Handlung
Sechs Jahre sind vergangen, seitdem die NASA eine Sonde auf den Jupitermond Europa schickte, um bei der Suche nach möglichen Lebensformen Proben zu nehmen. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerbrach die Sonde über Zentralamerika. Kurz darauf kommt es in Mexiko zu ersten Konfrontationen mit einer neuartigen Lebensform. Panisch wird der nördliche Teil des Landes zur Infizierten Zone erklärt und durch eine gigantische Mauer abgegrenzt. Immer wieder kommt es zu Gefechten des Militärs mit den Kreaturen. Inmitten des Chaos lernen sich der amerikanische Fotojournalist Andrew Kaulder (Scoot McNairy) und die junge Samantha Wynden (Whitney Able) kennen. Andrew arbeitet für Samanthas Vater, einen erfolgreichen Verleger, und bekommt unfreiwillig den Auftrag, die Tochter aus gutem Hause wieder wohlbehalten in die Vereinigten Staaten zu bringen. Es bleibt wenig Zeit: In drei Tagen soll die Grenze zwischen Mexiko und USA endgültig geschlossen werden.
Filmkritik | Monsters
Neue Generationen von Filmemachern werden immer trickreicher, wenn es darum geht, trotz geringer Mittel das Publikum mit kinoreifer Qualität zu begeistern. „Monsters“ darf in dieser Hinsicht als neuer Wegweiser verstanden werden. Jungregisseur Gareth Edwards - der auch für die digitalen Effekte des Films allein verantwortlich war - gelang mit einem Budget von geschätzten 200.000 Dollar - manche Quellen reden gar von nur 15.000 Dollar - ein beeindruckendes Langfilm-Regiedebüt, das über Filmfestivals seinen Weg auch in die deutschen Kinos fand.
„Monsters“ weckt nicht nur Assoziationen an semi-dokumentare Mockumentaries wie „Blair Witch Project“ oder „Cloverfield“, sondern besonders auch an die beiden Science-Fiction-Klassiker „Stalker“ und „Krieg der Welten“.
Doch zunächst muss etwas etwas klargestellt werden. Sowohl der Titel als auch die Trailer von „Monsters“ suggerieren ein irreführendes Bild. Was als actionlastiger Sci-Fi-Monster-Hybrid angekündigt wird, ist in Wahrheit ein sensibler Selbstfindungstrip inmitten einem unwägbaren Katastrophenszenarios. Die namensgebenden Monster bleiben während der meisten Zeit nur bedrohliche Schatten, denn „Monsters“ ist kein zweites „Cloverfield“ und versucht es aufgrund seiner beschränkten Mittel auch erst gar nicht. Regisseur Edwards wollte zwar die Unmittelbarkeit erzeugen, die moderne Mockumentaries mit ihrer digitalen Handkameraästhetik prägen, aber davon abgesehen konzentriert sich der Film voll und ganz auf die beiden Hauptcharaktere. Spätestens wenn sich Samantha und Andrew in die Quarantänezone wagen und sich ihnen die Pracht des mexikanischen Hochlandes offenbart, fällt dem Zuschauer die Andersartigkeit des Films auf und seine Verwandtschaft mit Andrei Tarkowskis Filmklassiker „Stalker“. In beiden Filmen steht eine Reise in ein verbotenes Land im Mittelpunkt. Ein Land voller Geheimnisse, die durch die schwelgerische Schönheit der surrealen Landschaft unterstrichen werden. Während der verbotenen Odyssee durch die Zone wird die eigene Lebensweise und auch das Weltbild hinterfragt. „Stalker“ verfolgt eine mehr träumerisch-intellektuelle Herangehensweise, „Monsters“ dagegen setzt auf eine ausgeprägte romantische Note, wodurch der Schrecken und das Staunen, welche das Paar in der fremdartigen Welt erleben, spürbarer werden. Auf ähnliche Weise, wie es die halbdokumentarischen Handkameraaufnahmen die fiktive Quarantänezone authentischer erscheinen lassen, erzeugt die behutsame Annäherung der beiden Charaktere einen vergleichbaren Effekt, um dem Szenario mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. Auch wenn das aufgesetzte Ende etwas unausgegoren wirkt, wird der Zuschauer mit der Doppelbödigkeit, die ein Bogen zum Filmanfang spannt, wieder entschädigt.
„Monsters“ ist ein nachdenklicher und schwelgerischer Film, der wie ein Spross von Spielbergs „Krieg der Welten“ und Tarkowskis „Stalker“ wirkt. Es ist kein Film über Monster oder Außerirdische sondern über Menschen auf der Suche nach sich selbst.
Filmkritik von Orlindo Frick
des war einer der schlechteste filme, die ich je gesehen habe. bis auf ein paar gute bilder, wirklich mies. ch bin nicht unbedingt einer der geballer oder action sehen will, aber DAS war ja wohl total unspannend und selbst mit 10000 oder 15000$ kann man mehr machen. die schauspieler waren und dass skript war schlecht. ich denke, aus dieser idee hätte man mehr rausholen können, egal welches budget.
meiner meinung nach total langweilig und NICHT sehenswert. absolut nicht. eine, nach gott sei dank, 90 min endene entäuschung.....