und als er endlich auf sein wohlgehütetes Geheimnis stößt, ist es fast zu spät. Plötzlich liegt es ganz allein an Michael, seine Familie vor dem Möchtegern-Familienoberhaupt zu beschützen.

Filmkritik | Stepfather

Der Film "The Stepfather" ist ein Remake des Horror-Klassikers aus den 80er Jahren. Und das war es auch schon. Der Film ist schlichtweg enttäuschend und wird nur durch Dylan Walsh als Stepfather aufgewertet. Schon zu Beginn des Streifens ist die Handlung vorhersehbar. Alles läuft nach einem bestimmten Schema ab - und das bis zum Schluss. Selbst beim Finale kommt keine Spannung auf. Zudem wirkt das Ende äußerst unrealistisch und wenig glaubhaft.

Diese Neuauflage von Stepfather ist schlichtweg überflüssig. Besser geeignet wäre dieser Film als Abendprogramm im Fernsehen, als ihn als Kinofilm zu präsentieren. Es wird in keinster Weise darauf eingegangen, welche Motive der böse Stiefvater für seine Taten überhaupt hat. Fest steht lediglich, dass er Widerspruch nur ungern duldet, was bis hin zu Ausrastern an dem jüngsten Kind führt, als es nicht bereit ist, seinen überlauten Fernseher leiser zu stellen. Auch die Konfrontationen zwischen dem ältesten Sohn und ihm wird nicht drastisch genug dargestellt, sondern sind lediglich ein Abbild einer x-beliebigen Familie.

Dem Film "The Stepfather" fehlen die Überraschungsmomente, denn alles was passiert, kann der Zuschauer schon im Vorfeld ahnen. Auf Schockeffekte wurde gänzlich verzichtet. Aber diese hätten diesem Film ein wenig gut getan, um wenigstens auf diese Art und Weise Spannung in die Handlung zu bekommen. Vielleicht wäre es auch besser gewesen, wenn die Handlung ein wenig umgeschrieben worden wäre und sich nicht zu sehr an das Orignal "Kill, Daddy, Kill" angelehnt hätte. Denn im Gegensatz zu diesem Remake war das Original bis zum Schluss spannend, wenngleich auch hier das Ende vorhersehbar war.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Stepfather

© Sony Pictures Releasing GmbH

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