Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire - Filmkritik | kulthit.de 
Die Filmkritik Community!

Suche
Start » Filmarchiv » Filmkritik

Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire| Kritik 4/10

Kinostart
07.01.2010



Handlung

Gemeinsam mit seinem besten Freund Steve besucht der 14-jährige Darren (Chris Massoglia) den kuriosen "Mitternachtszirkus" und trifft auf den Spinnenbeschwörer Larten Crepsley (John C. Reilly), der in Wahrheit ein echter Vampir ist. Crepsley verwandelt Darren zur Hälfte in einen untoten Blutsauger, der damit zu einem unfreiwilligen Neuzugang in der grotesken Gemeinschaft umherziehender Artisten des Sonderbaren wird, die vom Schlangenjungen über den Wolfsmenschen und dem riesigen Marktschreier (Ken Watanabe) bis zur bärtigen Lady (Salma Hayek) reicht. Mit seinen neugewonnenen Vampirkräften erkundet Darren ab sofort die ungeahnte Welt der Dunkelheit und sorgt aus Versehen dafür, dass ein 200 Jahre alter Waffenstillstand zwischen zwei feindlichen Vampirfamilien gebrochen wird. Inmitten eines tödlichen Vampirkrieges muss er nun ums Überleben und um den Rest Menschlichkeit in ihm kämpfen.


Filmkritik | Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire

Der Kinospielfilm "Mitternachtszirkus" (Originaltitel "The Vampire's Assistant") des US-amerikanischen Regisseurs, Drehbuchautors und Produzenten Paul Weitz ("American Pie" und "About a Boy") kommt am 07.01.2010 im Verleih von Universal in die deutschen Kinos.

Es ist die Verfilmung der ersten drei Romane der so genannten "Darren Shan"-Serie. Sie tragen die Titel "Der Mitternachtszirkus" (engl. Cirque du Freak), "Die Freunde der Nacht" (engl. The Vampire's Assistent) sowie "Die dunkle Stadt" (engl. Tunnels of Blood) und erschienen im Jahre 2001. Der Verkaufserfolg der Romanserie um den Helden "Darren Shan" und die momentan wieder kräftig rollende Welle an Vampirfilmen ermunterte Hollywoodproduzenten auch diesen Stoff in Angriff zu nehmen. Leider war dem Film in den USA kein Erfolg beschieden, bei einem geschätzten Gesamtbudget von über 70 Millionen Dollar spielte er an der Kinokasse nur äußerst magere 14 Millionen Dollar ein. Da der Film natürlich als Beginn einer möglichst erfolgreichen neuen Reihe von Vampirfilmen angelegt war, wird es auf Grund des Einspielergebnisses mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wohl keine Fortsetzung geben.

Für wen, außer natürlich für eingefleischte Fans des irischen Romanautors Darren O’Shaughnessy, ist es also überhaupt interessant sich diesen Kinofilm anzusehen? Für Fans des Genres Vampirfilm ist der Film in jedem Fall sehenswert. Rund um den erst 17 Jahre alten Hauptdarsteller Christopher Paul "Chris" Massoglia hat Regisseur Paul Weitz nämlich ein durchaus ansehnliches Schauspielerensemble versammeln können. Allen voran ist hier der bereits einmal für den begehrten Oscar nominierte US-amerikanische Charakterdarsteller John C. Reilly zu nennen. Er verkörpert in "Mitternachtszirkus" den Spinnenbeschwörer Larten Crepsley, der Darren Shan (Chris Massoglia) zu seinem Assistenten macht. Neben Reilly konnten die Produzenten rund um Lauren Shuler Donner (sie zeichnet unter anderem für die sehr erfolgreiche "X-Men"-Serie verantwortlich) auch die mexikanische Schauspielerin Salma Hayek und den japanischer Schauspielstar Ken Watanabe gewinnen.

Warum aber ist der Film dennoch so kläglich an den US-amerikanischen Kinokassen gescheitert, obwohl momentan die Filme der "Twilight"-Reihe gleichzeitig so erfolgreich sind? Der Grund hierfür ist wohl in der unterschiedlichen Anlage und Schwerpunktsetzung bei der Story und der Erzählweise zu suchen. "Mitternachtszirkus" wird als klassischer Fantasyfilm erzählt, der den immer währenden Kampf zwischen Gut und Böse darstellt, die Vampirfilme der "Twilight"-Serie hingegen reichern ihre klassische Vampirstory mit romantischen Seifenoper-Elementen an und erreichen so ein entsprechend größeres Publikum. Ein weiterer Punkt ist die definitiv zu unruhig erzählte Story, die sich sehr an der Erzählstruktur der erfolgreichen Romane orientiert und die Geschichte nicht adäquat auf die Ebene des filmischen Erzählens transportiert.

Auf Grund des unruhigen Storytellings, der nicht ausreichend spektakulären Action-Sequenzen und natürlich dem auch in Zukunft wohl nie gedrehten Nachfolgefilm erreicht "Mitternachtszirkus" nur eine sehr unterdurchschnittliche Bewertung. Fazit: Nur für Fans des Vampirfilm-Genres und der beteiligten Schauspieler!
Filmkritik von Gastautor

Sag es weiter



Bilder / Fotos

Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire

© Universal Pictures International Germany GmbH

Kommentare


Anonymus
28.06.2012, 09:09:13
Und auch ich finde diesen Film klasse.Ich habe ihn vor ein paar Tagen im Fernseh laufen sehen und habe ihn schon von Anfang an irdedwie interessant gefunden.Diese ganze Filmkritik macht den Film zu etwas, das er garnicht ist.Der Film ist einfach Klasse.Schad eeigentlich, dass es keinen zweiten Teil gibt / geben wird.Man kann nur hoffen und abwarten ob irgendwann ein zweiter Teil rasukommt.
janina
01.05.2011, 12:31:37
Also ich finde es echt sowas von schade das es keinen weiteren Film geben wird! Als ich den Film "Mitternachtszirkus" gesehen habe, war ich total fasziniert von Larten Crepsley. John C. Reilly hat diese Rolle so gut verkörpert, er ist echt ein super Schauspieler ! Der Film ist einfach sooo cool ! Jemand soll den produzenten mal darauf aufmerksam machen ! Das soo viele den Film toll finden und sich wünschen das ein 2 teil raus kommt ! Aber echt Larten Crepsley ( John C.Reilly) Ist einfach so toll, er spielt die rolle einfach soo cool !Das mir keine richtigen Wörter dazu einfallen ich bin einfach von (ihm) und den ganzen Film begeißtert ! Nur schade und bin sehr sehr Traurig darüber das es wahrscheinlich keinen 2 teil mehr gibt ! :( Man kann nur hoffen das doch noch ein teil kommt ich wünsche mir das soooo sehr !
Felizitas
05.01.2011, 18:51:39
Also ich finde es echt sowas von schade das es keinen weiteren Film geben wird! Als ich den Film "Mitternachtszirkus" gesehen habe, war ich total fasziniert von Larten Crepsley. John C. Reilly hat diese Rolle so gut verkörpert, er ist echt ein super Schauspieler. Die Kostüme, die Haare und die ganze Art wie er es rübergebracht hat war total crass! Ich hab mir dann erstmal die 11 Bücher in 10 Tagen durchgelesen und das waren echt super Bücher.Schade war das Mr. Crepsley in der Bücherreihe stirbt! Danach habe ich mir erstmal nen haufen Poster von Larten Crepsley und den anderen Figuren geholt. Der Film ist echt total Klasse und ich persönlich finde es zutiefst erschütternd, dass es keine weiteren Teile geben wird! Ich hoffe das Paul Weitz noch mehr solche brillianten Filme dreht :D

Einen Kommentar schreiben

Bitte beim Kommentieren auf Rechtschreibung und Grammatik achten!

Name
eMail (wird nicht veröffentlicht)
What is 6 * 6 - 9 =  
Bitte Sicherheitscode in das rechte Feld eintippen.



Trailer abspielen
Trailer zu Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire abspielen

Steckbrief
Regie
Paul Weitz

Darsteller
Chris Massoglia, Daniel Newman, Jessica Carlson, John C. Reilly, Josh Hutcherson, Ken Watanabe, Morgan Saylor, Orlando Jones, Patrick Fugit, Ray Stevenson, Salma Hayek, Willem Dafoe

Genre
Abenteuer, Action, Fantasy, Horror, Thriller

Tags
Vampire
Gastkritiken
Anzeige

Filmfacts
Herstellungsland
USA

Alternativ- bzw. Originaltitel
Cirque du Freak




Benutzername

Passwort

Anzeige