Handlung

Schönheitschirurg Danny Maccabee (Adam Sandler) trägt einen Ehering, obwohl er gar nicht verheiratet ist. Denn er will mit möglichst vielen Frauen ausgehen, ohne bei ihnen die Erwartung zu wecken, auf der Suche nach einer festen Bindung zu sein. Als er aber eines Tages der Frau seiner Träume (Brooklyn Decker) begegnet und die seinen Ehering entdeckt, hat er plötzlich ein Problem: Danny muss so tun, als ob er sich von seiner fiktiven Frau ganz schnell scheiden lassen will. Außerdem will seine Angebetete zuerst seine Angetraute kennenlernen, ehe sie sich mit Danny einlässt, um sicher zu gehen, dass die mit der Scheidung und seiner neuen Beziehung einverstanden ist. Kurzerhand heuert Danny daher seine langjährige Assistentin Katherine (Jennifer Aniston) und deren Kinder an, damit sie sich als seine künftige Ex-Familie ausgeben. Eine Lüge führt zur nächsten und am Ende landen alle zusammen bei einem Familienausflug auf Hawaii, wo jeder versucht, seine Version der Geschichte aufrechtzuerhalten, damit aus dem Traum kein Alptraum wird.
Filmkritik | Meine erfundene Frau
Die Frage, ob ein solcher Film wirklich hätte sein müssen, kann getrost mit einem NEIN beantwortet werden. Das beginnt bereits bei der offensichtlich zu konstruierten Story. Bereits der Plot eines lügenden und hinterlistigen Adam Sandler kann angesichts der Rollen, die man von ihm gewöhnt ist ("Mr. Deeds", "Big Daddy", "Kindsköpfe") nur daneben gehen. Ebenso unklar ist, was Jennifer Aniston gerade genommen hatte, als sie ihren Vertrag für „Meine erfundene Frau“ unterschrieb.
Wenn die an einer Hand abzählbaren Gags zu Beginn noch auf einen gelungenen Filmabend hoffen lassen, so verfliegt die Vorfreude dann aber schnell und siedelt das Niveau (sofern man überhaupt davon sprechen kann) irgendwo zwischen Pubertät und Stammtisch an. Zugegeben, die beiden Hollywoodstars bemühen sich zumindest teilweise nach Kräften, können aber die platte Story nicht einmal ansatzweise retten. Angesichts einer merkbaren Lustlosigkeit haben wohl selbst Sandler und Aniston schon beim Dreh erkannt, dass sie dieses Projekt lieber hätten sein lassen sollen.
Während der Film also mehr schlecht als recht vor sich hin plätschert, bleibt dem Zuschauer nur übrig, darüber zu rätseln, welcher der fast schon katastrophal besetzten Nebenrollen für den endgültigen Todesstoß sorgen. Brooklyn Decker mag sich ja auf dem Cover von Vogue oder FHM noch ganz gut präsentiert haben, aber um Halle Berry zu kopieren, wie sie aus dem Meer steigt ("James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag") fehlt ihr einfach die Klasse, von schauspielerischen Qualitäten ganz abgesehen. „Meine erfundene Frau“ ist der erste Film des Models und hoffentlich auch der Letzte. Eher traurig ist dagegen, dass eine eigentlich erstklassige Darstellerin wie Nicole Kidman selbst mit einem solch oberflächlichen Streifen derzeit überfordert scheint. Außerdem bringt deren Auftritt die Story auch nicht wirklich weiter.
Fazit:
„Meine erfundene Frau“ taugt leider nicht einmal für langweilige Regentage oder einen gemütlichen Filmabend. Höchstens hartgesottene Fans von Sandler und / oder Aniston werden die 116 Minuten ohne ernste Schäden hinter sich bringen. Allenfalls können sich die Augen an den optisch recht ansprechenden Schauplätzen (Hotel, Wasserfall etc.) erfreuen, man sollte das Geschehen allerdings nicht bis zum Gehirn vordringen lassen, weil der Film leider nicht über Ballermann-Niveau hinauskommt. Bleibt zu hoffen, dass das sonst so erfolgreiche Team Sandler / Dugan demnächst wieder bessere Einfälle haben.
Filmkritik von Gastautor
wir (Sabrina & Leslie = Lesbri) fanden den film mangelhaft bis sehr gut. wir waren durchaus beeindruckt von der groesse der kokusnuesse. hätten gerne selber solche prachtobjekte.
dem film sind wirklich keine mentalen grenzen gesetzt, und doch hat er und stark bewegt, wenn nicht sogar mitgenommen.
beginnen wir am beginn:
coole menschen gehen zu schönheitsdoc.
das faden wir gut bis sehr gut.
dann:
die sexy frau sprang ins wasser. und huch, die andere frau war auch sexy. ein richtiger gaumenschmaus. so richtig lecker.
dann:
woooow, die vielen pillen (gegen was?!) (vllt gegen menstruationsbeschwerden?) waren bunt.
der himmel, war den ganzen film ueber blau, blau blau blau blau.
SCHNID-DEN.
komplexe handlung. jagswhfresgtaerhkhzeeadshlfqieghjel!
trotzdem war gut.
hat uns umgehauntet.
kinder sínd scheiße, so meine versifften gedanken.