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Monsters vs. Aliens| Kritik 8/10

Kinostart
02.04.2009



Handlung

Susan ist kein normales Mädchen, denn sie überragt ihre Altersgenossinnen bei weitem. Und nicht nur sie, hat sie doch die Größe eine Hochhauses und wird nun Ginormica (gesprochen von Reese Witherspoon) genannt. Das Unglück verdankt sie einem kleinen Unfall mit ausserirdischem Schleim. Passiert halt, aber nun hat Susan Probleme sich in die Gesellschaft einzufügen. So sieht das auch das Milität, und sperrt das Mädchen kurzerhand ein, mit einigen anderen kuriosen Gestalten. Zum Beispiel mit B.O.B., einem Schleimmonster, aber einem ganz netten. Oder Will Arnett, einer Mischung aus Fisch und Affe. Lange dauert die Gefangenschaft der Monster aber nicht an. Das Militär braucht ganz dringend deren Hilfe. Aliens greifen die Erde an, mal wieder...


Filmkritik | Monsters vs. Aliens

Schon der Titel lässt geneigte Genrefans aufhorchen und bezieht sich natürlich bewusst auf den tumben SciFi Horror „Alien vs. Predator“. Dass bei "Monsters Vs. Aliens" kein Blut fließt, versteht sich von selbst und gewisse Parallelen zu „Die Unbesiegbaren“ lassen sich nicht ganz von der Hand weisen. Trotzdem hat der neue Dreamworks Animationsfilm sehr viel eigenen Charme und die beiden Regisseure Conrad Vernon und Rob Letterman, die schon mit „Shrek 2“ bzw. „Große Haie, kleine Fische“ Meisterwerke auf diesem Gebiet geschaffen haben, ziehen hier alle Register ihres Könnens. Die Geschichte ist – typisch für Animationsfilme dieses Zuschnitts – eher einfach gestrickt und wird vor allem durch die schrillen und wunderbar gelungenen Charaktere getragen.

Natürlich ist hier alles sorgsam geplant und „Monsters Vs. Aliens“ ist ein Unterhaltungsprodukt vom digitalen Fließband. Von einem Produktionsbudget in Höhe von 165 Millionen Dollar träumt manch "richtiger" Film, aber statt diesen Kommerzwahn überkritisch zu beäugen, könnte man sich auch einfach zurücklehnen, um temporeiche, skurrile und umwerfend witzige 90 Minuten zu genießen. Dass nur allerneueste Animationstechnik zum Einsatz kommt, der teils atemberaubende Effekte entspringen, versteht sich fast von selbst.

Für die Heerscharen von jungen und jüngsten Zuschauern, die diesen Film sehen und einfach nur "cool" finden werden, darf es einem schon fast leid tun, dass sie all die wunderbaren Anspielungen auf B-Film Klassiker wie „Attack Of The 20 Feet Woman“, „The Blob“ oder „Der Tag an dem die Erde stillstand“ wohl nicht verstehen werden. Allerdings: „Monsters Vs. Aliens“, funktioniert als perfekter Unterhaltungsfilm auch ohne tiefere Genrekenntnis und ist damit für Filmfans aller Altersklassen geeignet.

Dass man nur in wenigen Kinos die spezielle 3D-Version des Films genießen können wird, ist zwar bedauerlich, aber es ist gewiss ein Trost, dass der Spaß auch auf der normalen Leinwand von der ersten Minute an zündet. „Monsters Vs. Aliens“ nicht zu mögen, ist ein fast unmögliches Unterfangen. Ganz großes Monsterkino.


Filmkritik von Gastautor

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Monsters vs. Aliens

© Paramount Pictures Germany GmbH

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