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Signs - Zeichen| Kritik

Kinostart
2002



Handlung

Der ehemalige Pfarrer Graham (Mel Gibson) lebt seit dem tragischen Tod seiner Frau mit seinen beiden Kindern Morgan (Rory Culkin) und Bo (Abigail Breslin), seinem Bruder Merrill (Joaquin Phoenix) und zwei Schäferhunden auf seiner Farm, als eines Morgens die Hunde verrückt spielen und die Familie seltsame Zeichen im Maisfeld entdeckt. Bald darauf beginnt auch das Fernsehen über die Kornkreise zu berichten, die inzwischen auf der ganzen Welt aufgetaucht sind, es kommt zu UFO-Sichtungen, und jeder fragt sich, was die Besucher wohl im Schilde führen mögen.


Filmkritik | Signs - Zeichen

Eigentlich ist es seltsam, dass bisher noch kein Filmemacher sich des Themas der Kreise im Kornfeld angenommen hat, die Ende der 70er Jahre zum ersten Mal Schlagzeilen gemacht haben. Damals interessierten sich vor allem Leute wie Erich von Däniken dafür, die darin die Zeichen außerirdischer Besucher sahen. Doch irgendwann verschwanden diese Merkwürdigkeiten sang- und klanglos in der Versenkung. Nun hat also M. Night Shyamalan, allen noch bestens bekannt aus "The Sixth Sense", einen Film daraus gemacht, und – das muss ich leider gleich vorab sagen – dabei sämtliche Klischees bedient, die man sich nur vorstellen kann. Heraus kam eine seltsame Mischung zwischen "Krieg der Welten" und "Independence Day", die meiner Meinung nach ziemlich fade ausgefallen ist.

Während die Familie auf die Invasion wartet (ob sie wirklich stattfindet, wird hier nicht verraten), erfahren wir in Rückblenden, die nicht immer sofort als solche zu erkennen sind, etwas über Grahams Beweggründe, den Stand des Geistlichen nicht nur zu verlassen, sondern Gott völlig zu entsagen. Das geht so weit, dass er seinen Kindern selbst das Beten verbietet, ein etwas theatralischer Moment, das manchem Zuschauer vielleicht gefallen wird, andere werden es dagegen als "politisch nicht korrekt" empfinden. Die außerirdischen Besucher sind auch nichts Neues – wenigstens bei den Aliens hätte ein bisschen mehr Fantasie nicht geschadet. Und nicht zu vergessen hat eines der Kinder natürlich eine chronische Krankheit, die Anlass zu ein paar dramatischen Augenblicken gibt. Das hatten wir in diesem Jahr doch schon einmal, nämlich in "Panic Room".

Leider gilt für Signs dasselbe wie für The Sixth Sense, die Darsteller können den Film nicht retten, vielleicht sollte M. Night Shyamalan sich doch einmal einen kompetenten Drehbuchautor suchen, dann könnte unter Umständen wirklich zur Abwechslung ein sehenswerter Film dabei herauskommen. Wie in The Sixth Sense wurde hier eine interessante Idee verschenkt, allerdings mit dem Unterschied, dass der Schluss den Rest des Films nicht herausreißen kann. Nicht mal fast.


Filmkritik von Monika Hübner

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