Handlung
Drei Jahre nach dem letzten Star Wars-Film „Episode III – Die Rache der Sith“, erwacht das Star Wars-Universum vom neuem zum Leben. „Star Wars: The Clone Wars“ ist der Pilotfilm und somit der Auftakt zur gleichnamigen Animations-Serie, die im Herbst bei Cartoon Network ausgestrahlt wird.
Die Handlung spielt während der dramatischen Ereignisse im Verlauf des Klon-Krieges zwischen der Republik und den Separatisten, und ist chronologisch zwischen Episode II „Angriff der Klonkrieger“ und Episode III „Die Rache der Sith“ anzusiedeln. Während eines Kampfeinsatzes gegen die Droidenarmee der Separatisten, werden Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi und sein Schüler Anakin Skywalker von Yoda mit einen neuem, dringenden Auftrag betraut. Der Sohn des berüchtigten und mächtigen Hutten Jabba the Hutt wurde entführt. Da die Republik die Hutten als Verbündete gewinnen will, sollen Obi-Wan und Anakin zusammen mit der neuen Padawan-Schülerin Ahsoka Tano eine Rettungsmission starten, um das Kind zu befreien.
Filmkritik | Star Wars: The Clone Wars
Bereits 2003-2005 lief die erste Animationsserie „Clone Wars“, die man als durchaus gelungen bezeichnen konnte, im Fernsehen. Der Kinofilm setzt noch einmal neue Maßstäbe. „Star Wars – The Clone Wars“ ist der erste vollständig animierte Star Wars-Kinofilm, doch auch er hat alles, was einen echten Star Wars-Film ausmacht: Aufwändige Materialschlachten, rasante Laserschwert-Duelle, Jedi-Mystik und natürlich jede Menge weitere, spannende Action.
Während die erste Serie noch im zweidimensionalen Look lief, präsentiert sich der Kinofilm in aufwändiger 3-D-Technik, die auch in den weiteren Folgen der neuen Serie zum Einsatz kommen soll. Gewöhnungsbedürftig für die älteren Fans sind sicherlich die Zeichnungen der Gesichter der Charaktere. Sie wirken härter gezeichnet als bei echten Menschen. Verantwortlich dafür ist der leitende Produzent Dave Filoni, dem von George Lucas das Clone Wars-Projekt übertragen wurde. Figuren wie Yoda und die Klon-Soldaten wirken oft beeindruckend realistisch. Generell ist die Atmosphäre düsterer als bei der ersten Clone Wars-Serie. Doch gerade das macht auch den Reiz des Films aus. Zum Gelingen des Streifens trägt auch die Musik von Filmkomponist Kevin Kiner bei. Natürlich sind auch die bewährten Themen von John Williams zu hören. Erfreulicherweise sind auch wieder die bewährten Synchronstimmen aus den Realfilmen und der ersten Serie zu hören. In der englischen Originalfassung sind sogar Samuel Jackson als Mace Windu, Anthony Daniels als C-3PO und Film-Legende Christopher Lee als Count Dooku dabei.
Alles in allem bietet „Star Wars – The Clone Wars“ rasante, abwechslungsreiche Unterhaltung sowohl für junge als auch für ältere Star Wars-Fans.
Filmkritik von Gastautor