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Prom Night| Kritik

Kinostart
05.06.2008



Handlung

„Prom Night“ ist der Titel eines Teenie-Slasher-Films aus den USA, der am 5.6.2008 in Deutschland veröffentlicht wird. Es ist ein Remake des 1980 erschienen gleichnamigen Filmes mit Jamie Lee Curtis in der Hauptrolle, diesmal allerdings mit Brittany Snow.

Vor ein paar Jahren überlebte die junge Donna (Donna Snow „Hairspray“) ein Attentat ihres ehemaligen Lehrers Richard Fenton (Johnathon Schaech), während ihre Eltern und ihr Bruder dabei umkamen. Danach wächst sie wohlbehütet bei ihrem Onkel und ihrer Tante auf. Nach einer erfolgreichen Therapie sieht sie in Visionen jedoch den Mörder ihrer Familie wieder.
Auf der Prom Night, wie der Abschlussball in den USA genannt wird, will Donna den schönsten Abend ihres Lebens mit ihren Freunden gewinnen. Doch am selben Abend erfährt sie auch von der Freilassung Richard Fentons. Dieser hat im zufällig gleichen Hotel eingebucht, in dem auch der Abschlussball stattfindet. Von diesen Zeitpunkt an versucht der Ex-Sträfling sich nach Donna vorzuarbeiten, um sie ebenfalls umzubringen. Dabei stehen ihm zwar noch der eine oder andere Teenager im Weg, aber das hält Fenton nicht weiter auf um sein Ziel zu erreichen.


Filmkritik | Prom Night

Der Film funktioniert ähnlich wie schon „Scream“ oder „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast". Eine Reihe von typisch amerikanischen Jugendlich kommen nacheinander durch mehr oder weniger grausame und unerwarteter Weise ums Leben, bis auf die hübsche Hauptdarstellerin. Doch bei „Prom Night“ geschieht die auf ziemlich einfallslose Art und Weise. Hatten die erstgenannten Teenie- Slasher- Filme noch teilweise Hintergrund und überraschende Motive und Taten zu bieten, so ist bei „Prom Night“ alles vorhersehbar.

Ein Grund dafür mag noch nicht einmal bei dem Unvermögen des Regisseurs Nelson McCormick liegen. Nur eventuell an seinem Verlangen den Film mit der Altersfreigabe FSK 13 durchzubringen, und somit ein blutleeres Spektakel zu bieten. Nur das passt nicht zusammen mit einen Teenie- Slasher- Film. Ein weiterer Grund mag das Schauspielkönnen der Darsteller zu sein, denn hier scheint es keines zu geben.

Fazit: Prom Night ist ein Remake, dass es nicht hätte gemacht werden müssen. Das Original von 1980 war schon keine Glanzleistung, dieser Film ist es noch viel weniger. Nur schöne Bilder und schöner Menschen machen keinen guten und vor allem spannenden Film. Um so überraschender ist der bisherige Erfolg in den USA, mit 18 Millionen Produktionskosten und 40 Millionen Einnahmen. Aber über Geschmack lässt sich ja streiten. Und ein Grund für den Erfolg scheint ja die relativ niedrige Altersfreigabe zu sein. Und wahrscheinlich werden auch hierzulande die Teenager die Hauptzuschauer sein.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Prom Night

© Sony Pictures Releasing GmbH

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Steckbrief
Regie
Nelson McCormick

Darsteller
Brianne Davis, Brittany Snow, Collins Pennie, Dana Davis, James Ransone, Jessica Stroup, Johnathon Schaech, Kellan Lutz, Kelly Blatz, Scott Porter

Genre
Horror
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA, Kanada

Budget
20 Mio. US-Dollar




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