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Mission to Mars| Kritik

Kinostart
2000



Handlung

Im Jahre 2020 rüstet die NASA einen bemannten Flug zum Mars aus. Das Team hat jedoch wenig Glück, und drei der vier Astronauten kommen bei einem Sandsturm ums Leben. Woody Blake (Tim Robbins) drängt darauf, eine Rettungsexpedition zum roten Planeten zu schicken, um eventuelle Überlebende zu bergen. Ein Jahr nach Ankunft der ersten Expedition scheinen die Chancen dafür relativ gering, aber er will nichts unversucht lassen. Auch dieses zweite Unternehmen scheint zunächst unter keinem guten Stern zu stehen, im Verlauf ihrer Nachforschungen kommen die Teilnehmer jedoch einem Geheimnis auf die Spur, das die Menschen beschäftigt hat, seit sie in der Lage waren, Sonden zu unserem Nachbarplaneten zu schicken.


Filmkritik | Mission to Mars

Mission to Mars hätte einer der beeindruckendsten Filme des Jahres 2000 werden können. Nie zuvor war es möglich, Bilder vom Mars so realistisch wirken zu lassen, wie es mit der heutigen Technik und dem Wissen aus den verschiedenen unbemannten NASA-Missionen möglich ist. Da das Drehen an Originalschauplätzen in diesem Fall etwas schwierig war, sollte man etwas Nachsicht üben, wenn die Landschaft stellenweise an die gute alte Erde erinnerte. Die Geschichte ist aber leider wieder einmal völlig auf der Strecke geblieben. Ein Klischee jagt das andere, vom rührseligen Abschied der Astronauten von ihren Familien bis zur aufopferungsvollen Rettungsmission. Die Charaktere sind dermaßen stereotyp, das kein schauspielerisches Können in der Lage ist, aus ihnen mehr als Abziehbilder zu machen.

Das ist umso bedauerlicher, als Mission to Mars eine Flut von schönen Bildern bietet, die bewirken, dass einem das Eintrittsgeld letztendlich doch nicht Leid tut. Was hätte man alles daraus machen können: Der Versuch, den Mythos vom Marsgesicht und die Panspermia-Hypothese einzubinden, war ein ganz netter Ansatz, etwas mehr Phantasie seitens der Drehbuchautoren wäre jedoch wünschenswert gewesen. So sagt man sich lediglich: Das waren ja ein paar ganz hübsche Bilder, aber im Grunde doch nichts besonderes. Auf manche dürften sie sogar leicht kitschig wirken. Für die fast zwei Stunden Laufzeit hat der Film zuwenig Substanz, und abgesehen von dem ungewöhnlichen Set hat er nicht viel zu bieten. Man hätte einen IMAX-Film von 40 Minuten daraus machen sollen, die Gage für die Schauspieler einsparen und in die teurere Technik investieren sollen. Wer sich Mission to Mars ansehen will, sollte sich auf jeden Fall das Kino mit der größten Leinwand suchen, das er finden kann, um einigermaßen auf seine Kosten zu kommen.


Filmkritik von Monika Hübner

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