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Step Up 3-D| Kritik 5/10

Kinostart
26.08.2010



Handlung

Der New Yorker Streetdancer Luke (Rick Malambri) und seine Tanztruppe "House of Pirates" stehen kurz vor dem World Jam-Wettbewerb. Eine große Herausforderung, denn sie müssen ihre Erzrivalen "House of Samurai" besiegen. Mit den beiden Neuen, der unergründlichen Streetdancerin Natalie (Sharni Vinson) und dem Erstsemester Moose (Adam Sevani), wird trainiert was das Zeug hält, doch als die Choreografie der "Piraten" von den "Samurai" geklaut wird, scheint der Traum vom Sieg vorbei zu sein.


Filmkritik | Step Up 3-D

Seien wir einmal ehrlich - wenn man einen Film über Breakdance gesehen hat, dann kennt man sie alle! Sie folgen alle dem Schema F: Massenweise eindrucksvolle Tanzsequenzen mit unerträglichen schauspielerischen Lückenfüllern, ohne jegliche Handlung und mit Dialogen, die nicht besser sind als Tafeleinblendungen aus der Stummfilmzeit. Das führt in der Regel dazu, dass die beeindruckenden Tanzeinlagen maximiert und die Teile dazwischen minimiert werden.

Auch "Step Up 3D" geht diesen Weg. Leider nicht konsequent genug, denn es wird tatsächlich versucht, mit unnötigen "Überraschungen" in der Handlung zu trumpfen, mit "sinnvollen" (= langen und lächerlichen) Unterhaltungen über die Bedeutung von Tanz für alle Menschen - nein, für die gesamte Menschheit! Aber wen interessiert so etwas wirklich? Wir sehen uns einen Tanzfilm an, um schöne Choreographien zu genießen, um von der Dynamik und Energie der Tänzer inspiriert zu werden und uns gut zu unterhalten. Wie bei einem Live-Konzert, sind ausgedehnte Trinkpausen oder längere Anekdoten des Sängers eher kontraproduktiv für das Erleben der Show. Wenn es um einen Film geht, ist eine Einführung in den Hintergrund der Charaktere und der Story - ein "Aufwärmen", wenn man so will - immer in Ordnung, aber bei "Step Up 3D" hätte man sich jeglichen Dialog nach der ersten Viertelstunde sparen können.

Was den wahren Kern eines Tanzfilm angeht, nämlich die Tanzroutinen, da kann "Step Up 3D" in der Tat auftrumpfen. Hier zeigen sich Schwung und Elan und Choreographien mit Flair. Sogar das "3D" im Filmtitel rechtfertigt sich, wenn die Tänzer auf die Kamera zu schnellen und gekonnt-lässige Handbewegungen in Richtung des Zuschauers vollführen. Allerdings sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass das britische Gegenstück "StreetDance 3D" bei der räumlichen Visualisierung der Bühne noch einen Tacken besser vorgeht. Trotzdem, es sind eine Menge beeindruckende Tanzdarbietungen zu sehen.

Insgesamt ist "Step Up 3D" sein Geld wert. Man sollte nicht mehr erwarten als das zu Beginn dargelegte Schema F, um sich Enttäuschungen zu ersparen. Seien Sie sich bewusst, dass Sie keinen Film, sondern eine Sammlung von Tänzen sehen werden - dann ist alles in Ordnung.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Step Up 3-D

© Constantin Film Verleih GmbH

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Steckbrief
Regie
Jon Chu

Darsteller
Adam G. Sevani, Ally Maki, Alyson Stoner, Cheryl Alessio, Christopher Scott, Harry Shum Jr., Kylie Goldstein, Luis Rosado, Rick Malambri, Ruby Feliciano, Sharni Vinson

Genre
Drama, Musikfilm, Romantik, Tanzfilm
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Herstellungsland
USA




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