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Paris, je t’aime

Kinostart
25.01.2007



Handlung

Paris, ist die Stadt der Liebe und in 18 Arrondissements (Stadtbezirke) aufgeteilt. So wurden unter dem Titel "Paris, je t'aime" ("Paris, ich liebe Dich") 18 Kurzfilme von 21 bekannten, internationalen Regisseuren gedreht und jeder Kurzfilm geht über fünf Minuten. Fünf Minuten, die viel über die Menschen und das Leben in der Weltmetropole Paris wiederspiegeln.
Jeder Kurzfilm hat sein ganz eigenes Thema, das dank großartiger Starbesetzung wie Natalie Portman, Elijah Wood oder Gérard Depardieu nochmals hervor gehoben wird.

"Montmartre" von Bruno Podalydes:
In den engen und verwinkelten Straßen von Monmartre sucht ein Mann (Bruno Podalydes) vergeblich nach einem Parkplatz und stellt sich währenddessen die Frage, warum er noch immer keine Frau fürs Leben gefunden hat. Als plötzlich eine Fußgängerin neben seinem Auto zusammenbricht.

"Quais de Seine" von Gurinder Chadha:
Am Ufer der Seine sitzen François (Cyril Descours) mit zwei Freunden und verfolgen das Vorbeigehen schöner Frauen. Doch François ist genervt über die dummen Anmachen seiner Freunde und folgt der vorbeikommenden, verschleierten Muslimin Zarka (Leïla Bekhti) in Richtung Moschee.

"Le Marais" von Gus van Sant:
Gaspar (Gaspard Ulliel) betritt mit einer Frau eine Druckerei. Sofort ist Gaspar von dem jungen Mitarbeiter der Druckerei fasziniert, spricht diesen sofort an und macht Komplimente. Doch Gaspar fragt sich, warum der Junge nur lächelt und keine Antwort gibt.

"Tuileries" von Joel Coen und Ethan Coen:
Der amerikanische Tourist (Steve Buscemi) ist das erste Mal in Paris. Er sitzt in einer U-Bahnstation und starrt, allen Warnungen zum Trotz, ein knutschendes Pärchen auf dem gegenüber liegenden Bahnsteig an. Als die beiden den Gaffer bemerken, liegt Ärger in der Luft.

"Loin du 16eme" von Walter Salles und Daniela Thomas:
Die junge und alleinstehende Frau Ana (Catalina Sandino Moreno) lebt in der Pariser Vorstadt und steht morgens mit ihrem Baby gemeinsam auf. Sie macht es zurecht, singt ein Liedchen und gibt ihr Baby dann in die Krippe, um als Kindermädchen das Baby einer anderen Frau zu versorgen.

"Porte de Choisy" von Christopher Doyle:
Der Vertreter für Kosmetik und Haarpflegeprodukte Henry (Barbet Schroeder) begibt sich zu einem Termin in einem chinesischen Friseursalon. Doch nach der Begegnung mit der sehr dominanten Salonchefin Madame Li (Li Xin), beginnt ein surrealer Trip durch die Stadt.

"Bastille" von Isabel Coixet:
Ein Ehemann (Sergio Castellitto) hat ein Treffen mit seiner Frau in einem Bistro. Er will ihr sagen, dass er sie nicht mehr liebt und wegen einer anderen verlassen wird. Doch bevor er etwas sagen kann, offenbart sie ihm unter Tränen, dass sie an Krebs sterben wird.

"Place des Victoires" von Nobuhiro Suwa:
Nach dem Tod ihres Sohnes (Martin Combes) plagen Suzanne (Juliette Binoche) Depressionen und Albträume. Doch eines Nachts begegnet sie im Schlafwandel einen mysteriösen Cowboy (Willem Dafoe), der ihr eine letzte Umarmung mit ihrem verstorbenen Sohn schenkt, um sich von ihm verabschieden zu können.

"Tour Eiffel" von Sylvain Chomet:
Der Pantomime (Paul Putner) streift einsam durch die Stadt und wird oft für seine Scherze grimmig abgestempelt. Eines Tages wird er wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses in Gewahrsam genommen und ist damit glücklicher gestellt, als er gedacht hätte.

"Parc Monceau" von Alfonso Cuaron:
Es scheint eine hitzige Diskussion, halb Englisch, halb Französisch zwischen dem älteren Amerikaner Vincent (Nick Nolte) und seiner wesentlich jüngeren Frau zu sein. Doch offenbart sich diese Beziehung ein wenig anders, als gedacht.

Quartier des Enfants Rouges" von Olivier Assayas:
Die amerikanische Schauspielerin Liz (Maggie Gyllenhaal) dreht in Paris einen Film und kommt mit Ken (Lionel Dray) in Kontakt. Ken ist ein Kleindealer, der Liz mit Joint's versorgen soll. Doch scheint der Lieferant wesentlich interessanter zu sein, als die Ware.

"Place des Fêtes" von Oliver Schmitz:
Der Farbige Hassan (Seydou Boro) liegt verletzt auf einem öffentlichen Platz, dem "Place des Fêtes". Er wird von der unerfahrenden Sanitäterin Sophie (Aissa Maiga) versorgt. Doch als er sie auf einen Kaffee einlädt, wird Sophie plötzlich bewusst, dass sie Hassan schon einmal begegnet ist.

"Pigalle" von Richard LaGravenese:
Das Paar Bob Leander (Bob Hoskins) und Fanny Forestier (Fanny Ardant) ist schon lange verheiratet und ihr Sexleben erstarrt. Damit wieder etwas Schwung in die Beziehung kommt, besuchen sie das Pariser Rotlichtviertel. Doch geht es anders aus, als geplant.

"Quartier de la Madeleine" von Vincenzo Natali:
Der weibliche Vampir Vampirella (Olga Kurylenko) stillt eines Nachts ihren Blutdurst und wird dabei von einem jungen Mann (Elijah Wood) beobachtet. Er ist mehr als fasziniert von der Erotik dieses Vorganges und will um jeden Preis Vampirella zu seiner Gefährtin haben.

"Père Lachaise" von Wes Craven:
Das Paar Frances (Emily Mortimer) und William (Rufus Sewell) wird in einigen Wochen heiraten. Als sie eines Tages laut streitend über den Friedhof "Père Lachaise" schlendern, offenbart sich der Frau, dass ihr Mann kein Humor besitzt. Und einen Mann ohne Humor wird sie nicht heiraten, doch der plötzlich aufgetauchte Geist von Oscar Wilde (Alexander Payne) verhindert alles weitere.

"Faubourg Saint Denis" von Tom Tykwer:
Thomas (Melchior Beslon) ist blind und führt trotzdem ein wunderbares Leben mit seiner Freundin Francine (Natalie Portman) zusammen. Doch eines Tages teilt Francine ihm mit, sie werde ihn verlassen. Wie in Trance sehen wir einen Rückblick der wunderbaren Romanze an uns vorbei ziehen und fragen uns, warum will sie Thomas verlassen?!

"Quartier Latin" von Frederic Auburtin und Gérard Depardieu:
Ben (Ben Gazzara) will die Scheidung und sich von seiner Noch-Ehefrau Gena (Gena Rowlands) trennen, denn seine neue, jüngere Freundin erwartet ein Kind. Bei dem Treffen der beiden Streithähne im Bistro, wird die Tiefe der Verletztheit und ihre immer noch existierende Liebe zueinander deutlich und durch den sarkastischen Dialog verstärkt.

"14ième arrondissement" von Alexander Payne:
Die amerikanische Touristin Carol (Margo Martindale) ist weder jung, noch schön, überhaupt nicht schlank und wieder einmal Single. Bei ihrem Spaziergang durch Paris, lernt sie sich so zu akzeptieren, wie sie nun einmal ist und hält lange, witzige Monologe. Es ist eine Liebeserklärung an das Leben und die Stadt Paris.


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