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Mein Schatz, unsere Familie und ich| Kritik 7/10

Kinostart
04.12.2008



Handlung

Sie hassen Weihnachten in der Familie! Wie jedes Jahr versuchen Brad (Vince Vaughn) und Kate (Reese Witherspoon) dem Trubel mit einer Ausrede zu entkommen. Doch dieses mal klappt es nicht. Das Paar wird von ihren Familen bei dem Versuch erwischt, sich in einen Kurzurlaub zu verdrücken.

Also doch ein Weihnachtsfest im Kreise der Familien. Und das sind gar vier, denn beide Elternpaare sind geschieden. Es wird eine anstrengende, chaotische und peinliche Reise in die Vergangenheit von Kate und Brad. Doch auch diese Aufopferung soll belohnt werden...


Filmkritik | Mein Schatz, unsere Familie und ich

Kate und Brad sind ein glückliches Paar. Allein Ihr unterschiedliches Erscheinungsbild lässt einen schmunzeln. Sie, eine kleine temperamentvolle und charmant verführerische Erscheinung, er fast doppelt so groß. Sie möchten den alten Bräuchen wie Heiraten und Familiengründung brechen und schon gar nicht Weihnachten mit dem Rest der Familie verbringen. So buchen sie einen Flug in die Karibik. Der aber wegen dichtem Nebel nicht stattfindet. So sind sie gezwungen die Festtage doch mit der Familie zu verbringen. Da beide Scheidungskinder sind, kommen Sie nicht darum herum alle vier Familien aufzusuchen. Dabei erfahren sie überraschende Geständnisse der verrückten Verwanden, peinliche Enthüllungen und Enthüllungen gehüteter Geheimnisse. Kates und Brads Nerven liegen blank und stellen ihre Beziehung auf eine harte Probe. Eine Menge Slapstick–Momente lockern diesen Film auf.

Im laufe des Films ergeben sich mehrere absurde Momente. Da wäre Kates Mutter, die einer Jesus Sekte angehört oder Brads Bruder, der mit seinem besten Freund liiert ist. Seine Mutter, die im zweiten Frühling ist. Man erkennt, warum Kate und Brad ihre Herkunft voreinander verbergen wollen. Hier kommt wirklich alles zutage und strapaziert die Lachmuskeln. Hat man am Anfang Kate und Brad als ein erfrischend unkonventionelles Paar erlebt, die alles andere als spießig waren, dann verändert sich zum Ende des Films das doch sehr gewaltig. Vielleicht liegt es daran, dass man damit eine Botschaft zu Weihnachten dem Zuschauer überbringen will. Kates innere Uhr fängt an zu ticken. Der Film endet damit, dass man sie ein Jahr später als glückliche Eltern sieht. Man erkennt sodann, dass auch sie sich im Reigen der ganz normalen Familie eingereiht haben.

Ein Film zu Weihnachten der mal wieder zeigt, was hinter jeder einzelnen Fassade steckt. Der auf eine humorvolle Art klar macht, dass wir alle irgendwo ein schmutziges Geheimnis haben. Aber auch klar macht, dass wir den alten Bräuchen nicht entkommen können. Ein Film zum lachen und entspannen. Eine Komödie die gut gelungen ist.


Filmkritik von Gastautor

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Bilder / Fotos

Mein Schatz, unsere Familie und ich

© Warner Bros. Pictures Germany

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Herstellungsland
USA, Deutschland

Alternativ- bzw. Originaltitel
Four Christmases

Budget
80 Mio. US-Dollar




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