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Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin| Kritik 3/10

Kinostart
12.03.2009



Handlung

Rebecca Bloomwood (Isla Fisher) hat ein Problem. Sie ist kaufsüchtig, kann nicht ablassen von der neusten und teuren Mode. Als ihr das Wasser bis zum Hals steht, sucht sie händeringend nach einem besser bezahlten Job, und wird fündig: Als Redakteurin bei einem international bekannten Modemagazin. Leider in der Abteilung für Finanzen. Davon hat sie zwar keinen blassen Schimmer, doch der Chefredakteur Luke (Hugh Dancy) hat es ihr angetan. Wird die Eroberung von Luke Rebeccas Schuldenproblem lösen?

Hauptdarstellerin Isla Fisher ist bereits bekannt aus der romantischen Komödie "Blind Wedding" (2008). Der Film Shopaholic ist die Adaptation der gleichnamigen Buchreihe von Sophie Kinsella.


Filmkritik | Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin

Der Film Shopaholic hat dem Zuschauer leider nicht viel zu bieten, außer einer platten Lovestory und vielen bunten Klamotten. Man hat den Eindruck, als ob Beckys Schwärmerei für ihren Chef, rein dazu dient, das Klischee eines solchen Retortenfilms zu erfüllen: Süße, tollpatschige Hauptdarstellerin, großes Problem, Liebesgeschichte und natürlich ein Happy End.

Es scheint, also wolle man mit dem Film der höchst erfolgreichen Serie, und dem dazugehörigen Spielfilm „Sex and the City“ Konkurrenz machen. Tatsächlich besitzt Rebecca Bloomwood einige Ähnlichkeiten mit der Hauptdarstellerin Carrie Bradshaw. Im Großen und Ganzen wirkt sie jedoch eher wie ein jüngerer, aber billiger Abklatsch der ohnehin schon kitschigen Stil-Ikone.

Der ganze Film wirkt, als wäre er in einen riesigen Farbkasten gefallen und anschließend durch die Modemetropolen dieser Welt geschleift worden. Überall wimmelt es von abartig gutgelaunten und quietschfidelen Menschen, die trotz des Gerichtsvollziehers an ihrem Bein fröhlich weiter durch zahlreiche Nobelboutiquen spazieren.
Zudem hat der Zuschauer schon nach zwanzig Minuten das Gefühl, genau zu wissen, wie der Film ausgeht, beziehungsweise, was als nächstes passieren wird.
Der Streifen war als Gute-Laune-Projekt nett gemeint, geht dem neutralen Zuschauer aber durch das stur übertriebene und leicht dümmliche Geschehen schlichtweg auf die Nerven.
Besonders schade ist die Tatsache, dass das Original von Sophie Kinsella zwar im Grunde genommen dieselben Eckpfeiler der Handlung beinhaltet, es aber doch irgendwie schafft, den Leser für die Glitzerwelt zu gewinnen und dem Ganzen einen gewissen Charme zu geben.
Dieses gewisse Etwas, was das trotz allem kitschige Buch zu einem Bestseller gemacht hat, wurde von den Machern des Streifens leider nicht aufgegriffen.

Vielleicht sollte sich Produzent Jerry Bruckheimer doch lieber wieder seinen weitaus gelungeneren Action- und Science-Fiction-Projekten wie „Transformers“ oder „Bad Boys“ zuwenden. Es wird im Übrigen gemunkelt, das er für die kunterbunte Candyshop-Atmosphäre des Films verantwortlich ist.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin

© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

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Alternativ- bzw. Originaltitel
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