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My Bloody Valentine 3D| Kritik 3/10

Kinostart
20.05.2009



Handlung

Wie jeden Morgen gehen die Bergarbeiter der Kleinstadt Harmony tief unter die Erde und verrichten ihre gefährliche Arbeit. Doch an diesem Tag verursacht der junge Bergarbeiter Tom Hanniger (Jensen Ackles) einen folgenschweren Unfall im Schacht. Fünf Kumpel sterben und nur einer wird lebend geborgen. Dieser Jemand ist der Bergmann Harry Warden (Richard John Waltern) und liegt nun im Koma. Einem Jahr nach dem Unfall - an einem Valentinstag - erwacht Harry Warden aus dem Koma und töten kaltblütig 22 Menschen mit einer Spitzhacke. Tom verkraftet das Geschehene nur schwer und verlässt die Kleinstadt um ein neues Leben anzufangen.

Nach zehn Jahren Abwesenheit kehrt Tom wieder nach Harmony zurück. Doch ihn quälen immer noch die Todesfälle von einst, zudem macht ihn das ungeklärte Verhältnis zu seiner Ex-Freundin Sarah Palmer (Jamie King) zu schaffen. Diese ist inzwischen mit dem Sheriff Axel (Kerr Smith) verheiratet. Ausgerechnet in dieser Nacht, es ist wieder Valentinstag, wird Tom von seiner grausamen Vergangenheit eingeholt und die Kleinstadt Harmony wird wieder vom mysteriösen Spitzhacken-Killer heimgesucht.


Filmkritik | My Bloody Valentine 3D

Bei dem Horrorstreifen "My Bloody Valentine 3-D" handelt es sich um ein Remake des kanadischen Films aus den 80er Jahren. Leider wurde der Film bereits einige Male wieder neu aufgelegt und für neue Szenen wurde das US-Archiv wieder mal in Anspruch genommen. Die Story ähnelt der alten in nahezu allen Punkten und ist bereits allseits bekannt. Die Darsteller des Films stammen allesamt aus verschiedenen TV-Serien und besitzen keinen allzu großen Bekanntheitsgrad. Einige der Schauspieler wurden bereits aus älteren Produktionen ausgeschlossen, weil ihr Talent nicht sonderlich groß war und die Zuschauer gegen ihre Rollen protestierten. Welch ein Wunder, dass diese nun in einem Horrorfilm zu sehen sind.

Gedreht wurde der Film unter Regisseur Patrick Lussier, dieser macht aus dem Remake keinen großen Hehl, Neuerungen sind kaum zu sehen. Dennoch konnte Lussier in den letzten Jahren immer wieder mit neuen und auch erfolgreichen Streifen aufwarten, zu diesen zählt unter anderem "White Noise 2". Die Story an sich ist recht langweilig, unsinnig und banal. Anzumerken ist jedoch, dass der Film aufgrund seiner 3D-Effekte recht interessant wirken soll. Die nicht vorhandene Originalität des Filmes wird immer wieder durch vereinzelte 3D-Effekte aufgepäppelt. Diese Effekte funktionieren allerdings nur dann, wenn die Zuschauer noch keine 3D-Inszenierungen gesehen haben. Für alt eingesessenen Hasen dürfte "My Bloody Valentine 3-D" jedoch keine großen Überraschungen parat halten. Doch anscheinend gibt es auch für diesen Film ein Publikum.

Zu der 3D-Technik muss angemerkt werden, dass die Besucher wie gewohnt spezielle Brillen aufsetzen müssen, ansonsten wird die Leinwand einfach nur doppelt gesehen. Für die Augen ist der 3D-Effekt äußerst anstrengend, allerdings wirkt sich dies zum Glück nicht auf Kopfschmerzen aus. Die Tiefenwirkung der 3D-Effekte ist sehr ausgeprägt. Vor allem die Minentunnel wirken im Film sehr mächtig. Natürlich wird auch das Gemetzel in die 3D-Szenerie mit eingebettet, so sind verschiedene Nahaufnahmen zu sehen, in welchen der Serienmörder mit seinem Messer auf das Opfer ausholt. Glücklicherweise ist "My Bloody Valentine 3-D" kein Kinofilm mit Überlänge, denn ansonsten wären die Augen zu stark strapaziert.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

My Bloody Valentine 3D

© Kinowelt Filmverleih GmbH

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Steckbrief
Regie
Patrick Lussier

Darsteller
Betsy Rue, Edi Gathegi, Jamie King, Jensen Ackles, Kerr Smith, Megan Boone, Tom Atkins

Genre
Horror
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Filmfacts
Herstellungsland
USA

Budget
15 Mio. US-Dollar




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