Handlung
In der neuen Komödie "Nie wieder Sex mit der Ex" von dem Regisseur Nicholas Stoller und dem Drehbuchautoren Jason Segel geht es um eine chaotische Trennung und ihre Folgen.
Nachdem Peter Bretter (Jason Segel) sich katastrophal von seiner festen Freundin Sarah Marshall (Kristen Bell) getrennt hatte, beschloss er ein Urlaub auf Hawaii zu machen, um auf andere Gedanken zu kommen. Denn wo ist das leichter als auf Hawaii? Doch wie der Zufall es will, hat seine Ex-Freundin Sarah die selbe Idee und sogar ein Zimmer mit ihrem neuen Freund im selben Hotel gebucht. Und wie es kommen muss, ist schon nach dem ersten Aufeinandertreffen das Chaos vorprogrammiert.
Filmkritik | Nie wieder Sex mit der Ex
Wer bei "Nie wieder Sex mit der Ex" auf ein Film mit tausenden Schenkelklopfer erwartet hat, könnte ein wenig enttäuscht werden. Denn vielmehr wird einem ein Dauergrinsen und Schmunzeln auf das Gesicht gezaubert, da alles ein bisschen langsamer ist und die Szenen nicht immer explodieren vor Lacher. Es ist jedoch humorvoll und nicht vergleichbar mit dem schrillen "American Pie" oder "Cable Guy". Denn hier vertrauten die Macher auf die klassischen Dinge und machten es ein wenig britisch und eher auf einer cooleren Art und Weise. Denn auch sie waren sich einig, dass man keine neuen Ideen mehr finden kann, nach der ganzen Reihe von Teenie-Filmen.
Noch nie wurden Selbstmitleid und Liebeskummer so liebenswert skurril und wahnsinnig lustig dargestellt, dass man sich diesen neuen Teenie-Film nicht entgehen lassen sollte, wenn man sich endlich wirklich eine neue Idee anschauen möchte, die klappt. Wahrscheinlich ist der Film auch so gut, weil sich viele junge Männer und eventuell Frauen mit Peter, dem man wirklich als alles andere als ein Held bezeichnen würde, vergleichen können. In irgendeiner Art und Weise steckt doch in jedem etwas von ihm.
Zum Schluss kann man sagen, dass sich alles zum besseren wendet und er sich vom schutzlosen Jungen zum Mann entwickelt?! Doch wie, das bekommt man nur heraus, wenn man sich den Film selbst anschaut.
Filmkritik von Gastautor