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Reine Nervensache 2| Kritik

Kinostart
2002



Handlung

Paul Vitti (Robert De Niro), depressiver Mafiaboss, hat die Nase voll vom Knast, vor allem, weil man jetzt selbst dort versucht, ihn umzubringen. In der Hoffnung seine Haft vorzeitig zu beenden, simuliert er einen psychotischen Schub und erreicht, dass er das Gefängnis unter der Obhut seines Psychiaters Ben Sobel (Billy Crystal) verlassen kann, der sich mehr oder weniger freiwillig (eher weniger) dazu bereit erklärt, Vitti vorübergehend für eine Therapie bei sich aufzunehmen. Sobel, der gerade seinen Vater unter die Erde gebracht hat, ist jedoch auch nicht gerade in seiner allerbesten Verfassung und dem ungebetenen Logiergast zum gegebenen Zeitpunkt nicht ganz gewachsen.

Das Sprichwort vom alten Hund, dem man keine neuen Kunststücke beibringen kann, bewahrheitet sich hier einmal mehr. Obwohl Vitti sein altes Leben als Mafiaboss hasst, ist er zu tief darin verwurzelt, um von heute auf morgen das Dasein eines "ehrbaren" Bürgers zu führen, aber letztendlich gibt es doch in gewisser Weise ein Happy End.


Filmkritik | Reine Nervensache 2

Fortsetzungen erfolgreicher Filme (und Bücher), sind eine heikle Sache, da sie qualitätsmäßig nur selten an das Original heranreichen. Reine Nervensache 2 bildet da keine Ausnahme, man hat den Eindruck, die Gags seien diesmal plumper ausgefallen, was zum Teil aber auch daran liegen mag, dass – wie nicht selten – bewusst "plump" synchronisiert wurde. Das Gespann DeNiro/Crystal ist jedoch auch beim zweiten Mal immer wieder für einen Lacher gut, wobei sich die besseren Einfälle auf die erste Hälfte des Films konzentrieren – wobei sich mancher vielleicht sogar heimlich wünscht, ein durchgedrehter Mafioso würde eines Tages auch seine biedere Verwandtschaft bis auf die Knochen schockieren. Sicher kein Film, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt, aber annehmbare Unterhaltung für einen Nachmittag oder Abend, wenn man gerade nichts Besseres zu tun hat.


Filmkritik von Monika Hübner

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Steckbrief
Regie
Harold Ramis

Darsteller
Billy Crystal, Cathy Moriarty, Jerome Le Page, Joe Viterelli, Joey Diaz, Lisa Kudrow, Robert De Niro

Genre
Komödie
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Analyse That

Budget
60 Mio. US-Dollar

Einspielergebnis
55 Mio. US-Dollar (weltweit)



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