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Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht| Kritik 5/10

Kinostart
19.02.2009



Handlung

Es sind schon zwei besondere Teenager, die in diesem Film aufeinandertreffen und eine Nacht in den Clubs und Straßen der Großstadt verbringen. Der schüchterne Nick (Michael Cera), der eigentlich nur mit seiner zickigen Ex-Freundin Tris (Alexis Dziena) zusammenkommen möchte, trifft auf Norah (Kat Dennings) - das Mauerblümchen aus Tris Clique. Über einige Umwege kommen beide im Laufe eines Abends zusammen und bewegen sich so durch eine aufregende Nacht voller Gespräche und Musik. Getragen von den vielfältigen Klängen der Nacht und den skurrilen Gestalten, die Nick und Norah durch ihr Nachtleben begleiten, kommen sich beide langsam näher, auch wenn ein gemeinsamer neuer Morgen eher unwahrscheinlich erscheint.


Filmkritik | Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht

Von Zeit zu Zeit erscheinen auch in den deutschen Kinos immer wieder klassische Coming-of-Age-Komödien, die das so standardisierte, amerikanische Leben von Mädels und Jungs präsentiert und dabei kein Klischee und keinen Stereotyp auslässt. Das es auch anders gehen kann, beweist "Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht", der sich zwar eindeutig an die jüngere Generation wendet, jedoch nicht übermäßig viele Comedy-Elemente besitzt, um von den eigentlichen Vorhaben des Filmes abzulenken: Eine musikalische und romantische Geschichte zu erzählen.

Trotz allem werden sich viele Erwachsene mit dem Film schwer tun. Ein lockerer Umgang mit dem Leben und der Jugendsprache mag ebenso störend wirken wie das Szenario, durch welches sich die beiden Jugendlichen bewegen. Als behütende Eltern mag man sich andere Szenen und Inhalte wünschen, um Menschen dieser Generation auf einer ihrer Nächte zu begleiten. Von solchen Kritiken abgesehen zeigt der Film jedoch an vielen Stellen das wahre Großstadt- und Nachtleben, welches jedoch für die junge Generation nett aufgearbeitet wurde und vor allem durch eine Vielzahl von Musikstücken, die das Traumpaar auf ihrer Tour begleiten, zu einem Genuss auch für die Ohren der Kinozuschauer macht.

Einen Jugendfilm im Stile eines Musicals sollte jetzt jedoch niemand erwarten, dennoch wird der Film ebenso wie das New Yorker Nachtleben selbst von den verschiedensten Klängen geprägt, die hier in Kamera und Schnitt auch visuell hervorragend begleitet werden. Wer selbst also bereit die Volljährigkeit erreicht hat und dennoch nicht davor zurückscheut, einen Blick in das pralle, jugendliche Leben zu werfen, für den wird diese musikalische und mit netten Gags versehene Jugendromanze garantiert den ein oder anderen schönen Moment beinhalten. Außerhalb der eigentlichen jungen Zielgruppe dürfte der Film jedoch nicht einen zu großen Nachlass in der Kinogeschichte darstellen, was dem jungen Publikum jedoch die gesamten 90 Minuten hinweg egal sein dürfte. Ein netter Jugendfilm mit den Nachwuchsstars Michael Cera und Kat Dennings in den Hauptrollen.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht

© Sony Pictures Releasing GmbH

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Steckbrief
Regie
Peter Sollett

Darsteller
Aaron Yoo, Alexis Dziena, Ari Graynor, Joe Giorgio, Jonathan B. Wright, Kat Dennings, Michael Cera, Rafi Gavron, Simon Dasher

Genre
Drama, Komödie, Romantik

Tags
Musik
Gastkritiken
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Nick and Norah's Infinite Playlist

Budget
10 Mio. US-Dollar




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