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Skyline| Kritik 3/10

Kinostart
23.12.2010



Handlung

Nach einer durchzechten Partynacht wird eine Gruppe von Freunden mitten in der Nacht von einem unheimlichen blauen Licht geweckt. Nicht nur in L.A., sondern auch in anderen Großstädten weltweit, werden Menschen wie Motten von diesem Licht angezogen, nur um sich kurz darauf scheinbar in Luft aufzulösen. Jarrod (Eric Balfour), seine Freundin Elaine (Scottie Thompson) und deren Clique entdecken schnell das Geheimnis des furchterregenden Lichts: Eine gigantische extraterrestrische Streitmacht droht, in rasantem Tempo die gesamte menschliche Bevölkerung vom Erdboden zu saugen. Während sich die Welt immer schneller auflöst, beginnen ein Wettlauf gegen die Zeit und ein Kampf gegen das Ende der Menschheit.


Filmkritik | Skyline

Die Idee, irgendeine x-beliebige Stadt beziehungsweise ein x-beliebiges Land oder gar die ganze Welt zum Ziel einer Alien-Invasion zu machen, ist selbstredend nicht neu. Spätestens seit dem genialen "War of the Worlds" von H.G. Wells kennt man Geschichten dieser Art. Doch noch immer faszinieren den Menschen Außerirdische so sehr, dass Filme, in denen eben diese Wesen eine Rolle spielen, beliebt sind.

Optisch macht "Skyline" vieles richtig. Da die Macher in den Jahren zuvor als Werbe- und Videoclipfilmer bewiesen haben, dass sie ihr Handwerk verstehen, wenn es um spektakuläre Bilder und Effekte geht, können sie dieses Talent in "Skyline" voll ausspielen. Vor allem gegen Ende, wenn der Kampf gegen die riesigen Raumschiffe ansteht, kann der Film mit seinen spektakulären Effekten punkten.

Leider ist dies jedoch einer der wenigen Pluspunkte, die "Skyline" auf der Habenseite verbuchen kann. Dem Film mangelt es ansonsten an vielen kleinen und großen Dingen, die einen wirklich sehenswerten Streifen ausmachen: Ein gelungenes Drehbuch, glaubwürdig ausgearbeitete Charaktere und einen gelungenen Spannungsbogen. Zunächst einmal begehen die Macher den großen Fehler, völlig blasse Charaktere auf der Leinwand erscheinen zu lassen. Dem Zuschauer ist völlig egal, was mit diesen Figuren passiert, da er sich nicht mit ihnen identifizieren oder wirkliche Sympathien für sie empfinden kann. Durch diesen Umstand bleibt man auf seltsame Weise unberührt vom Geschehen und kann eigentlich nur dann Gefühlsregungen für den Film empfinden, wenn einmal mehr Logikfehler oder völlig realitätsferne Aktionen der Figuren gezeigt werden. Die Idee, sich auf eine kleine Gruppe von Menschen zu konzentrieren, die angesichts der Alienangriffe auf Los Angeles einen Weg aus ihrem Haus und der Stadt zu finden, bietet prinzipiell sehr viel Platz für spannende und hektische Momente; dieses Potential wird jedoch durch die flachen Charaktere und deren unrealistische Verhaltensweise verschenkt.

Leider nimmt sich der Film auch selbst viel zu ernst. Wären die Macher mit einem Hang zur Selbstironie ans Werk gegangen und hätten den Film mit mehr Humor inszeniert, wäre der Unterhaltungswert von "Skyline" insgesamt deutlich höher. Stattdessen gibt der Film jedoch vor, ein bierernster Science Fiction-Streifen zu sein.

Dieser Eindruck verflüchtigt sich allerdings durch die dämlichen Dialoge - so erhält der Film einen ungewollten Humor, der dem Ganzen endgültig die Spannung raubt.

Insgesamt vermag "Skyline" durch seine Bilder und einige spektakuläre Actionszenen zu überzeugen, doch die schwachen Charaktere und das vor Logikfehlern strotzende Drehbuch machen die guten Ansätze zunichte.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Skyline

© Central Film Verleih

Kommentare


El_DIabolo
24.10.2012, 21:45:45
Als fan von Sci-Fi Filmen wollt ich mir den Film natürlich ansehn ohne zu wissen was auf einen zu kommt hab ich in mir angschaut und ich konnte meine hand nicht von meiner Stirn entfernen. Angefangen an dem Punkt als Blaue Lichter vom Himmel fallen (recht interessant eigentlich) aber warum schaut jeder dahin? Wenn ein Licht vom Himmel fällt würden mit tausend Dinge enifallen die ich eher tun würde. Naja egal. Wenn man mal davon absieht das die Dialoge bis dahin total sinnlos und bekloppt waren war alles einigermaßen in Ordnung. Dann fängt das Stirnklatschen erst richtig an...

Erst warten alle in der Wohnung und dann wollen sie zwei mal den versuch unternehmen abzuhaun als ob das erste mal nicht schon beschissen genug ausging...
die Army musste natürlich irgendwann auch dazu kommen mit ihren hübschen Flugzeugen und ihren BumBum Raketen. Wer hätte ahnen können das die Aliens sich selbst regenerieren? wäre ja langweilig wenn ncach 40 Minuten mal etwas Action rein kommt und es spannend wird und dann zack Mutterschiff zerstört Film vorbei.

War vorherzusehn das genau DAS passiert.

Warum die Aliens die Erde angreifen wird auch recht früh offenbart. Gute idee mit den Gehirnen nur schwach umgesetzt.

der Schluss hat mich am meisten enttäuscht.
Das der Typ ernsthaft zum Alien wird und seine freundin rettet jaaaaa klasseeeee wowwww...
Wenn jeder Film so ein Ende hätte würde ich nie wieder einen Film anschaun.
Wäre ja genau so wie wenn der Film Titanic in dem moment aufhört in dem das schiff auf den Eisberg kracht.

Fortsetzung hin oder her.
ich erwarte schon den zweiten Teil, weil schlechter kanns wohl nicht mehr werden.
Falls doch werd ich den Filmen den Rücken kehren!

Das einzige Positive an dem Film ist eigentlich nur wie er gemacht wurde, gute special effekts und mal eine andere Darstellung von alles zerstörenden Aliens wie man es sonst gewohnt ist.
Benno Fröhn
06.09.2011, 22:13:41
Selten so einen flachen SciFi gesehen - es mangelt an allem: Story, Charaktere, Dialoge, idee... Eine billige Genre-Kopie... Einzig der Filmsound ist gut gelungen, aber das reißt es nicht mehr raus...
Ashawen
05.08.2011, 19:55:09
Möp....hab ich was verpasst ??... da reist ein Bionisches Raumschiff quer durchs All.. keine Ahnung wie lang..ist ständig der Strahlung ausgesetzt..enormer Hitze beim passieren von Sternen und dem Eintritt in eine Atmosphäre..und ihr heult rumm weil ne kleine tacktische Atombombe des ding nicht in Staub zerlegt ? Führt euch doch einmal die Anforderungen für die kurzen Trips der Menschen ins All vor Augen...und dann rechnet mal was für Interstellarreisen wohl nötig ist..
Dazu noch nen offentsichtliches Bionisches Wesen.es giebt genug wesen auf diesem Planten die Hitze und Strahlung überleben..ich würd die auf jeden Fall für nen Bionisches Raumschiff als baumaterial dazu ziehen.

Die Darsteller wahren aus meiner sichteinfach nur Menschlich.. sehr gut...ka wie es euch geht..aber in so einem Scenario würd ich nicht gerade Sheakspere zitieren und geistreiches zeug von mir geben..und Menschen reagieren nunmal in solchen Situationen panisch und verstört..nicht so wie oft dargestell heroisch und supercool/ super schlau.
Es waren keine Militärisch ausgebildetet..es waren Zivilisten..ws erwartet ihr ?

Über die Motive einer völlig andersartig gestallteten Lebenform/-weise urteilen zu wollen steht wohl keinem hier zu--- wir sind nichtmal in der lage alle Lebensweisen auf UNSEREM Planeten zu verstehen-erklären...geschweige denn zu tolerieren.

Alles in allem ein super Film...von dem ich glaube er ist möglicherweise die inoffizielle Fortsetzung von Cloverfiel.
Die paralelen sind nicht zu übersehen^^
( evtl war Cloverfield nur eine sondirung um des potenzial zu schätzen ?)

Wer "Realismus " will sollte sich mal nach drausen begeben.. menschen als soclhe mal kennenlernen...

Wer guten Sifi sehen will kann sich getrost Skyline zu Gemühte führen^^..
Retschi
26.02.2011, 21:03:43
ich persönlich bin in den film mit guten vorsatz gegangen. 1. faszinieren mich alien invasions filme schon länger und 2. wollte ich sehen ob donald faison auch ernste rollen spielen kann und nicht nur als witzfigur glänzt.

ich wurde leider von vorne bis hinten enttäuscht. die effekte sind natürlich grandios und sahen auch nicht billig aus, der rest des films dafür umso mehr.
die platten dialoge konnte man ja noch halbwegs vertragen aba die b movie schauspieler die man aus x beliebigen serien kennt wirkten fast schon verloren.
auch donald faison machte dabei keine ausnahme, scheinbar schafte nur sein scrubs kollege zach braff den sprung zu einem ernstzunemenden schauspieler.
Das ewig gleiche wohnzimmer und die rießen fenster wurden nach kürzester zeit komplett nervig. man sollte doch langsam kapiert haben dass sich zombies, aliens und andere monster nicht mit fenstern vertragen! vorallem nicht wenn diese einen blauen "gedankenstrahl" verwenden!


alles in allen ein totaler reinfall und ein cinematographischer totalschaden.

man kann nur auf battle los angeles hoffen.
supermutantalieninvasion
22.02.2011, 04:05:09
stop mal, ich meinte drehbuch author!, dem drehbuchautor wurde der kopf gehörig abgelutscht!,.. achso sry, es gab ja kein drehbuch xDDDD

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Steckbrief
Regie
Colin Strause, Greg Strause

Darsteller
Brittany Daniel, Crystal Reed, David Zayas, Donald Faison, Eric Balfour, Neil Hopkins, Robin Gammell, Scottie Thompson, Tanya Newbould

Genre
Sci-Fi, Thriller

Tags
Aliens, Weltuntergang
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Herstellungsland
USA




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