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Sleepy Hollow| Kritik

Kinostart
24.02.2000



Handlung

Ichabod Crane (Johnny Depp) wird in das entlegene Dorf Sleepy Hollow geschickt, um eine Reihe von Morden aufzuklären, die dort von einem angeblich kopflosen Reiter begangen wurden. Der Stadtmensch Crane glaubt nicht an Geister, wird aber bald eines besseren belehrt und muss feststellen, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als die Vernunft bisweilen erklären kann. Tatkräftige Unterstützung erfährt er von Katrina Van Tassel (Christina Ricci), mit der ihn alsbald die zarten Bande einer schüchternen Liebe verbinden...


Filmkritik | Sleepy Hollow

Mehr als zwei Jahre hat Tim Burton seine Zuschauer nach Mars Attacks! auf seinen nächsten Film warten lassen. Das Warten hat sich gelohnt, und die Liebhaber von bizarrem Humor werden auch diesmal auf ihre Kosten kommen. In Sleepy Hollow rollen die Köpfe, sehr zum Vergnügen des Zuschauers und mehr noch zum Grauen des Hauptdarstellers, der bei seinen Ermittlungen mehr als einmal von Ekel geschüttelt in Ohnmacht sinkt. Wenn man vor der Leinwand sitzt, hat man bei diesem Film wahrlich gut Lachen, denn wer möchte schon mit Ichabod tauschen und in allen Einzelheiten untersuchen müssen, auf welche Weise die Dorfbewohner um ihre Köpfe gekommen sind? Aber keine Angst, die Köpfe selbst sind normalerweise verschwunden, und so ist alles, was man zu sehen bekommt, in den meisten Fällen ein kopfloser Torso, dieser jedoch meisterhaft in Szene gesetzt vom Meister des Bizarren. Das Gruselpotential von Sleepy Hollow hält sich in Grenzen, gefragter ist jede Menge schwarzer Humor, der dafür sorgt, dass selbst die scheinbar ekligsten Szenen nicht der Komik entbehren.

Die düstere Kulisse des Films mag nicht jedermanns Sache sein, aber sie schafft eine besondere, unverwechselbare Atmosphäre, wie sie den meisten Filmen von Tim Burton eigen ist. Ebenso wie an Mars Attacks! gibt es auch an Sleepy Hollow in technischer Hinsicht nichts auszusetzen, die Bilder sind eindringlich und hinterlassen ein zufriedenes Gefühl, wenn man das Kino verlässt. Ein sehenswerter Film, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, auch wenn man Horrorfilme ansonsten meidet.
Filmkritik von Monika Hübner

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USA

Budget
100 Mio. US-Dollar

Einspielergebnis
206 Mio. US-Dollar (weltweit)



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