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New York, I love you| Kritik 6/10

Kinostart
28.01.2010



"New York, I love you" erzählt in 12 Episoden unterschiedliche Geschichten von Menschen die in der Weltstadt New York zuhause sind. Schon der Vorgänger "Paris, je t’aime" erzählte 12 bewegende Geschichten aus der Stadt der Liebe. Und auch diesmal liest sich die Liste der Schauspieler wie ein 4-Sterne Menü. So dürfen wir uns auf Schauspieler wie Natalie Portman, Hayden Christensen, Orlando Bloom, Ethan Hawke und viele mehr freuen.


Handlung

Ein Taschendieb und ein Lehrer kämpfen mit allen Tricks um eine Frau. - Ein indischer Diamantenhändler und eine jüdische Braut kommen sich näher. - Ein überforderter Komponist bekommt Hilfe von einer belesenen Assistentin. - Ein selbstverliebter Schriftsteller beißt bei einer Schönheit auf Granit. - Ein versetzter Jungspund bringt eine Rollstuhlfahrerin zum Abschlussball. - Ein One-Night-Stand wird unverhofft zur großen Liebe. - Eine Opernsängerin reist durch Zeit und Raum und Emotionen. - Eine Raucherin heizt ihre vermeintliche Bordsteinbekanntschaft an. - Ein schwarzer Tänzer umsorgt ein weißes Mädchen. - Ein alter Maler zerbricht an seiner schüchternen Muse. - Ein altes Paar neckt und liebt sich beim Spaziergang. - Eine Dokumentarfilmerin verfällt New Yorks Stadtbezirken.


Filmkritik | New York, I love you

Es geht um die Stadt selbst und natürlich um die Liebe. In "New York, I love you" begegnen uns viele bekannte Gesichter wie Christina Ricci, Shia LaBeouf oder Orlando Bloom.

Nach "Paris, je t’aime" widmet sich das Dutzend Regisseure nun einer weiteren großartigen Stadt. Die Idee ist ganz simpel. Man versammelt sich in einer Metropole und hat zwei Tage und zwei Nächte Zeit einen überzeugenden Kurzfilm zu drehen, an dem zig Hollywoodgrößen beteiligt sind. Kopf der "Cities of love" ist der Produzent Emmanuel Benbihy. Bei so vielen beteiligten Personen hat man Angst der Film könne zerstückelt werden, sich in Form und Qualität stark differenzieren. Doch zum Glück ist das in "New York, I love you" nicht der Fall.

In all diesen kleinen süßen Geschichten bekommt der Zuschauer allerdings ein sehr glatt gebügeltes und charmeloses New York präsentiert. Es werden keine schäbigen Ecken gezeigt, New York soll eine perfekte Stadt sein, was sie allerdings nicht im Entferntesten ist und gerade das macht einen großen Teil ihres Charmes aus. In dem im Film dargestellten New York scheinen fast ausschließlich asiatische und weiße Amerikaner zu leben. Sollte dieser Film nicht aber eine Liebeserklärung an die aufregendste Metropole der Welt werden? Sollte man New York dann nicht so darstellen wie es wirklich ist? Stressig, chaotisch, groß, bunt besiedelt und dennoch wunderschön?

Den eigentlichen Charme des Films machen die vielen kleinen Geschichten aus. Das Konzept von "Cities of love“ macht es möglich, dass sich jeder Zuschauer egal welchen Alters oder welcher Herkunft in einer dieser kurzen Storys verlieren kann. Nicht jeder Teil von "New York, I love you" überzeugt, muss er auch nicht. Dafür ist man von wieder anderen Sequenzen umso begeisterter. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Als Regisseurin überzeugt Natalie Portman beispielsweise nicht wirklich, verzaubert dagegen als Schauspielerin im Beitrag von Mira Nair um so mehr.

Der Zeitdruck bei den Dreharbeiten wurde bewusst gewählt. Leider ist es nicht jedem gelungen dadurch einen originellen und kreativen Kurzfilm zu erschaffen. Aber gerade dadurch wird der Film nicht beliebig, sondern eher sehr abwechslungsreich, auch wenn das Bild von New York hollywoodmäßig zurecht gerückt wurde. "New York, I love you" begeistert mehr als die Pariser-Variante und jeder Zuschauer verliebt sich in eine andere der vielen kleinen Geschichten, was tollen Gesprächsstoff liefern kann.


Filmkritik von Gastautor

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New York, I love you

© Concorde Filmverleih GmbH

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