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Postal| Kritik

Kinostart
18.10.2007



Der Actionshooter Postal hat internationale Bekanntheit duch exzessive Gewaltdarstellungen erlangt. Der Spieler schlüpft in die Rolle des "Postal Dudes" und kann seinen Frust auf verschiedenste Weise an unbescholtenen Zivilisten auslassen. Trotz satirischen Zügen wurde Postal 2 in Deutschland indiziert, in Neuseeland gar verboten.

Regisseur Uwe Boll ("Alone in the Dark", "Far Cry") hat sich einer Verfilmung angenommen. Zur Handlung: Dude (Zack Ward) ist pleite, arbeitslos und hat mächtig Frust aufgebaut. Nicht zuletzt wegen seiner fetten Ehefrau Bitch, die ihn zu allem Übel mit seinem Nachbarn betrügt. Der Frust verwandelt sich in kriminelle Energie. Zusammen mit seinem Onkel, dem Chef einer Hippie-Sekte, plant er eine Ladung wertvoller Krutchy-Puppen aus dem Lager des Vergnügungsparks "Little Germany" zu rauben. Ärgerlicherweise verfolgen die Taliban ähnliche Pläne...


Filmkritik | Postal

Viel Kritik hat hat Regisseur Uwe Boll für seine Filme geerntet. Postal macht da keine Ausnahme, dennoch dürfte es Bolls bester Film sein, wenn man sich auf den Spaß einlässt. Postal ist durch und durch Satire, ein Machwerk voll schwarzem Humor, das jede Religon, Hautfarbe oder Katastrophe versucht durch den Kakao zu ziehen. Böse böse mag man meinen, z.B. wenn Witze über die Opfer des 11. Septembers gemacht werden oder Boll (er spielt sich selbst) verlauten lässt "Der Film sei mit Nazigold finanziert", eine Anspielung auf deutsche Medienfonds, aber hey, das macht schwarzen Humor nun mal aus. Das Postal auf einem Videospiel basiert, ist zweitrangig, findet aber Einzug in einige verwendete Stilmittel. So reihen sich viele humorvolle Actionsequenzen aneinander, mit Blut wird nicht gespart und der Protagonist ist wie das Alter Ego des Videospiels viel zu Fuß unterwegs - bewaffnet! Kurzum, wer auf kurzweilige Satire und schwarzen Humor abfährt, der kann mit Postal nichts falsch machen. Ab besten mit einigen Freunden genießen!


Filmkritik von rom

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Bilder / Fotos

Postal

© Kinostar Filmverleih

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Steckbrief
Regie
Uwe Boll

Darsteller
Chris Coppola, Chris Spencer, Dave Foley, Erick Avari, Jackie Tohn, Michael Benyaer, Ralf Moeller, Verne Troyer, Zack Ward

Genre
Action, Komödie

Tags
Computerspiel
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA, Deutschland, Kanada

Budget
15 Mio. US-Dollar




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