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Quarantäne| Kritik 5/10

Kinostart
04.12.2008



Handlung

Die junge Fernsehreporterin Angela Vidal (Jennifer Carpenter) und ihr Kameramann Scott Percival (Steve Harris) verbringen gemeinsam die Nachtschicht auf einer Feuerwehrwache, um einen Dokumentarfilm zu drehen. Es kommt zu einem Einsatz in einem kleinen Apartmenthaus. Die beiden begleiten die Feuerwehrmänner zu dem Apartmenthaus vor dem bereits einige Polizisten Wache schieben. Aus dem Haus sind grausame Schreie zu hören. Daraufhin dringen die Beamten in das Haus ein und finden eine Frau vor, die augenscheinlich mit irgendeinem seltsamen Virus infiziert ist, der sie auf bestialische Art animiert zu töten. Nachdem einige der Anwesenden attackiert werden, versuchen die anderen zu fliehen, müssen aber feststellen, dass das Haus bereits von Spezialeinheiten unter Quarantäne gestellt wurde und es keine Möglichkeit mehr gibt mit der Außenwelt in Kontakt zu treten oder zu fliehen.


Filmkritik | Quarantäne

Der Film Quarantäne wurde 2008 auf dem "Fantasy Filmfest" der Öffentlichkeit präsentiert und ist ein Remake des spanischen Originals [Rec], das in Deutschland im Mai 2008 bereits im Kino lief.

Ein großes Problem des Films, sind ständig wiederkehrende Logikfehler, die sich durch den ganzen Streifen hindurch ziehen. Es ist teilweise sehr schwer der "Handlung" folgen zu können. Einen Vorteil gegenüber des spanischen Originals ist schlichtweg, dass weniger geschrien wird und der Lautstärkepegel bei weitem nicht so überreizt wird. Die Handlung bleibt im großen und ganzen die selbe, nur der Standort wird gewechselt. So ist der Hauptort des Geschehens bei Quarantäne nicht mehr Barcelona, sondern Los Angeles. Wer ansonsten auf die üblichen Überraschungen und Neuerungen wartet, die es normalerweise bei einem Remake gibt, wartet vergeblich.
Der Zuschauer wird den gesamten Film durch die Handkameraperspektive, ähnlich wie bei dem Film "Blair Witch Project", erleben. Anfangs noch ruhig und gelassen, später allerdings durch hektische und wackelnde Bewegungen und unscharfe Bilder abgelöst. Das Ende bleibt jedoch offen, was den Film insgeheim etwas interessanter macht.

Quarantäne ist vom technischen her gesehen relativ gut gelungen, wer die Handkameraführung mag, wird den Film lieben. Er ist sehr geradlinig gehalten, weist leider einige Logikfehler auf, die aber bei einer solch relativ unrealistischen Handlung meist nicht zu vermeiden sind. Alles in allem ist er für jeden zu empfehlen, der das spanische Original nicht kennt, Filme ähnlich wie "Blair Witch Project" mag und nicht abgeneigt ist, von Splatter-Szenen, in denen viel Blut fließt.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Quarantäne

© Sony Pictures Releasing GmbH

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Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Quarantine

Budget
12 Mio. US-Dollar




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