Run, Fatboy, Run - Filmkritik | kulthit.de 
Die Filmkritik Community!

Suche
Start » Filmarchiv » Filmkritik

Run, Fatboy, Run| Kritik

Kinostart
03.04.2008



Handlung

Der rundliche Dennis (Simon Pegg) ist beruflich nicht sonderlich erfolgreich. Allerdings trägt er dies, ebenso wie seine Figurprobleme, mit innerer Größe und Selbstironie. Den Fehler seines Lebens begeht Dennis allerdings, als er seine liebste Libby (Thandie Newton) vor lauter Panik vor dem Traualtar sitzen lässt, und zwar mit einem dicken Babybauch.
Fünf Jahre später ist für Libby ihr Sohn Jake (Matthew Fenton) der einzige Grund, überhaupt noch Kontakt mit Dennis zu haben. Sie ist mittlerweile verliebt in den erfolgreichen und gut aussehenden Whit (Hank Azaria), der sich zudem auch noch blendend mit Jake versteht. Dieser Konkurrent bringt Dennis, der sich mit einem schlechtbezahlten Job und stetig wachsenden Pfunden rumärgert, so in Rage, dass er ihn quasi zum Duell auffordert. Ausgerechnet bei einem Marathon quer durch London, will Dennis den smarten Whit vor laufenden Kameras übertrumpfen.


Filmkritik | Run, Fatboy, Run

Und noch ein Film über die Liebe... Was ein bisschen nach Slapstick und Romanze klingt, erweist sich beim näheren Hinsehen als sympathische Komödie mit viel Herz, originellem Witz und einer guten Portion Respektlosigkeit. David Schwimmer, bekannt aus "Friends", beschäftigt sich in seinem Spielfilmdebüt eingehend mit dem harten Prozess der Selbsterkenntnis im klassischen Kampf um die Angebetete. Dennis, der in seinem Leben etwas aus dem Tritt geraten ist, muss sich mit dem aalglatten Überholspur-Typen Whit konfrontieren und dabei ausnahmsweise nicht vor seinen Problemen, sondern seinem Konkurrenten davonlaufen. Dafür muss er seine Schwächen erkennen und bekämpfen, und in diesem Entwicklungsprozess liegt die eigentliche Moral des Films. Denn Dennis muss feststellen, dass er sich trotz aller Mühen nicht völlig umkrempeln kann und dass gerade die kleinen Fehler einen Menschen erst ausmachen.

Der ursprünglich geplante Schauplatz für die Geschichte, war New York, aber der Londoner Hintergrund wirkt um vieles charmanter. Man fühlt sich erinnert an "About a Boy" oder "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", nicht zuletzt wegen der Comedy-Erfahrung von Simon Pegg.
Run, Fatboy, Run bezaubert mit dem passenden Lokalkolorit und der Geschichte eines typischen englischen Alltagshelden. Die insgesamt doch recht runde Story ist sicher kein cineastischer Überflieger, berührt aber mit liebenswerten Details. Ein bisschen London-Sightseeing ist während des Marathons auch gleich mit dabei, so dass man sich insgesamt wirklich gut unterhalten fühlt.


Filmkritik von Gastautor

Sag es weiter



Bilder / Fotos

Run, Fatboy, Run

© Warner Bros. Pictures

Kommentare

Derzeit sind keine Kommentare vorhanden!

Einen Kommentar schreiben

Bitte beim Kommentieren auf Rechtschreibung und Grammatik achten!

Name
eMail (wird nicht veröffentlicht)
What is 6 * 8 - 14 =  
Bitte Sicherheitscode in das rechte Feld eintippen.



Trailer abspielen
Trailer zu Run, Fatboy, Run abspielen

Steckbrief
Regie
David Schwimmer

Darsteller
Ameet Chana, David Gatt, David Schwimmer, Dylan Moran, Hank Azaria, India De Beaufort, Jade Ramsey, Matthew Fenton, Nikita Ramsey, Simon Pegg, Thandie Newton

Genre
Komödie

Tags
Marathonlauf, Sport
Gastkritiken
Anzeige

Filmfacts
Herstellungsland
Großbritanien

Budget
10 Mio. US-Dollar




Benutzername

Passwort

Anzeige