New York für Anfänger - Filmkritik | kulthit.de 
Die Filmkritik Community!

Suche
Start » Filmarchiv » Filmkritik

New York für Anfänger| Kritik 6/10

Kinostart
27.11.2008



Handlung

Sidney Young (Simon Pegg) ist der Herausgeber eines kleinen Promi-Magazins in London. Doch wird er nicht auf die Veranstaltungen eingeladen, bei denen man auf Prominente trifft. Was wohl an seinem Sarkasmus, seiner Flegelhaftigkeit und seiner Art seine Zunge nicht hüten zu können, liegen mag.

Sidney Young hält dennoch an seinem Traum fest, in die Welt der Celebrities vorzudringen. Der scheinbar rettende Anruf kommt aus New York: Clayton Harding (Jeff Bridges) will den Journalisten für sein Magazin „Sharps“ ins Boot holen. Doch Sidneys Ideen und seine Art finden keinen Anklang in der Redaktion. Er gerät unter die Fittiche seiner Kollegin Alison Olsen (Kirsten Dunst), die anfangs ganz und gar nicht davon begeistert ist.

Mit Redakteur Lawrence Maddox (Danny Huston) wird er in die New Yorker Celebrity Welt eingeführt. Sydney lernt die Newcomerin Sophie Maes (Megan Fox) kennen. Doch bei dem Versuch sie zu erobern, tritt er in so gut wie jedes Fettnäpfchen, das sich ihm bietet. Was er nicht bemerkt ist, dass Alison Olsen seine Fehltritte immer wieder deckt und er erkennt erst spät, wer ihm immer zur Seite stand und über seine Witze lachen konnte...


Filmkritik | New York für Anfänger

Der britische Journalist Toby Young schrieb in seinem Buch „How to lose friends and alienate people“ oder „High Society oder Wie ich sie alle nervte“, über sein berufliches Scheitern. Seine Karriere bei „Vanity Fair“ wurde nach einem halben Jahr abrupt unterbrochen.
Eigentlich taugte das Buch nicht dazu es zu verfilmen. Erst durch Regisseur Robert Weide und Drehbuchautor Peter Straughan wurde es drehbuchtauglich gemacht. Mit dem eigentlichen Buch hat der Film nur noch wenig dazu. Als roter Faden dient eine zusätzlich eingefügte Liebesgeschichte.

New York für Anfänger ähnelt stark dem Kinohit „Der Teufel trägt Prada“. Ebenso wie Andy Sachs taucht Sydney Young als Außenseiter in die Welt der Stars ein. Anfängliche Schwierigkeiten lösen sich zum Ende des Films hin auf und das Happy End lässt nicht lange auf sich warten.
Mit bissigem Humor macht sich der Film über abgehobene Stars und Redakteure lustig. Die oberflächliche Welt des Glamours wird auf die Schippe genommen. Der Humor des Film ist unpolitisch und fäkal. Da gibt es zum Beispiel diese Szene, in der ein ausgehustetes Stück Burger auf der weißen Weste der unnahbaren Chefin landet.
Der Film überzeugt durch gut inszenierte Situationskomik.
Den Ruf als tollpatschiger, aber sympathischer Loser hat Simon Pegg schon seit „Hot Fuzz“ weg. Und erneut glänzt er wieder in dieser Rolle. Auch Chef Jeff Bridges und die Agentin Gillian Anderson überzeugen in ihren Figuren. Megan Fox gibt ihrer Rolle als untalentierte Schauspielerin eine merkwürdig interessante Seite durch perfektes Schauspiel.

Der Film New York für Anfänger ist genau das richtige um die vom Regen miese Stimmung aufzuheitern und die Lachmuskeln zu strapazieren.


Filmkritik von Gastautor

Sag es weiter



Bilder / Fotos

New York für Anfänger

© Concorde Filmverleih GmbH

Kommentare

Derzeit sind keine Kommentare vorhanden!

Einen Kommentar schreiben

Bitte beim Kommentieren auf Rechtschreibung und Grammatik achten!

Name
eMail (wird nicht veröffentlicht)
What is 9 * 9 - 19 =  
Bitte Sicherheitscode in das rechte Feld eintippen.



Trailer abspielen
Trailer zu New York für Anfänger abspielen

Steckbrief
Regie
Robert B. Weide

Darsteller
Clement Boulland, Danny Huston, Gillian Anderson, Isabella Calthorpe, Jeff Bridges, Kirsten Dunst, Margo Stilley, Megan Fox, Miquel Brown, Miriam Margolyes, Simon Pegg

Genre
Komödie

Tags
New York
Gastkritiken
Anzeige

Filmfacts
Herstellungsland
Großbritannien

Alternativ- bzw. Originaltitel
How to Lose Friends & Alienate People

Budget
28 Mio. US-Dollar




Benutzername

Passwort

Anzeige