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Star Trek| Kritik

Kinostart
06.05.2009



Zehn Kinofilme gibt es bereits von Star Trek. Sechs Teile mit der Crew aus der original Serie (The Original Series). Danach folgten vier weitere Teile mit der Crew aus The Next Generation (TNG). Teil 11 der populären Science-Fiction Kinofilm-Reihe wird von einer neuen und jungen Crew gespielt. Dieser Film ist möglicherweise der Auftakt zu einer neuen TV-Serie mit dem Namen "Star Trek".

Zeitlich ist Star Trek XI ein Prequel der alten TV-Serie, spielt also vor den Ereignissen der Fernsehserie mit Kirk & Co.


Handlung

Der junge James T. Kirk (Chris Pine) lebt sein ganz eigenes Leben, ohne ein klares Ziel vor Augen. Er genießt den Moment und ist sich keinem Risiko und keiner Schlägerei zu schade. Doch Kirks Leben bekommt nach einer Begegnung mit Captain Pike (Bruce Greenwood) eine neue Richtung. Pike ist ein Freund des verstorbenen Vaters von Kirk und sein Wort hat Gewicht in den Ohren des Jugendlichen uns so schaffte es Pike den draufgängerischen Kirk für die Sternenflotte zu begeistern. Tatsächlich schafft er den Sprung zu den Sternenfahrern und durchläuft erfolgreich eine Laufbahn in der Sternenflottenakademie. Als die Heimat seines Freundes Spock (Zachary Quinto) durch den Klingonen Nero (Eric Bana) bedroht wird, findet Kirk auch seine Berufung als Kapitän eines Raumschiffes.

Regisseur des Prestigeprojektes ist J.J. Abrams ("Lost", "M:i:III"). Das Drehbuch wurde von Alex Kurtzman und Roberto Orci ("Alias", "Die Insel") entworfen.

In weiteren Rollen: Winona Ryder, Karl Urban (McCoy aka Pille) und Simon Pegg (Scotty). Leonard Nimoy soll sich selbst in einer Vorblende spielen.


Filmkritik | Star Trek

Kann diese Art von Remake wirklich funktionieren, ist die häufigste Frage, die sich viele Star Trek Fans stellen werden, bevor sie den Film sehen. Prequels sind seit Star Wars Episode I bis III keine Neuheit mehr, doch J. J. Abrahms traut sich mit den beliebten und bekannten Charakteren an neuen Stoff heran. Werden die Schauspieler, abgesehen vom Star Trek Flair, die Rollen von Kirk, Spock & Co. überzeugend darstellen? Entsprechend hoch sind die Erwartungen, als das gewohnte Paramount-Logo erscheint und wir uns auf der USS-KELVIN bei der Geburt von James T. Kirk wieder finden, die sehr gelungen inszeniert wird. Wir erleben ebenfalls die Vernichtung der KELVIN durch den romulanischen Schurken Nero (Eric Bana).

In der Folgezeit erfährt der Kinobesucher, wie der junge Kirk langsam zur Sternenflotte der Föderation herangeführt wird. Eine Art Mentor spielt dabei Captain Christopher Pike, der den Farmerboy Kirk dazu bewegt, zur Sternenflottenakademie zu gehen. Ebenfalls erfahren wir einiges über die Jugend von dem Vulkanier Spock. Die Ausbildungszeit wird leider nicht beleuchtet, dafür natürlich, wie sich die bekannten Helden der ENTERPRISE kennen lernen und aufgrund eines Notfalls zu ihrem ersten Einsatz aufbrechen müssen. Im Kampf gegen den Romulaner Nero wächst die alte-neue Crew der ENTERPRISE zusammen...

Die Erzählweise des Films ist sehr rasant. Es ist der typische J.J. Abrahms-Stil, der sicherlich ab und zu gewöhnungsbedürftig ist. Star Trek ist eine Mischung aus Bewährtem und Neuem. Der Stil ist schneller als die bekannten Star Trek Filme, die Raumschlachten größer und auch actionreicher. Was jedoch dem Film grunlegend fehlt, ist die altbekannte "Star Trek" - Message, die eigentlich in jedem der Vorgängerfilme behandelt wurde. Man fragt sich am Ende des Films, wo der tiefere Sinn liegt, zumal Neros Beweggründe nicht genau ersichtlich sind.

Die Veränderungen im Star Trek Universum werden im Film teilweise beleuchtet, was zu einer interessanten Begegnung zwischen dem jungen Kirk und dem alten Spock (Leonard Nimoy) führt. Neue Designs einiger Raumschiffe, die von dem Star Trek Canon abweichen, sind noch akzeptabel. Auch Kirk als draufgängerischer Regelbrecher und Frauenheld ist nicht der Rede wert. Dass jedoch Spock eine Beziehung mit Uhura eingeht, ist schon schwer zu verdauen! Man kann es auch übertreiben mit den Neuerungen.

Die Schauspieler und ihre Rollen sind stimmig auf einander eingestimmt. Der Zuschauer kauft Chris Pine den Kirk ab und trotz gewisser Logikfehler wird auch Spock sehr gut von Zachary Quinto verkörpert. Karl Urban gibt Dr. "Pille" McCoy seine gewohnt schrullig-witzige Art - der Aufbau der Freundschaft zwischen Kirk, Pille und Spock ist gut geschildert. Das ist sicherlich die Stärke des Films, die diesen trotz einiger - für Star Trek Fans - derbe Fehler wieder glaubwürdig macht und deshalb auch absolut zu empfehlen ist!


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Star Trek XI

© Paramount Pictures International Germany GmbH

Darsteller zum Film Star Trek XI

© Paramount Pictures International Germany GmbH

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Das offizielle deutschsprachige Poster zum Kinofilm "Star Trek XI" ist in der Bildergalerie zu bestaunen.

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USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
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